Wichtige Tipps für den Winter

Heizkosten sparen mit Folie am Fenster: Einfacher Trick im Geldbeutel spürbar

Um Heizkosten zu sparen, kann man an einigen Stellen die Wohnung isolieren. Für Fenster gibt es dabei besondere Tricks.

Dortmund – Der Winter kommt bestimmt und auch weniger kälteempfindliche Verbraucher müssen wohl früher oder später heizen. Doch in Anbracht der Energiekrise und der steigenden Preise macht das keinen Spaß. Wer Kosten sparen will, kann einerseits Stromfresser wie den Kühlschrank sinnvoller nutzen, oder aber einige Stellen in der Wohnung isolieren. Für Fenster gibt es verschiedene Tricks.

Fenster mit Luftpolsterfolie isolieren: Günstiger Trick soll bis zum Frühjahr halten

Denn grundsätzlich kann die Innenwärme über Fenster entweichen. Um das zu verhindern, kann man die Fenster zusätzlich isolieren – und zwar mit Luftpolsterfolie. Laut Chip soll diese dabei helfen, die Wärme in den Räumen zu behalten. Für den Trick benötigen Verbraucher nur besagte Folie, Wasser und eine Sprühflasche.

Die Folie muss zuerst passend für die zu isolierenden Fenster zurechtgeschnitten und anschließend auf der glatten Seite mit etwas Wasser besprüht werden. Auch die Fensterscheibe soll laut Chip mit Wasser eingesprüht werden. Anschließend muss der Folienzuschnitt nur fest an die Scheibe gedrückt werden.

Diese einfache und zudem günstige Isolation soll so theoretisch bis zum Frühjahr halten – die Folie kann danach beliebig häufig wiederverwendet werden. Die räumlichen Lichtverhältnisse sollen durch die Folie nicht beeinträchtigt werden.

Energiekrise 2022: Heizkosten durch isolierte Fenster sparen

Bevor man die Fenster isoliert, sollten Verbraucher aber testen, ob die Fenster vielleicht grundsätzlich undicht sind und eine kleine Reparatur benötigen. Dazu ist erstmal nur ein einfaches Blatt Papier nötig, wie die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt.

Das Blatt soll zwischen dem Rahmen und dem Fensterflügel, also dem beweglichen Teil, in dem die Scheibe integriert ist, geklemmt werden. Bei geschlossenem Fenster sollte man das Papier nicht einfach herausziehen können. Ist das dennoch der Fall, ist das Fenster laut Verbraucherzentrale undicht. Den Papiertest sollte man aber an mehreren Stellen des Fensters wiederholen. Das Material für mögliche Reparaturen gibt es im Baumarkt.

Fenster richtig isoliert? Trick kann Verbraucher vor teuren Umbauten retten

Deutlich teurer kann es für Verbraucher werden, die ihre Fenster nicht etwa durch Folie isolieren wollen, sondern direkt auf neue Fenster setzen möchten. Denn einige Fenster besitzen keine Wärmeschutzverglasung und können die Wärme schneller nach Außen dringen lassen.

Fenster sollte man im Winter isolieren.

Ob so eine Verglasung verbaut ist, lässt sich mit einem Feuerzeug feststellen. Dieses soll laut Verbraucherzentrale vor dem betroffenen Fenster entzündet werden. Jetzt sollten mehrere Spiegelbilder der Flamme zu sehen sein. Ist eine der vorderen Flammen im Spiegelbild verfärbt, liegt wahrscheinlich eine Wärmeschutzverglasung vor.

„Das liegt an einer Metallbedampfung auf der inneren Scheibe. Sie reflektiert das Licht anders als eine unbeschichtete Glasoberfläche. Erscheint eines der hinteren Spiegelbilder verfärbt, handelt es sich um eine Sonnenschutzverglasung“, so die Verbraucherzentrale zu diesem Phänomen. Wer keine Wärmeschutzverglasung hat und sich vor hohen Kosten schützen möchte, könne zuerst zu dem Luftpolstertrick greifen.

Rubriklistenbild: © Eva Blanco/Imago

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