Tipps für die Saison

Grillen zu teuer? Gasflaschen-Trick sorgt für bares Geld

In Zeiten hoher Energiepreise kann Grillen teuer werden. Dank einfacher Tricks können Grillfans dennoch beruhigt den Gasgrill anschmeißen.

NRW – Die aktuell hohen Energiepreise, die beispielsweise in Dortmund ab August nochmal steigen sollen, haben dem ein oder anderen Grillfan wohl schon den Appetit verdorben. Damit die diesjährige Grillsaison nicht nur gewohnt lecker, sondern auch erschwinglich bleibt, können Gas-Grillenthusiasten dank einiger Tipps und Tricks bares Geld sparen (mehr Lifehacks auf RUHR24).

GrillsaisonZwischen April und Oktober, Trend geht aber zum ganzjährigen Grillen
GrillgutFleisch, Fisch, vegetarische sowie vegane Produkte

Gasgrill: Dank einfacher Tricks können Grillfans Energie sparen

Beim Standort des Gasgrills haben Grillfans die Qual der Wahl. Auf dem heimischen Balkon oder doch auf der Terrasse? Wie auch immer man sich entscheidet, wichtig ist laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) ein windgeschütztes Plätzchen, damit die rote, grüne und weiße Leih- oder die graue Kaufgasflasche nicht ständig wieder aufgefüllt werden muss.

Denn nicht nur Seitenwinde, sondern auch starke Böen können dafür sorgen, dass der Grill länger braucht, um die Köstlichkeiten gar, beziehungsweise knusprig zu bruzzeln. Bereits vorhandene Hitze kann aus dem Grill getrieben und die Grillzeit somit in die Länge gezogen werden. Sowohl in der Gasflasche als auch im Magen hungriger Gäste herrscht schnell gähnende Leere.

Gasgrill: Angemessenes Vorheizen und richtiger Umgang mit dem Deckel wichtig

Um den Inhalt der Gasflasche, der bei einem Gewicht von 11 Kilogramm laut der DPA rund 15 Stunden ausreichen sollte, nicht zu schnell zu verbrauchen, sollte beim Vorheizen auf Vollgas verzichtet werden. Wenn nicht gerade ein saftiges Steak auf den Grill kommt, dann sind in der Regel 150 bis 200 Grad angemessen. Das reicht normalerweise aus, um Bratwürste, Hähnchenbrust, Gemüse oder Grillkäse schnell gar und bereit für den Verzehr zu bekommen.

Was viele Gas-Grillenthusiasten nicht wissen: Der Deckel der Gasflasche fungiert als Wärmespeicher. Wie also bei Heizungen oder einer Solarthermie sollte er deshalb so selten wie möglich aufgedreht werden.

Die hohen Energiepreise machen auch Verbrauchern zu schaffen, die einen Gasgrill benutzen.

Gasgrill: Essensreste vor dem Ausbrennen entfernen

Laut dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVGF) können Grillfreunde auch den Gasverbrauch reduzieren, wenn grobe Essensreste vor dem Ausbrennen entfernt werden. Damit der Gasgrill durch den Brennvorgang mit geschlossener Haube auch wirklich gereinigt werden kann, sollte die Grillbürste zum Einsatz kommen.

Denn erst, wenn kein Rauch mehr aufsteigt, sei der Grill der DPA zufolge „wieder sauber und einsatzbereit.“ Befinden sich noch Essensreste im Grill, dauere die Reinigung entsprechend länger und der Energieverbrauch werde somit höher.

Rubriklistenbild: © MiS/Imago

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