Besser nicht kaufen!

Klimaschutz: Viele Blumenerden im Handel immer noch mit Torf

Ein Landwirt setzt Zwiebel in humusreicher Erde. (Symbolbild)
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Eine humusreiche Erde ist die beste Grundlage für ein Gemüsebeet. (Symbolbild)

Im Frühjahr beginnt für viele die Arbeit im Beet. Der Boden braucht nach dem Winter wieder besonders viel Pflege. Doch Torferde gehört nicht dazu.

München – Es sprießt und gedeiht vielerorts: Krokusse, Schneeglöckchen und Tulpen bevölkern wieder zahlreiche Wiesen und Gärten. Das farbenprächtige Schauspiel zeigt an: Der Frühling ist wieder da. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und Tierchen im Boden werden munter. Das bedeutet für Gartenfreunde, das heimische Grün wieder auf Vordermann zu bringen.
Das gilt auch fürs Beet, Torferde sollten Sie hingegen besser nicht mehr einsetzen, weiß 24garten.de.*

Aber es sollen immer noch viele Blumenerden im Handel Torf aus Hochmooren enthalten. Der Grund dahinter ist einfach: Er bindet Wasser besonders gut und besitzt einen hohen Säuregrad. Doch dieser Vorteil kommt mit einem hohen Preis. Denn der Torf ist schlecht für die Umwelt. Um ihn abzubauen, werden ganze Moore zerstört und niedergebrannt. Mit der Folge, dass viele Pflanzen und Tiere ihren natürlichen Lebensraum verlieren. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.