Simpler Trick

Fondue-Brennpaste niemals wegwerfen – Verwendung ist echter Geheimtrick

Fondue darf an Weihnachten und Silvester in vielen Haushalten nicht fehlen. Ein Lifehack zum Frittier-Menü kann zudem den Geldbeutel schonen.

Dortmund – Weihnachtsgans, Kartoffelsalat mit Würstchen oder Fondue – die Palette an unterschiedlichen Weihnachtstraditionen ist groß. Beim Fondue kommen Feinschmecker ganz auf ihre Kosten. Doch die tatsächlichen finanziellen Kosten für ein Festtagsfondue möchte wohl jeder möglichst gering halten. Dafür bietet sich ein ganz bestimmter Lifehack an.

Lifehack zu Fondue an Weihnachten und Silvester: Brennpaste hat nach Nutzung noch weitere Funktion

Damit das Öl oder Fett im Fondue-Topf besonders heiß bleibt, sind Päckchen sogenannter Brennpaste notwendig. Denn nur wenn die Temperatur etwa 180 Grad hat, kann das Fleisch an den Spießen gegart werden. Bei Fondue mit Brühe reicht eine Temperatur von circa 100 Grad aus, bei Käse 85 Grad.

Wer die Brennpaste nach dem Fondue immer weggeschmissen hat, kannte einen hilfreichen Lifehack noch nicht. Denn ist die Paste nach dem Essen noch nicht ganz aufgebraucht, kann sie ganz einfach für das nächste Fondue aufbewahrt werden, berichtet der Schweizer Radio- und Fernsehsender SRF.

Allerdings sollten bei der Aufbewahrung einige Tipps beachtet werden, um unschöne Gerüche zu vermeiden. Die Brennpaste im Alubehälter kann beispielsweise eingefroren werden. Dafür verwendet man am besten einen verschließbaren Plastikbeutel, damit andere Lebensmittel nicht den Geruch der Brennpaste annehmen.

Fondue an Weihnachten und Silvester: Brennpaste aufbewahren und Geld sparen

Wer keinen Beutel zur Hand hat, kann den Alubehälter der Brennpaste auch so dicht wie möglich mit Frischhaltefolie umwickeln. Dieses Päckchen kann dann im verschlossenen Brenner des Fondue-Rechauds bei kühler Temperatur gelagert werden. Weitere Aufbewahrungstipps sind etwa ein verschließbares Einmachglas oder eine luftdichte Tabakdose.

Fondue kann auch mit Käse anstelle von Öl zubereitet werden.

Mit dem Lifehack können zumindest die Anschaffungskosten für die Brennpaste gespart werden. Möglich wäre auch, die Brennpaste zumindest bis Silvester abzupacken. Vielleicht lässt sich das Brennmittel auch für ein späteres Käse- oder Schokofondue verwenden.

Wer jetzt Lust auf ein weihnachtliches Frittieren bekommen hat, sollte sich vorher wichtige Hinweise und Warnungen des Robert-Koch-Instituts zu Fondue und Raclette durchlesen.

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