Ab März 2020

Google schließt App Store: Mit diesen Apps ist in wenigen Monaten Schluss

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Google schließt App Store

Google schließt bald einen App Store. Noch in diesem Jahr wird der Support eingestellt. Jetzt gibt der Internet-Riese den genauen Zeitplan bekannt.

  • Google wird noch in diesem Jahr beginnen, den Support für einen App Store einzustellen.
  • Diesen Schritt hat das Unternehmen schon vor einigen Jahren angekündigt.
  • Nun soll es schon im März losgehen.

Dortmund - Entwickler lassen sich immer wieder etwas einfallen, dass gut für den Verbraucher ist oder eben gut fürs Unternehmen. Jetzt setzt Google den Rotstift an einem App Store an - der wird bald dicht gemacht. Einige Apps können dann nicht mehr heruntergeladen werden.

Google Chrome Web Store macht dicht

Seit einigen Jahren konnten Nutzer im Google Chrome Web Store sogenannte Chrome Apps herunterladen. Im Gegensatz zu den bloßen Erweiterungen, die in Chrome installiert werden können, sind die Apps ein Zwischenschritt zwischen Erweiterungen und vollwertigen Desktop-Apps. 

So lernt der Browser bei einfachen Erweiterungen dazu, beispielsweise kann ein Taschenrechner in der Toolbar installiert werden. Die Google Chrome Apps hingegen können da schon einiges mehr. Die Apps kommen in verschiedenen Gewändern daher. Spiele, Fotobearbeitungs-Tools oder Video-Player konnten in dem App Store heruntergeladen werden. 

Zwei Jahre wird es dauern - dann ist der Chrome Web Store verschwunden

Das wird allerdings bald der Vergangenheit angehören. Chrome-Nutzer müssen bald auf die Chrome-Apps verzichten. Das hat Google zwar schon vor einigen Jahren angekündigt, aber nun gibt es dafür einen ausgedehnten und konkreten Zeitplan - die Schließung des App Stores erstreckt sich bis 2022:

Dass Google ausmistet, ist nicht neu. Erst kürzlich hat der Konzern 85 Apps aus dem Play Store geschmissen, weil sie Schadsoftware enthielten. Von dem Chrome Web App Store trennt sich Google vermutlich, weil das Unternehmen in Zukunft auf eine neue Technik setzt, wie Giga berichtet.

Video: Google-CEO will Künstlichen Intelligenzen Zügel anlegen

Demnach soll die Nachfolge von Google Chrome Apps sogenannte Progressiv Web Apps (PWA) sein. Diese Anwendungen werden zusätzlich zu Windows, Linus, Mac und Chrome OS auch von Smartphones unterstützt. Googles Entwickler würden laut dem Bericht dazu raten, dass App-Anbieter ihre Apps in eine PWA umwandeln.