Sauberkeit und Ordnung

Frühjahrsputz: Tipps und Tricks damit die Wohnung wieder strahlt und blitzt

Der jährliche Frühjahrsputz steht an. Mit diesen Tipps schafft ihr es, dass eure Wohnung wieder strahlt - und das nicht nur einmal im Jahr.

  • Das sind die besten Tipps und Tricks, um eure Wohnung wieder strahlen lassen.
  • Die richtige Organisation hilft viel beim Frühjahrsputz.
  • Diese natürlichen Hausmittel könnt ihr zum Putzen verwenden.

Dortmund - Damit die Wohnung im Frühling wieder richtig schön duftet, machen die meisten einen Frühjahrsputz. Normalerweise sollte man das gründliche Reinigen viel öfter machen, als nur einmal im Jahr, berichtet RUHR24.de*. Doch wo fängt man eigentlich an, seine Wohnung auf den Kopf zu stellen?

Frühjahrsputz: Ordnung und Sauberkeit brauchen ein System

Um beim Frühjahrsputz keine einzige Ecke zu vergessen, sollte man nicht nur "Wischiwaschi", sondern nach System putzen. Aber nicht nur die Sauberkeit gehört für die meisten beim Frühjahrsputz dazu. Es geht auch darum, die Wohnung zu entmisten und endlich Ordnung zu schaffen.

Das Wort "Frühjahrsputz" klingt so, als sei die Wohnung das ganze Jahr über vergammelt. Dem ist natürlich nicht so, aber es ist ein guter Ansporn, die Wohnung auf Vordermann zu bringen und die Sachen zu erledigen, die man viel zu selten in Angriff nimmt.

Das A und O beim jährlichen Frühjahrsputz ist die Organisation

Die häufigste Frage, die man sich beim Frühjahrsputz stellt, ist: "Wie oder wo fange ich überhaupt an?".

Am besten ist es, den Frühjahrsputz strukturiert anzugehen. Es empfiehlt sich, eine Checkliste für den Frühjahrsputz, von dem während der Coronavirus-Isolation abgeraten wird, zu machen und dort alle Aufgaben aufzuschreiben, die man erledigen möchte. Durch das Festhalten einer sinnvollen Reihenfolge vergesst ihr nichts und wisst, was ihr schon alles erledigt habt. Versucht nicht alle Räume auf einmal zu putzen, sondern geht die Zimmer nacheinander durch.

Außerdem könnt ihr euch motivieren, indem ihr beim Erstellen eurer Checkliste mehrere Punkte aufschreibt. Schreibt euch nicht nur die Kategorie "Badezimmer" auf, sondern eher "Waschbecken oder Toilette". So könnt ihr viel schneller mehre Punkte auf eurer Checkliste abhaken und freut euch über eure kleinen Erfolge.

So könnte die Frühjahrsputz Checkliste aussehen.

Ein weiterer Tipp für die Organisation ist, von oben nach unten zu putzen. Es ist cleverer, erst die Regale abzustauben und am Ende den Boden zu saugen und zu wischen. Denn umgekehrt wird der Boden von dem Putzen der Regale wieder dreckig und ihr könnt von vorne anfangen.

Frühjahrsputz: Die richtigen Utensilien sind wichtig

Die wichtigsten Helfer beim Frühjahrsputz sind die Utensilien zum Putzen. Experten raten, beim Frühjahrsputz besser natürliche Haushaltsmittel statt industriell hergestellte Reinigungsmittel zu verwenden. Denn die sind mitunter schlecht für die Gesundheit. Besser sind Hausmittel, wie sie schon unsere Großeltern zum Putzen verwendet haben

Gute Alternativen zu Kalk- oder Toilettenreiniger sind zum Beispiel Essig oder Essig und Zitronensaft zusammen. Backpulver im Ausguss* löst zudem Verstopfungen und lässt den Ausguss glänzen.

Ein weiteres Hausmittel sind Zitronenschalen. Die könnt ihr in die Spülmaschine legen, um starke Gerüche von Essensresten zu vertreiben. Zahnpasta eignet sich zudem nicht nur zum Zähneputzen. Sie bringt auch Fliesen wieder zu, glänzen. Ihr könnt stumpfe Badezimmerfliesen mit Zahnpasta einschmieren und sie danach mit einem nassen Tuch abwaschen und alles glänzt wieder schön.

Neben den richtigen Haushaltsmitteln sind Utensilien wie Handschuhe, einen Schwamm, ein Eimer, Mikrofasertücher oder Müllbeutel essenziell.

Diese Staubfänger solltet ihr beim Frühjahrsputz entsorgen

Ein großes Problem beim Putzen ist der Staub. Man putzt ihn weg und einen Tag später hat man das Gefühl, man kann wieder von vorne beginnen. Deswegen ergibt es Sinn, sich von sogenannten Staubfängern zu trennen.

Um Staub in der Wohnung, in der viele Personen aktuell wegen des Coronavirus im Homeoffice arbeiten müssen, zu reduzieren, könnt ihr zum Beispiel unnötige Vasen, Pflanzen, Bücher oder Haushaltsgeräte, die irgendwo in der Wohnung herumstehen, wegräumen. Dann kann sich der Staub nicht mehr hinter ihnen verstecken und ihr könnt leichter putzen.

Frühjahrsputz: Nehmt euch mehr als nur einen Tag

Die meisten denken, dass man den Frühjahrsputz an einem Tag erledigen sollte. Doch das ist nicht der Fall. Es ist viel cleverer, sich seine Aufgaben über mehrere Tage zu verteilen. Vor allem dann, wenn man nicht nur putzen, sondern auch ausmisten möchte.  Alles an einem Tag zu schaffen ist unvorstellbar. Denn ihr solltet zwischendurch Pausen einlegen und euch hin und wieder für eure Arbeit belohnen. So arbeitet ihr gründlicher und es ist nicht so anstrengend.

Auch Musik lässt euch effektiver Putzen. Sie motiviert und bringt vielleicht sogar Spaß in den Frühjahrsputz. Ein zusätzlicher Tipp: Beseitigt den Dreck sofort, statt ihn liegenzulassen. Wenn ihr die Krümel von den Brötchen am Morgen sofort beseitigt, habt ihr am Ende weniger Arbeit. Grundsätzlich solltet ihr eure Wohnung nicht nur einmal im Jahr gründlich reinigen. Also nehmt euch kleine Aufgaben im Alltag vor, die ihr schnell erledigen könnt.

ngm

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Rubriklistenbild: © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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