Gegen Schmutz und Bakterien

Keime und Schmutz waren einmal: So wird euer Handy wieder richtig sauber

Auf einem Handy können sich allerlei Keime und auch Schmutz sammeln. Wir verraten euch, wie ihr euer Smartphone sauber bekommt, ohne es zu beschädigen.

  • Smartphones sind für viele Menschen alltägliche Begleiter.
  • Da wir häufig mit ihnen in Berührung kommen, sollten wir sie regelmäßig reinigen.
  • Mit unseren Tipps wird euer Handy wieder richtig sauber.

Dortmund - Sind wir mal ehrlich: Eigentlich haben wir unser Smartphone doch ständig in der Hand. Egal ob bei der Arbeit oder abends auf der Couch, für viele ist das Handy ein ständiger Begleiter. Da bleibt es nicht aus, dass das gute Stück dreckig wird.

Handy putzen: Keime und Bakterien verdrecken das Smartphone

Besonders Keime und Bakterien können sich auf dem Smartphone sammeln und zum Problem werden. Gerade, weil viele Menschen ihr Handy auch auf der Toilette benutzen, kommt es mit vielen Krankheitserregern in Berührung. Jedes sechste Mobiltelefon soll laut britischen Forschern sogar Spuren von Fäkalien aufweisen. Eine gute Reinigung ist da besonders wichtig.

Doch laut TÜV reinigt nur jeder vierte Deutsche die Oberfläche seines Handys regelmäßig. Und das, obwohl sich dort teilweise bis zu 100 verschiedene Bakterienarten tummeln. Vor allem in der Erkältungszeit gilt also: sauber machen. Damit das nicht zu kompliziert wird, haben wir einige Tipps und Tricks für euch zusammengestellt.

Handy putzen: Manche Reinigungsmittel beschädigen das Smartphone

Denn besonders das Smartphone zu desinfizieren ist nicht immer ganz einfach. Aggressive Reiniger und Desinfektionsmittel können die empfindliche Oberfläche laut TÜV Rheinland angreifen und beschädigen. Auch Spülmittel und Glasreiniger solltet ihr lieber nicht an euer Handy lassen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, besorgt sich spezielle Display-Putztücher. Auch milde Desinfektionsmittel aus der Drogerie sind eine gute Wahl. Ebenfalls gut geeignet: antibakterielle Reinigungsmasse. Die sieht aus wie Knete und wird einfach auf das Handy gedrückt. Beim Abziehen nimmt sie dann Bakterien, Keime und auch Schmutz mit.

Smartphones sind für viele Menschen alltägliche Begleiter.

Mikrofasertücher eignen sich gut, um ein Handy zu putzen 

Um den effektiv zu entfernen, rät das Online-Portal PcWelt zu Mikrofasertüchern. Mit kreisenden Bewegungen lassen sich Schmutz und Fett vom Display des Smartphones wischen. Wichtig ist dabei: Das Tuch nur trocken oder ganz leicht angefeuchtet verwenden, sonst kann Wasser in euer Handy gelangen und es beschädigen.

Nützlich beim Handy-Putzen sind außerdem Zahnstocher und Wattestäbchen. Letztere solltet ihr vorher aber von den gröbsten Fusseln befreien, da die sonst im Smartphone hängen bleiben können. Vor allem die Öffnungen am Handy lassen sich mit den kleinen Helfern gut reinigen.

Vorsicht beim Handy-Putzen: Werkzeug hat am Smartphone nichts verloren

Dabei solltet ihr aber immer vorsichtig sein, um nichts zu beschädigen. Auf andere Werkzeuge solltet ihr grundsätzlich verzichten. Auch hier ist die Gefahr zu groß, etwas kaputtzumachen.

Bedenkt aber immer: Zu intensives Putzen tut keinem Smartphone gut. Und auch was die Bakterien angeht, droht zumindest keine große Gefahr. "Gesunden Menschen bereiten die Keime normalerweise keine Probleme", zitiert der TÜV Rheinland die Ärztin Dr. Wiete Schramm.

Übrigens: Falls ihr Probleme mit eurem Akku habt, können euch ein paar kleine Tricks ebenfalls helfen. Wir haben sie für euch zusammengefasst.

Rubriklistenbild: © Pixabay/Pexels

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