Für einen geringeren Wasserverbrauch

Duschen und Geld dabei sparen: Rechner offenbart unterschätzten Verbrauch

Die Preise in Deutschland steigen in fast allen Bereichen. Verbraucher können beim Duschen ganz einfach Geld sparen.

Dortmund – Die Inflation ist in Deutschland deutlich spürbar: Egal ob an den Tankstellen, im Supermarkt oder im Restaurant – die Preise steigen überall. Auch die Kosten für Warmwasser schießen in die Höhe, doch Verbraucher können mit einem Trick bares Geld sparen.

TätigkeitDuschen
Durchschnittliche Wassertemperatur37 Grad
Durchschnittliche Dauer11 Minuten

Duschen und Geld dabei sparen: Rechner zeigt Verbrauch und gibt Spartipps

Ein sogenannter Duschrechner der Verbraucherzentrale NRW soll den Wasserverbrauch sowie die Kosten aller Personen berechnen können und außerdem Spartipps geben. Dadurch können Verbraucher mit wenigen Angaben ganz einfach Geld sparen, und ihre Kosten senken. Auch bei der Nutzung des Wäschetrockners können Verbraucher mit einigen Tricks weniger zahlen.

Um die genauen Duschkosten zu ermitteln, sollen Nutzer des Rechners angeben, welche Art der Wassererwärmung sie nutzen, wie viel Grad Celsius die Wassertemperatur beim Duschen beträgt, wie hoch die Schüttmenge pro Minute ist und wie lange geduscht wird.

Um das Ganze auf ein Jahr zu berechnen, können Verbraucher außerdem angeben, wie häufig sie in einer Woche unter die Dusche hüpfen. Sobald alles angegeben wurde, können Verbraucher sowohl die Kosten für einen Duschgang als auch für das gesamte Jahr sehen. Spartipps gibt es ebenfalls von dem Rechner – durch diese kann man eine Menge Geld sparen.

Duschen und Geld dabei sparen: Zu diesen Spartipps rät der Duschrechner

Wer die Temperatur des Wassers beispielsweise auf über 38 Grad Celsius einstellt, erhält den Hinweis, dass diese Einstellung sehr hoch ist. In diesem Fall könne man die Temperatur ganz einfach senken und dadurch Energie sparen. Doch auch wer gerne zwischen 35 und 38 Grad duscht, könne die „Duschtemperatur, besonders bei warmen Außentemperaturen, weiter verringern“. Bei einer Schüttmenge ab 9 Liter pro Minute wird zudem ein sogenannter Sparduschkopf empfohlen.

Diese haben eine „geringere Schüttmenge und benötigen somit weniger Wasser zum Duschen als der Durchschnitt“, heißt es. Darüber hinaus wird eine Duschdauer von drei bis sechs Minuten empfohlen, da dies meist ausreicht, „um Körper und Haare fürs Einseifen zu befeuchten sowie Seife ab- und Shampoo auszuspülen“ (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Duschen und Geld dabei sparen: So viel können Verbraucher wirklich sparen

Wer alles auf ein Minimum einstellt, bemerkt schnell, dass die Kosten für die Energie deutlich sinken. Heizt man beispielsweise mit Strom und einem hydraulischen Durchlauferhitzer, kommt man bei einem Wert von 102,99 Euro im Jahr raus. Wer allerdings keinen Strom spart und überall das Maximum angibt, zahlt 1071,29 Euro – also mehr als das zehnfache.

Simpler Duschrechner zeigt Verbrauch und gibt Spartipps.

Deshalb macht auf Dauer einen großen Unterschied, wie lange Verbraucher duschen, wie hoch die Temperatur ist und welchen Wert die Schüttmenge beträgt. Doch auch mit weiteren einfachen Tipps können Verbraucher zu Hause Wasser sparen – und damit auch bares Geld.

Rubriklistenbild: © Bihlmayerfotografie/Imago; Sven Simon/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

Mehr zum Thema