Hundehalter aufgepasst

Tierfutter-Rückruf bei Fressnapf: Gefährliche Bakterien gefunden

Erneut müssen Tierbesitzer aufpassen. Innerhalb kürzester Zeit ruft Fressnapf erneut einen Snack für Hunde zurück. Er könnte mit Salmonellen belastet sein.

Krefeld - Erst Anfang Dezember hatte die Tierfutterkette Fressnapf über einen Rückruf von Schweineziemern informiert. Nun - nur kurze Zeit später - ein erneuter Appell an alle Hundebesitzer. Ein weiterer Snack könnte mit Salmonellen belastet sein.

Unternehmen für HeimtierbedarfFressnapf Holding SE
SitzKrefeld
GründungJanuar 1990
CEOTorsten Toeller

Rückruf: Fressnapf warnt vor Hundefutter wegen Salmonellenbefall

Wird Salmonellen-belastetes Futter an Tiere verfüttert, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Vierbeiner haben. So kann eine Salmonelleninfektion unter anderem Erbrechen, Darmprobleme und Fieber bei Hunden auslösen. Sollte die Infektion außerdem nicht umgehend behandelt werden, kann das eine chronische Entzündung zur Folge haben.

Hundebesitzer, die in der letzten Zeit Tierfutter bei Fressnapf gekauft haben, sollten daher unbedingt überprüfen, ob sie von dem Rückruf betroffen sind. Sollte dies der Fall sein, werden sie dazu aufgefordert, den Snack für Hunde auf keinen Fall ihren Vierbeiner zu geben (mehr Rückrufe und Warnungen auf RUHR24.de).

Rückruf: Dieses Hundefutter bei Fressnapf ist betroffen

Konkret geht es bei dem Fressnapf-Rückruf um folgendes Produkt des Lieferanten Nutraferm PetFood GmbH:

  • Multifit Hühnerhälse
  • Inhalt: 200g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.04.2022
  • LOT: 261020

Fressnapf ruft Hühnerhälse für Hunde zurück: Das müssen Hundehalter jetzt wissen

Fressnapf gab am Montag (21. Dezember) bekannt, von seinem Lieferanten informiert worden zu sein, dass der Verdacht besteht, die Multifit Hühnerhälse könnten mit Salmonellen belastet sein. Aus Vorsorgemaßnahmen rufen Fressnapf und Nutraferm PetFood daher gemeinsam den betroffenen Hundesnack zurück.

Die Tierfutterkette Fressnapf informiert aktuell über einen Rückruf. Hühnerhälse könnten mit Salmonellen belastet sein.

Wie die Unternehmen miteilten, sei nur die Charge mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum betroffen. Bei allen anderen Produkten bestehe keine Gefahr. Hundebesitzer, die jedoch das Tierfutter gekauft haben und von dem Rückruf betroffen sind, können - wie sonst auch - den Artikel in allen Fressnapf-Filialen zurückgeben. Sie bekommen den Kaufpreis erstattet.

Salmonellenverdacht bei Tierfutter: Gefahr für Tier und Mensch

Auch für die Hundebesitzer selbst könnte die mögliche Salmonellenbelastung des Hundefutters zum Problem werden. Sie können sich mit den Bakterien infizieren, wenn sie den Snack an ihre Vierbeiner füttern.

Um eine Kreuzkontamination zu vermeiden, ist es daher unbedingt zu empfehlen, sich ausgiebig die Hände zu waschen, wenn man mit dem Snack in Berührung kam. Außerdem ist es ratsam, alle Futterreste zu entsorgen sowie die Fressnäpfe des Tieres ausgiebig zu reinigen.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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