Datenraub

Sparkassen: Kunden-Warnung wegen E-Mail-Betrug beim Online-Banking

Sparkassen-Kunden sollten aktuell besonders vorsichtig sein. Es grassiert eine Betrugsmasche.

Dortmund – Wer Online-Banking nutzt, geht wahrscheinlich ohnehin schon vorsichtig mit seinen Daten um. Aktuell sollten Kunden der Sparkasse aber besonders vorsichtig sein, wenn sie angebliche E-Mails der Bank erhalten. Dahinter könnte sich eine Betrugsmasche verbergen.

NameSparkasse
HauptsitzBerlin
Kundenservicesparkasse@sparkassen-finanzportal.de

Betrugsmasche und Phishing: Kunden der Sparkasse sollten vorsichtig sein

Wie die Verbraucherzentrale berichtet, häufen sich aktuell die Phishing-Angriffe auf Sparkassen-Kunden. In der Regel wollen die Betrüger dabei die Daten der Kunden erschleichen, um schlussendlich an ihr Geld zu kommen. Doch wie erkennt man die Betrugsmasche?

Per E-Mail sollten Verbraucher dazu aufgefordert werden, ihre bei der Sparkasse hinterlegten Daten zu bestätigen. Der angebliche Vorwand: Das Angebot des Online-Bankings würde aktualisiert und angeblich neue Funktionen erhalten. Außerdem versprechen die Mails laut Verbraucherzentrale häufig, dass zukünftig „jederzeit“ ein Kundenberater zur Verfügung stehen würde (mehr Warnungen bei RUHR24 lesen).

Sparkasse: So schützen Kunden sich vor der Betrugsmasche

Besonders perfide: In den Mails ist oft ein Link platziert, der angeblich zu einer Bestätigung der Daten führen soll. Dahinter verbirgt sich ein Formular, welches dem Online-Auftritt der Sparkasse, die demnächst eine Bezahlfunktion abschafft, stark nachempfunden sei. Kunden könnten daher schnell in die Falle tappen.

Allerdings sollte man die Daten gar nicht erst in so ein Formular eingeben, denn so kriegen die Kriminellen im Zweifel direkten Zugriff auf Kontos. Auffällige E-Mails sollte man außerdem immer in den Spam-Ordner verschieben. Im besten Fall lernt das Mail-Programm so direkt, welche Nachrichten unerwünscht sind und sortiert Mails zukünftig immer dorthin.

Wer das Formular bereits ausgefüllt hat, sollte sich schnellstmöglich an die Sparkasse wenden, um gegebenenfalls die Zugangsdaten zu ändern. Auch bei Unsicherheiten zu E-Mails und Nachrichten, die vermeintlich von der Sparkasse kommen, sollte man immer erst mit dem eigenen Berater sprechen.

Rubriklistenbild: © Christian Keiter/RUHR24

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