Produktvergleich

Geschirrspülmittel im Test: Günstige Eigenmarken schlagen Klassiker

Die Stiftung Warentest hat 25 unterschiedliche Geschirrspülmittel getestet. Als Gewinner gehen allerdings nicht die klassischen Mittel hervor.

Dortmund – Wenn das Geschirr nach mehreren Waschgängen mit der Spülmaschine immer noch nicht sauber ist, greift man häufig zur Handwäsche. Geschirrspülmittel und kräftiges Schrubben kriegen meist auch hartnäckigsten Schmutz entfernt. Die Stiftung Warentest hat jetzt insgesamt 25 Spülmittel getestet. Dabei konnten allerdings nicht alle Produkte überzeugen.

UnternehmenStiftung Warentest
SitzBerlin-Tiergarten, Deutschland
Anzahl der Mitarbeiter374

Geschirrspülmittel im Test: Konzentrate gehen als Testsieger hervor

Bei dem Produktvergleich wurden zahlreiche Handspülmittel unter die Lupe genommen. Beim Test wurde auf die Reinigungs­leistung, die Ergiebig­keit der Mittel und die Haut­verträglich­keit geachtet. Zudem wurde einbezogen, wie stark sie die Gewässer belasten. Die Testergebnisse gehen von der Note „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Zuletzt konnte beim Vergleich von Kühlschränken ein Modell eine besonders gute Note erzielen.

Überraschenderweise haben die Klassiker unter den Spülmitteln nicht überzeugen können. Denn als Testsieger gehen die preiswerten Konzentrate hervor. Sie enthalten im Vergleich zu den klassischen Produkten weniger Wasser und mehr fettlösende Tenside. Überzeugen konnten die Konzentrate vor allem, weil sie sehr ergiebig sind und auch gegen hartnäckige Flecken ankommen.

Im Supermarkt erkennt man Spülkonzentrate häufig an der Zusatzbezeichnung „Ultra“. Die Flaschen gibt es für gewöhnlich in 450 bis 500 Milliliter-Größen. Um die Umwelt nicht zu stark zu belasten, empfiehlt die Verbraucherorganisation für fünf Liter Spülwasser einen Teelöffel des Konzentrats.

Stiftung Warentest testet Geschirrspülmittel – Konzentrate sind ergiebiger als klassische Spülmittel

Mit einem kraftvollen Spülmittel wie Konzentraten ist es möglich, deutlich mehr Geschirr zu säubern als mit schwächeren Mitteln. Insgesamt elf Spülmittel erreichen in der Kategorie „Reinigung“ nur die Note „ausreichend“.

Stiftung Warentest hat Spülmittel getestet - und die klassischen sind durchgefallen.

Wie die Stiftung Warentest mitteilt, konnten mit den Testsiegern rund 40 Teller gesäubert werden, ohne dass die Spülleistung nachließ. Mit schwächeren Geschirrspülmitteln war es nur die Hälfte der Teller. Die herkömmlichen Klassik-Produkte konnten im Vergleich keine guten Noten erzielen. Auch die Öko- und Sensitiv-Mittel erhielten nur die Note „ausreichend“.

Geschirrspülmittel im Test – das sind die Testsieger von der Stiftung Warentest

Diese Produkte konnten im Vergleich die besten Noten erzielen:

  • Kraft Gel Ultra Plus 5+ von Pril - Note 1,5
  • Alio Ultra Classic 5 in 1 von Aldi - Note 1,8
  • Denkmit Ultra Multi-Power 5 von dm - Note 1,9
  • W5 Ultra-Power von Lidl - Note 1,9
  • Blik Power Konzentrat 5 in 1 Ocean von Penny - Note 2,0
  • Ja Ultra Power 5 in 1 von Rewe - Note 2,0
  • Gut & Günstig Ultra Konzentrat von Edeka - Note 2,2
  • Ultra Plus Konzentrat Original von Fairy - Note 2,2
  • Priva Ultra Power von Netto Marken-Discount - Note 2,2
Stiftung Warentest hat mehrere Spülmittel bewertet. Ein Beliebtes fällt mit „mangelhaft“ durch.

Um die Spülmittel auf eine harte Probe zu stellen, haben die Tester Geschirr mit Fett-, Eiweiß- und Stärke­schmutz gesäubert. Der Vergleich sollte ein möglichst alltagstaugliches Ergebnis liefern, sodass die Mittel bei Rückständen wie Öl, getrock­neter Pastamasse und angebackenem Hack­fleisch getestet wurden (mehr Testberichte bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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