Vorsicht ist geboten

Schädlinge im Garten mit Limo bekämpfen: Getränk hilft auch gegen Unkraut

Cola schmeckt Hobbygärtnern besonders gut. Grund dafür sind die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten im Garten.

Deutschland – Cola gilt nicht nur als Erfrischungsgetränk für eine schöne Zeit unter dem Sonnenschirm, sondern auch als echtes Wundermittel im Garten. Die Anwendungsbereiche sind vielseitig. Es gibt allerdings auch Dinge zu beachten.

NameCoca-Cola
Erfindung1886 durch Pharmazeut John Stith Pemberton
HaltbarkeitCa. acht Monate

Cola als Wundermittel im Garten: Unkraut und Moos mit dem Mittel vernichten

Unkraut wächst auf Betten, in Fugen und Wiesen. Das händische Entfernen kostet viel Zeit und Körperkraft. Mit einigen Hausmitteln geht es deutlich einfacher. Auch Cola eignet sich, allerdings nicht immer und nicht auf allen Flächen. Zur Vernichtung von Unkraut in Beeten eignet sich Cola laut Gartenjournal eher nicht. Die enthaltene Säure kann nämlich auch Nutzpflanzen angreifen.

Bei Moos dagegen wirkt Cola wahre Wunder. Grund ist die im Erfrischungsgetränk enthaltene Phosphorsäure. Sie wirkt der Moosbildung entgegen. Da das Softgetränk klebt, ist es nicht zu empfehlen, Cola auf großen Flächen anzuwenden. Wespen oder andere Tiere könnten sich dadurch angezogen fühlen. An unzugänglichen Flächen, wie Fugen, ist Cola deshalb am besten anzuwenden. Dafür einfach die Cola unverdünnt auftragen, ein paar Minuten abwarten und danach gründlich Wasser nachspülen.

Es ist allerdings Obacht bei der Anwendung von Cola geboten. Das Mittel wirkt wie eine Chemikalie und kann deshalb Pflanzen und Organismen schädigen. Cola sollte deshalb mit Bedacht im Garten verwendet werden. Im Haus dagegen kann Cola sehr gut zum Putzen benutzt werden.

Cola – mit Erfrischungsgetränk Schädlinge im Garten bekämpfen

Die Eigenschaft von Cola Organismen zu schädigen, hilft allerdings auch bei der Schädlingsbekämpfung. Zum Beispiel Schnecken können mit Cola leicht bekämpft werden. Dafür ist einfach ein kleines Schälchen mit dem Mittel ans Beet zu stellen. Die Tiere fühlen sich durch die Falle angezogen und sterben in der Säure.

Genauso können auch Ameisen bekämpft werden. Auch Blattläusen schmeckt Cola nicht. Um sie zu bekämpfen, kann Cola in einer Sprühflasche verwendet werden. Der Zucker vernichtet die Blattläuse (mehr Garten-News bei RUHR24).

Cola enthält Säure, die im Garten nützlich sein kann.

Cola als Reinigungsmittel im Garten – Hilfe bei Rost

Nicht nur im Haus ist Cola nützlich zum Reinigen. Auch im Garten erstrahlen Dinge durch Cola in neuem Glanz. Laut Myhomebook.de lässt sich Rost beispielsweise an Spaten sehr gut mit Cola entfernen. Auch hier ist die Phosphorsäure der Grund. Angewendet wird es ähnlich wie beim Moos. Nach dem Auftragen und Abwarten gilt es, die Cola gründlich abzuwaschen und den Gegenstand abzutrocknen.

Cola als Medikament – So kam es zum Erfrischungsgetränk

Bereits 1886 soll ein Apotheker die Coca-Cola erfunden haben. Zunächst als Medikament angepriesen, wurde der Zusatz von Kokain bereits im frühen 20. Jahrhundert verboten. Das Produkt entwickelte sich langsam zum allgemeinen Erfrischungsgetränk.

Als gesund gilt das Getränk aus der Kolanuss heute nicht mehr. Schuld sind Säure und Zucker, die Knochen und Zähne schädigen, sowie zu Fettleibigkeit führen können, bei erhöhtem Konsum. Aktuell gibt es einen Rechtsstreit, um den Namen eines Colaprodukts.

Rubriklistenbild: © Jürgen Pfeiffer/imageBROKER/Imago

Mehr zum Thema