Lifehack für die Wäsche

Kratzige Handtücher? Auch ohne Weichspüler werden sie mit einem Hausmittel weich

Handtücher, die auf der Haut kratzen, sind nicht sonderlich beliebt. Doch mit einem Tipp fühlen sich die Produkte fast an wie neu.

Deutschland – Auf duftende Wäsche freuen sich viele Personen – vor allem nach einer erfrischenden Dusche bei der Hitze im Sommer. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn die Handtücher nach einigen Runden in der Waschmaschine zu Irritierungen oder trockener Haut führen. Das lässt sich allerdings dank eines Hausmittels ändern.

Art der HilfeLifehack
Anwendungim Haushalt

Handtücher kratzen – bekanntes Hausmittel statt Weichspüler verwenden

Dass Handtücher später rau und kratzig werden, kann nach Angaben des Magazins GMX an zu viel Kalk im Wasser liegen. Ist der Wert sehr hoch, kann sich die Struktur der Handtücher ändern, wodurch sie sich nicht mehr so weich anfühlen. Eine weitere Ursache könnte die falsche Dosierung von Waschmittel sein.

Auch, wenn die Waschmaschine zu voll ist, kann sich das auf die Struktur der Artikel auswirken. Daher ist es wichtig, sich an die Dosierung auf der Verpackung zu halten, um unangenehme Auswirkungen zu verhindern. Doch selbst wenn sich die Handtücher bereits fest und kratzig anfühlen, müssen sie nicht in die Mülltonne wandern. Denn mit natürlichen Zusätzen zum Waschmittel gehören Hautirritationen durch das Abtrocknen bald der Vergangenheit an.

Als Hausmittel ist Backpulver ein wahres Allround-Talent – egal, ob zum Putzen, Backen oder für die Garten- und Balkonarbeit. Auch bei der Wäsche, insbesondere bei Handtüchern, kann das Pulver äußerst nützlich sein. Um die kratzigen Handtücher wieder in weiche zu verwandeln, wird allerdings noch eine andere „Wunderwaffe“ benötigt: Essigessenz soll so wie Backpulver dabei helfen, die Wäsche wieder flauschig zu bekommen. Zudem wird Wasser benötigt.

Handtücher flauschig bekommen – Backpulver und Essigessenz als Hausmittel schaffen Abhilfe

Für ein mittelgroßes Handtuch empfiehlt das Magazin GMX eine Mischung aus zwei Liter heißem Wasser, einem Liter Essigessenz und drei Päckchen Backpulver oder Natron. Zunächst die beiden Flüssigkeiten in einem Eimer miteinander vermischen. Bei mehreren zu behandelnden Teilen sollte man auf ein Mischungsverhältnis von 1:2 zwischen Essig und Wasser achten.

Das Backpulver anschließend hinzufügen, denn es hat noch weitere hilfreiche Nebeneffekte: Zum Lösen von Flecken und Auffrischen von Farben ist die Backzutat nützlich (weitere nützliche Lifehacks bei RUHR24).

Backpulver und Natron gelten als Haushaltshelfer Nummer 1. Sie sind vielseitig einsetzbar - auch gegen Flecken jeder Art. 

Die Handtücher dann so in den Eimer legen, dass sie komplett mit der selbst gemischten Flüssigkeit bedeckt sind und sich damit vollsaugen können. Deshalb die Handtücher im Optimalfall über Nacht so einwirken lassen. Die Mischung am nächsten Tag nicht direkt wegschütten, sondern 100 Milliliter davon in das Waschmittelfach geben und die ausgewrungenen Handtücher am besten bei 60 Grad waschen, um alle Bakterien und Keime abzutöten.

Handtücher waschen: Ansteckung durch regelmäßige Wäsche verhindern

Um die Verbreitung von Bakterien und Keimen zu stoppen, empfiehlt das Magazin GMX, Handtücher nach zwei bis drei Tagen auszutauschen. Duschtücher und Bade gehören nach dreimaliger Benutzung in die Waschmaschine, da sie eine „ideale Brutstätte für Bakterien und Pilze“ bieten. Bei unangenehmem Geruch können die Artikel auch direkt in die Waschmaschine gelegt werden.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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