Im Garten

Pflanzen bei Hitze gießen: Fehler kann Bußgeld bis zu 50.000 Euro kosten

Hobbygärtner sollten dringend aufpassen. Wer seine Pflanzen falsch gießt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Dortmund – Gerade im Sommer sollten Pflanzen regelmäßig gegossen werden, damit sie nicht vertrocknen. Das gilt auch für Hortensien, welche ohne Hilfe schnell kaputtgehen, wie 24garten.de berichtet. Doch wer Büsche, Blumen und Gemüse nicht ordnungsgemäß gießt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Verbraucher sollten einen bestimmten Fehler deshalb unbedingt vermeiden.

VerbotPflanzen gießen
BußgeldBis zu 50.000 Euro

Bußgeld durch falsche Gießen: Dieser Fehler kann bis zu 50.000 Euro kosten

Herrscht in Deutschland ein Dürresommer, so wie auch dieses Jahr, darf das Gießen im Garten durch den Gesetzgeber eingeschränkt werden, wie Chip.de berichtet. Einen solchen Sommer können Verbraucher unter anderem an vielen heißen Tagen und wenig Regen erkennen. Doch auch geringe Wasserbestände in Bächen, Flüssen und Seen sind ein klares Indiz.

In diesem Fall können Landratsämter und kreisfreie Städte entscheiden, ob Bürgerinnen und Bürger das sogenannte oberirdische Wasser entnehmen dürfen. Von solchen Gewässern sind neben Bächen, Flüssen und Seen auch künstlich angelegte Gewässer wie Baggerseen und Be- und Entwässerungskanäle betroffen (mehr Service-News bei RUHR24).

In einigen Landkreisen in Bayern, Hessen und Sachsen soll es bereits einige Verbote geben. Wer sich trotzdem weiterhin an dem Wasser bedient, muss laut Bußgeldkatalog mit Zahlungen von bis zu 50.000 Euro rechnen. Verbraucher sollten sich deshalb gut überlegen, welches Wasser sie für das Gießen im Garten verwenden. Bei anderen typischen Gartenarbeit können ebenfalls saftige Bußgelder folgen.

Bußgeld durch falsche Gießen: Wann Hobbygärtner auf Trinkwasser verzichten sollten

Das Nutzen von Trinkwasser kann in einigen Fällen ebenfalls verboten werden. So dürfen Bewohner des Landkreises Esslingen Leitungswasser diesen Sommer nicht für das Gießen der Pflanzen nutzen. Grund dafür ist die potenzielle Knappheit von Trinkwasser. Auch in diesem Fall kann es bei einem Verstoß teuer werden.

Um Bußgelder zu umgehen, können Hobbygärtner stattdessen ganz einfach zu Regenwasser greifen. Wer keinen Brunnen zu Hause hat, kann stattdessen Wasser in einem Kanister oder in Eimern ansammeln. Damit lassen sich die Pflanzen im Garten ebenfalls gießen.

Beim Gießen von Pflanzen drohen Bußgelder.

Wasser vom Kochen kann zusätzlich genutzt werden, weshalb Verbraucher zum Beispiel Eier-Wasser auf keinen Fall in den Abfluss kippen sollten. Ob es ein ähnliches Gieß-Verbot künftig auch in Nordrhein-Westfalen geben wird, ist unklar.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

Mehr zum Thema