Ärger mit den Nachbarn vermeiden

Grillen auf dem Balkon kann bis zu 5000 Euro Bußgeld kosten – Trick hilft

Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen gehört das Grillen für viele Verbraucher dazu. Mit einem Trick geht es sogar rauchfrei.

Dortmund – Gerade für Fleischliebhaber ist das Grillen im Sommer unverzichtbar. Wird regelmäßig auf dem Balkon gegrillt, kommt es bei dem ein oder anderen allerdings zu Ärger mit den Nachbarn. Der Grund: Rauch, welcher zu ihnen rüberzieht. Doch mit einem simplen Lifehack können Verbraucher ein solches Ärgernis vermeiden – und das sogar, ohne dabei auf Holzkohle zu verzichten.

TätigkeitGrillen
BedeutungBraten in Wärmestrahlung

Grillen auf dem Balkon ohne Rauch: Billiger Trick macht es möglich

Wer zu Hause grillen möchte, kann das grundgesetzlich machen, da es in Deutschland kein Verbot dafür gibt. Schwierig wird es allerdings, wenn sich die Nachbarn davon belästigt fühlen. Denn dann kann es für das Grillen laut Bußgeldkatalog zu einer Strafzahlung von 5.000 Euro kommen. Doch auch Hobbygärtner können sich bei einem typischen Vergehen auf eine Geldstrafe gefasst machen.

Um sich gar nicht erst unbeliebt zu machen, können Verbraucher beim Grillen deshalb zur Brennpaste greifen, wie Sat1 berichtet. Denn die soll nicht nur günstig, sondern auch praktisch sein. Dazu sollen Verbraucher die Paste in den Grill legen, die Kohle damit einreiben und diese um das Schälchen der Brennpaste stapeln (mehr Service-News bei RUHR24).

Dadurch soll die Kohle brennen, ohne dass sie anfängt zu qualmen. Nach einigen Minuten ist die Kohle dann bereit und dem Grillen steht nichts mehr im Wege. Doch dieser Lifehack soll längst nicht der Einzige sein, der letztendlich über das Nachbarschaftsverhältnis entscheiden kann.

Grillen auf dem Balkon ohne Rauch: Heißluftanzünder macht es möglich

Denn Hobby-Grillmeister können stattdessen auch zu einem Heißluftanzünder greifen. Dieser ähnelt optisch einem Lockenstab, kann allerdings mit 600 Grad deutlich heißer werden. Durch die enorme Hitze soll die Kohle innerhalb weniger Minuten bereit zum Grillen sein.

Die Anschaffung ist allerdings teurer als die der Brennpaste, denn der Heißluftanzünder kostet um die 30 Euro. Ein weiterer Nachteil ist, dass Verbraucher sich schnell verbrennen können, wenn sie nicht richtig aufpassen. Deshalb sollte man auf keinen Fall zu nah an den Grill ran gehen. Auch das Föhngeräusch des Geräts kann etwas nervig sein, wenn man sich unterhalten möchte.

Mit einem Lifehack kann ohne Rauch auf dem Balkon gegrillt werden.

In der Regel soll das Hantieren mit dem Anzünder allerdings nur drei Minuten dauern, bis das Grillen losgehen kann. Zudem kann es oftmals bereits helfen, keine feuchte Kohle zu verwenden, denn diese soll laut grillfuerst.de deutlich mehr Rauch erzeugen. Auch auf die optimalen Zutaten sollte geachtet werden, denn nach Angaben von Merkur.de eignet sich für den perfekten Grillabend nicht jede Bratwurst – denn nur zwei schneiden bei Stiftung Warentest mit der Note „sehr gut“ ab.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Arnulf Hettrich

Mehr zum Thema