Garten im März

Hecke falsch schneiden kann Sie bis zu 100.000 Euro kosten

Ein Mann stutzt mit einer elektrischen Heckenschere eine Hecke zurecht. (Symbolbild)
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Beim Heckenschneiden sollten Sie unbedingt aufs Datum achten – sonst drohen hohe Bußgelder.

Mit dem Frühling beginnt für viele die Gartenarbeit. Dazu gehört auch die Heckenpflege. Ein vernünftiger Schnitt muss her. Oder besser nicht?

München – Mit dem Frühling erwacht die Natur zum neuen Leben, auch im heimischen Grün. Um die Pflanzen darin zu unterstützen und ihr Wachstum anzuregen, haben Hobbygärtner jetzt einiges zu tun. Seit März heißt es jedes Wochenende: ab ins Beet! Zudem freuen sich jetzt viele Sträucher und Bäume über einen Rückschnitt. Damit helfen Sie Ihnen, neue, kräftige Triebe zu bilden und prächtig gedeihen zu können.
Das Gleiche gilt auch für Hecken im Garten. Viele wollen sie zurechtstutzen. Doch darf man das?, fragt 24garten.de.*

Schließlich ist das auch die Zeit, in der sie nisten und brüten sowie Verstecke suchen. Werden Hecken (zu) stark zurückgeschnitten, könnten Vögel und deren Nachwuchs verletzt werden. Das ist sogar gesetzlich geregelt, im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) Paragraf 39, Absatz 5. Darin steht, dass in den Monaten zwischen März und September keine „Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze“ abgeschnitten oder „auf den Stock“ gesetzt werden dürfen. Letzteres bedeutet konkret, dass sie nicht bis auf handbreit über dem Boden abgesägt werden. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.