Schaurig schöne Verkleidungen

Halloween 2021: Kostüm noch schnell selber machen - Last-Minute-Tipps

Halloween steht vor der Tür: Die Zeit des Gruselns und Erschreckens kehrt ein. Die Zeit, in der die Bösen geehrt werden. Wer noch kein Kostüm hat, bekommt hier Inspiration.

Deutschland – Nicht mehr lange, dann ist Halloween. Nachdem im letzten Jahr aufgrund der Corona*-Pandemie kaum etwas möglich war, sind 2021 schon die ersten Partys wieder möglich. Wer bis jetzt noch kein Kostüm für den schaurigen Abend hat, muss sich ranhalten. RUHR24* hat Tipps und Tricks für Last-Minute-Kostüme – günstig und super simpel.

FestHalloween
Datum31. Oktober

Halloween-Kostüme 2021: Last-Minute-Tipps für schaurige Verkleidungen

Ob Party oder für „Süßes sonst gibt‘s Saures“, was nach Corona wieder zumindest bedingt möglich ist*: Sich zu verkleiden gehört zu Halloween, wie ein irres Lachen zu einem Film-Bösewicht. Das Gute ist: Für viele Grusel-Kostüme hat man das meiste Equipment bereits zu Hause. Nur Schmink-Farbe und gegebenenfalls buntes Haarspray sind für einige Halloween*-Verkleidungen zusätzlich nötig. Folgende Last-Minute-Kostüme stellen wir vor:

  • Geist
  • Mumie
  • Totenkopf
  • Halloween-Kürbis
  • Cruella de Vil
  • Vampir

Halloween 2021: Geist als Last-Minute-Kostüm – ein echter Klassiker

Fangen wir an mit dem wohl simpelsten aller Halloween-Kostüme: das Schreckgespenst. Manche würden es vielleicht als einfallslos betiteln, doch es ist ein echter Klassiker an Halloween. Einfach ein altes Bettlaken über sich werfen.

Dann die Stelle, an denen Augen und Mund sind, mit einem Stift markieren. Anschließend nur noch an ebenjenen Stellen drei Kreise ausschneiden und schon ist das Kostüm fertig. Eine rasselnde Kette sorgt für den Special-Effekt – damit das Schlossgespenst durch die Gegend spuken kann.

Halloween-Kostüm: Mumie als Last-Minute-Verkleidung – alle Gegenstände bereits im Haushalt

Ähnlich simpel, effektiv und geeignet für Schmink-Muffel wie das Schlossgespenst ist die Mumie. Und mehr Last-Minute bei einem Kostüm geht kaum. Einfach ein weißes oder graues T-Shirt anziehen, eine helle Hose und dann Mullbinden um den ganzen Körper schlingen. Befestigt werden sie dann mit Sicherheitsnadeln an Hose und T-Shirt.

Wer nicht so viel Mullbinden hat, kann auch zu Toilettenpapier greifen. Hierbei sollte aber jeder aufpassen, die Getränke nicht zu verschütten, sonst löst sich das Kostüm auf. Das Gesicht frei von den Wickeln lassen. Wer will, kann sich das Gesicht noch blass schminken und um die Augen grau und schwarz verwenden – um den Untoten-Look zu perfektionieren.

Skull schminken: Halloween-Kostüm gewann in den letzten Jahren an Beliebtheit

In den vergangenen Jahren gewannen sie immer mehr an Beliebtheit: Totenköpfe oder sogenannte Skulls. Bei diesem Halloween-Kostüm sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob über das ganze Gesicht oder nur über eine Gesichtshälfte – wer sich wie schminkt, bleiben jedem selbst überlassen.

Wer sich einen Totenkopf im Gesicht schminken will, braucht nur etwas Geduld und sollte im besten Fall schonmal einen Schminkpinsel geschwungen haben. Zunächst wird das komplette Gesicht blass bis weiß geschminkt. Mit schwarzem Kajal werden dann unterhalb der Wangenknochen schwarze Kreise vorgezeichnet. Auch auf der Nase, um die Augen und unterhalb des Haaransatzes müssen die Konturen mit Schwarz verstärkt werden.

Als Nächstes werden die vorgezeichneten Stellen an Wangen und Nase mit schwarzer Farbe ausgemalt. Der letzte Schritt ist, den Mund zu malen. Hierfür eine schwarze Linie über die Lippe bis zu den konturierten Wangenknochen ziehen. Kleinere vertikale Striche als Zähne einzeichnen – et voilà: der Skull ist perfekt. Ein schlichtes, schwarzes Outfit empfiehlt sich, um die Aufmerksamkeit auf das Gesicht zu lenken.

Sich an Halloween einen Totenkopf ins Gesicht zu schminken, wurde in den letzten Jahren immer beliebter.

Last-Minute-Kostüm: Halloween-Kürbis in zweifacher Ausführung möglich

Der nächste Tipp für ein Last-Minute-Halloween-Kostüm funktioniert ähnlich wie der Skull, nur mit anderen Farben. Und zwar kann man sich auch als Kürbis verkleiden. Einfach ein oranges T-Shirt und eine orange oder schwarze Hose. Das Make-up funktioniert ähnlich wie beim Skull, nur dass statt einer weißen Grundierung orange verwendet wird. Dann Mund, Augen und Nase wieder mit Schwarz unterlegen.

Alternativ gibt es auch eine Variante für Schmink-Muffel. Hierfür müssen lediglich zwei Dreiecke und ein gezackter Mund – wie typisch bei Halloween-Kürbissen, aus einem schwarzen Stoff ausgeschnitten werden. Dies dann einfach auf dem orangen T-Shirt fixieren.

Halloween-Kostüm 2021: Disney-Bösewicht Cruella de Vil auch spontan möglich

Halloween ist das Fest an dem Bösewichte gefeiert werden. Eine der bekanntesten Disney-Schurkinnen ist wohl Cruella de Vil aus „101 Dalmatiner“. Für das Kostüm ist eines besonders wichtig: die Frisur. Eine Seite schwarz, die andere weiß. Hierfür bietet sich entweder buntes auswaschbares Haarspray oder eine Perücke an.

Cruella de Vil ist ein bekannter Disney-Bösewicht. Ein Kostüm nach ihrem Vorbild geht schnell und ist simpel.

Bei der Kleidung dann auf die Farben Schwarz, weiß und rot setzen. Und schon ist man die gefürchtete Film-Schurkin. Als kleines Highlight kann auch noch ein Stoff-Dalmatiner an einer Leine mitgenommen werden.

Halloween-Kostüm: Vampir als Last-Minute-Verkleidung

Zum Schluss noch ein Klassiker: der Vampir. Auch bei diesem Last-Minute-Halloween-Kostüm ist es wichtig, sich blass zu schminken und die Augen mit schwarz oder grau zu unterlegen. Im Mundwinkel dann einen roten Blutstropfen malen, der zum Hals hinunterläuft. Spitze Zähne gibt es entweder überall zu kaufen, alternativ können sie aber auch ganz einfach geschminkt werden.

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr: Wer an Halloween unverkleidet zur Party erscheint, der hatte wohl schlichtweg keine Lust auf Grusel-Faktor. Denn an der Zeit kann es nicht gelegen haben. Immerhin gibt es eine Vielzahl von Kostümen, die auch Last-Minute noch richtige Schocker sind. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Kena Betancur/Johannes Eisele/Mohd Rasfan/AFP

Mehr zum Thema