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Die Stiftung Warentest hat Gasgrills getestet. Dabei ist herausgekommen, dass gute Qualität nicht unbedingt teuer sein muss. Der Preis-Leistungs-Sieger kostet nur 250 Euro – und bietet trotzdem jede Menge Extras für den perfekten Grillabend.

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm (hoffentlich) warme Temperaturen, die zu einem entspannten Grillabend einladen. Solange es noch kalt und verregnet ist, können sich Grillliebhaber aber um die Auswahl des richtigen Geräts kümmern. Elektro, Kohle oder doch lieber Gas? Das führt regelmäßig zu erhitzten Diskussionen.

Gasgrills: Fünf überzeugen im Test

Wer sich einen Gasgrill zulegen möchte, findet bei der Stiftung Warentest jetzt Hilfe beim Kauf. Die testete nämlich insgesamt acht Grillwagen und vier tragbare Grills. Vor allem die Wagen konnten bei den Testern punkten. Vier von ihnen erhielten die Gesamtnote „gut“. Und auch bei den tragbaren Grills gibt es einen Sieger. Ganz aktuell hat Stiftung Warentest auch Hundefutter unter die Lupe genommen – dabei kostet der Sieger nur 59 Cent.

Stiftung Warentest: Testsieger kostet 299 Euro

Das Schöne daran: Ein guter Gasgrill muss nicht teuer sein. Der Testsieger der Marke „Landmann“ kostet beispielsweise 299 Euro, auf Platz Zwei landete ein Grillwagen von Toom für 250 Euro.

Die Gasgrills im Test heizen in drei bis elf Minuten auf 250 Grad Celsius auf. Wer mit Kohle grillt, muss sich im Schnitt 30 Minuten gedulden. Auch die Größe der Grillwagen hat seine Vorteile. Denn sie sind schon eher vergleichbar mit einer Küche im Freien.

Die Grillwagen bieten eine Gesamtfläche auf dem Rost von etwa 2000 bis 2800 Quadratzentimetern, das reicht für eine Gartenparty oder eine hungrige Großfamilie. Die Tragbaren haben nur etwa halb so viel Platz. Dafür sind sie aber auch auf einem kleinen Balkon unterzubringen.

Temperaturzonen für Gasgrills extrem wichtig

Dafür kommen die großen Wagen mit unterschiedlichen Temperaturzonen daher. Das ist vor allem für das punktgenaue Grillen von Steaks wichtig. Die getesteten Grills haben alle eine Haube. Und die sollte möglichst geschlossen bleiben. „Nur so lässt sich die Thermik optimal nutzen“, so Grillweltmeister Klaus Breinig gegenüber der Stiftung Warentest.

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Das Fehlen von Warmhalteflächen hat im Test zu Punktabzug geführt. Auch Verbrennungsgefahr an der Haube, ungleiche Temperaturverteilung oder korrosionsanfällige Teile wurden abgestraft.

Den gesamten Test gibt es in der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest.