Im Garten

Gurken-Blätter haben komische Flecken – nur noch eine Maßnahme hilft

Gurkenliebhaber können das Gemüse selbst anbauen, statt es zu kaufen. Sobald sie von einem bestimmten Virus befallen sind, sollte man sie vernichten.

Dortmund – Weisen Gurkenblätter Flecken auf, welche an ein Mosaik erinnern, so ist Vorsicht geboten. In diesem Fall sollten Verbraucher schnell handeln. Es können sogar noch andere Obst- und Gemüse-Sorten betroffen sein.

GemüseGurke
OrdnungKürbisartige (Cucurbitales)
GattungGurke (Cucumis)

Gurke von Virus befallen: Nur noch die Vernichtung hilft

Da nicht nur Gurken betroffen sein können, sprechen Experten laut t-online von einem Gurken-, Wassermelonen oder Zucchinigelbmosaik. Bei dem Virus entstehen demnach gelbe oder gelb-grüne Muster auf den Blättern – auch das Wachstum soll eingeschränkt sein. Bei Gurken sind zudem Vertiefungen und warzenartige Gebilde an der Oberfläche keine Seltenheit.

Welkerscheinungen sind ebenfalls Anzeichen für das Virus. Sie treten teilweise aber nur an den Trieben auf. Bei Wassermelonen kann sich hingegen die Form und auch die Farbe des Obsts verändern.

Auf Zucchini kann das Virus zu Beulen führen – das Gemüse kann sich zudem verdrehen. Verbraucher sollten betroffene Lebensmittel deshalb vernichten, bevor die Krankheit auch auf Nachbarpflanzen überspringt.

Gurke von Virus befallen: Aus diesem Grund entsteht die Krankheit

Schuld an dem Virus sind oftmals Blattläuse aus dem Garten. Nachdem die Tiere die Pflanze ausgesaugt haben, dauert es oftmals nur eine kurze Zeit, bis sie infiziert ist.

Erste Anzeichen treten dann nach spätestens zwei Wochen auf, doch dann können die Gurken nicht mehr gerettet werden. Deshalb sollten Hobbygärtner schon vor einer möglichen Infektion gegen Blattläusen vorgehen, damit es gar nicht erst so weit kommt.

Gurken von Virus befallen: So können Hobbygärtner vorsorgen

Dies gelingt unter anderem, indem die Schädlinge frühzeitig erkannt und entfernt werden, wie mein-schoener-garten.de berichtet. Bei einigen Schädlingen ist allerdings Vorsicht geboten, denn viele Hausmittel sind verboten. Bei einem leichten Befall soll dann oft schon das Besprühen mit einem starken Wasserstrahl helfen. Andere Schädlinge, wie weiße Fliegen, sollen sich ebenfalls ganz einfach beseitigen lassen.

Sind Gurken von einem Virus betroffen, hilft oft nur noch die Vernichtung.

Bei starkem Befall sollen sich hingegen Neem-Präparate oder Hausmittel auf Basis von Rapsöl oder Kaliseife eignen. Auch das Entfernen von Unkraut kann ratsam sein – viele Unkraut-Sorten stellen nämlich Wirtspflanzen für Viren dar. Nach dem Ernten soll außerdem für eine optimale Lagerung gesorgt werden, wie 24garten.de berichtet.

Rubriklistenbild: © Madhourse/Imago

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