Energiekrise

Strom sparen beim Nudeln kochen: Topf-Trick macht sich auf der Abrechnung bemerkbar

Die Energiepreise steigen an, mit ein paar Tricks kann man in der Küche beim Kochen Strom sparen. Damit tut man etwas für Geldbeutel und Umwelt.

Dortmund – Energie einsparen hat nichts mit der Jahreszeit zu tun. Es geht nicht nur darum, im Winter eventuell weniger zu heizen, auch im Sommer kann man mit ein paar kleinen Tricks schon viel Energie einsparen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man Strom sparen kann. Hier lesen, was die größten Stromfresser im Haushalt sind.

Strom sparen: Nudelwasser im Wasserkocher erhitzen

Ein Wasserkocher bereitet nicht nur Teewasser schnell zu, auch wenn man Nudeln oder Reis kocht, empfiehlt es sich, das Wasser dafür im Wasserkocher zu erhitzen. Das geht nicht nur schneller, sondern spart auch Energie, weiß 24garten.de. Dazu den Wasserkocher am besten mit der Menge an Wasser befüllen, die man auch benötigt, so geht man nicht verschwenderisch mit der Energie um. Auf die Mindest- und Maximalangaben des Wasserkochers muss allerdings geachtet werden.

Das Portal Verbraucherfenster mahnt ebenfalls, darauf zu achten, wann das Wasser kocht. Besonders günstigere Wasserkocher schalten sich mitunter erst eine Minute, nach dem das Wasser kocht, selbständig aus. Übrigens, auch bei der Waschmaschine kann man Strom sparen, dabei sollte auf die richtige Taste geachtet werden.

Gemüse nur mit wenig Wasser garen – spart Strom und Vitamine bleiben erhalten

Wenn kleinere Mengen Gemüse, Eier oder Kartoffeln gegart werden, dann reichen schon 1 bis 2 cm Wasser im Topf. So sollen die Vitamine erhalten bleiben und das Wasser kocht schneller.

Auch sollte man darauf achten, dass die Größe des Topfes zu der Größe der Herdplatte passt – wenn die Herdplatte größer ist, dann wird Energie unnötig verbraucht. Beim Kochen ist auch ein passender Deckel für die Töpfe wichtig, so beschleunigt man den Vorgang erneut und das spart Energie. Achtet auch darauf, auf welche Stufe ihr die Herdplatte einstellt – wenn ihr diese nämlich im Laufe des Kochens herunterdreht, gart das Gemüse noch nach, wenn ihr gar keine Energie mehr verbraucht.

Wenn man die Herdplatte im Laufe des Kochens herunterdreht, kann man Strom sparen und das Gemüse gart trotzdem weiter.

Strom sparen: Umluft oder Ober- und Unterhitze verbrauchen unterschiedlich viel Energie

Wenn man den Backofen benutzt und die Wahl zwischen Ober- und Unterhitze und Umluft hat, dann sollte man sich für Umluft entscheiden, denn das spart laut Verbraucherzentrale rund 15 Prozent Energie (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Bei einigen Speisen, wie Tiefkühlpizza, Fertiggerichte oder Kuchen kann man ebenfalls auf das Vorheizen verzichten und den Ofen hinterher ein wenig früher ausmachen. Falls man bereits gekochtes Essen erwärmen möchte, dann sollte man, sofern vorhanden, am besten die Mikrowelle nutzen. Das geht schneller und verbraucht auch weniger Strom.

Rubriklistenbild: © Victoria Maiwald/RUHR24

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