Frühling ade?

Wetter am Wochenende: Nach Blutregen folgt der Temperatur-Hammer

Das Wetter ist kurios in diesen Tagen. 20 Grad und Frühling satt im Februar folgten einer Winterlandschaft im Wochentakt. Jetzt steht das nächste Wetterphänomen vor der Tür.

Nordrhein-Westfalen – An die aktuellen Temperaturen könnte man sich gewöhnen. Der Frühling kam nach dem Wintereinbruch Anfang Februar zwar überraschend schnell, aber über 20 Grad und Sonne satt haben sich doch die meisten gefreut. Ein kurioses Wetterphänomen soll das Wetter-Hoch in Deutschland nun allerdings vertreiben.

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Staatliche EbeneBund (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)
Gründung1952

Wetter in NRW und Deutschland: Kurioser Blutregen droht

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) startet der Donnerstag (25. Februar) zunächst sonnig, allerdings sollen gegen Nachmittag bereits die ersten Wolken aufziehen. Diese werden sich der Wettervorhersage zufolge in der Nacht verdichten und es kann örtlich in NRW zu Regen kommen.

Und über den dürfte sich der ein oder andere wundern, den der Regen könnte grau über leicht gelblich bis stark rötlich gefärbt sein. Das Wetterphänomen hatte sich schon Anfang Februar gezeigt und wird die Bewohner in Deutschland und NRW zum Monatsende also noch einmal treffen. Die Rede ist von Blutschnee – oder wie am Donnerstagnacht von Blutregen (mehr Wetter und Klima-Berichte bei RUHR24.de).

Blutregen in Deutschland und NRW: Was es mit dem Wetterphänomen auf sich hat

Grund für den Blutregen ist trockene Luft aus der Sahara, die nicht nur milde Temperaturen, sondern auch Staub mitgebracht hat. Bereits seit vergangener Woche hängt der Wüstenstaub in der Atmosphäre und sorgte für einen rötlich gefärbten, diesigen Himmel sowie gigantische Sonnenauf- und untergänge.

Der eintreffende Wetterwechsel inklusive Regen wäscht den teilweise rötlichen Staub dann aus. Laut Wetter.de kann der grau bis rötliche Staub dann je nach Konzentration auch auf den Autos, Fenstern und Fensterbänken bemerkbar machen. Allerdings ist nicht ganz Deutschland vom Blutregen betroffen, wie 24rhein.de berichtet.*

Wetter in Deutschland und NRW: Wo sich Blutregen niederschlägt

So soll es vor allem in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Nordbayern regnen. Wie der DWD berichtet, ist „vom Niederrhein und Münsterland bis nach Brandenburg gebietsweise mit etwas Regen“ zu rechnen. Hier könnten sich also auch der Blutregen – auch op-online berichtet über das Phänomen* – bemerkbar machen.

Durch den Blutregen kann sich der Saharastaub auf dem Auto festsetzen. Wird er nicht mit ausreichend Wasser abgespült, kann es zu Kratzern im Lack kommen. Doch das Phänomen soll schon bald wieder vorbei sein, wie die Wetterexperten berichten. Mit dem Blutregen verabschiedet sich jedoch auch erstmal der Frühling aus Deutschland und NRW.

Nach Blutregen kommt Kältefront: So wird das Wetter in Deutschland am Wochenende

Zwar soll es laut der Wettervorhersage nur am Freitag regnen, doch es wird deutlich kühler. Der DWD erwartet für das Wochenende Maximaltemperaturen von 7 Grad. Dazu wechseln sich Sonne und Wolken ab. Auch am Sonntag (28. Februar) soll das Wetter ähnlich werden.

Mit Regen ist dann zwar nicht mehr zu rechnen, dafür könnte es in den Nächten am Wochenende noch einmal frostig kalt werden. Die Meteorologen sagen Temperaturen von etwa Minus zwei Grad vorher, weshalb örtlich auch mit Bodenfrost und Glätte zu rechnen ist. *op-online.de und 24rhein.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Bob Edme/dpa

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