Verbraucher sollten Produkt prüfen

Fisch-Rückruf: Bundesamt warnt vor Verzehr und schweren Symptomen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor einem bestimmten Fischprodukt. Der Verzehr kann Folgen für die Gesundheit haben.

Dortmund – Fische sind vielfältig im Geschmack und zudem ziemlich gesund. Sie liefern wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Ein Fischprodukt ist aktuell jedoch von einem Rückruf betroffen. Verbrauchern wird von einem Verzehr dringlichst abgeraten.

RückrufaktionMaßnahme zur Rücknahme fehlerhafter Ware
ProduktMakrelenfilet
GrundGesundheitsschädigend

Fisch-Rückruf in Deutschland: Bundesamt warnt vor Verzehr und schweren Symptomen

Erst kürzlich war ein Fischfilet von einem Rückruf betroffen. Bei dem aktuell betroffenen Produkt handelt es sich nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hingegen um ein Makrelenfilet. Dieses wurde in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein verkauft.

Während einer Eigenkontrolle habe der Hersteller die Bakterien Listeria monocytogenes in dem Fisch-Produkt nachgewiesen. Diese können für Verbraucher gesundheitsschädlich sein. Aus diesem Grund sollten Fischliebhaber ihr Makrelenfilet schleunigst überprüfen. Folgende Details sind über den Rückruf bekannt:

  • Produkt: „Makrelenfilet natur über Buchenholz geräuchert“, 150 g
  • Hersteller: Ostsee Fisch GmbH & Co Produktions- und Vertriebs KG
  • Haltbarkeit: 18.09.2022 bei +2°C bis +7°C
  • Produktionsdatum: 18.08.2022
  • Artikelnummer: 48816
  • Los-Kennzeichnung: L220818

Fisch-Rückruf in Deutschland: Diese Symptome können nach dem Verzehr auftreten

Durch den Verzehr des vom Rückruf betroffenen Produkts kann es zu einer sogenannten Listerien-Erkrankung kommen. Mögliche Symptome der Krankheit sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts Fieber und Muskelschmerzen. Doch auch Magenbeschwerden, welche sich durch Erbrechen und Durchfall bemerkbar machen, könne man nicht ausschließen.

Im schlimmsten Fall führen die Bakterien zu einer Blutvergiftung oder zu einer Enzephalitis – also einer Gehirnentzündung. Grundsätzlich könne die Listerien-Erkrankung allerdings jedes Organ befallen. Besonders kritisch kann der Verzehr des Fisches für Schwangeren, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem werden, wie das Bundesamt erklärt. Ein Arztbesuch ist jedoch für alle betroffenen Personen ratsam, welche erste Symptome bemerken.

Ein Makrelenfilet ist aktuell von einem Rückruf betroffen.

Verbraucher, welchen den Fisch gekauft haben, können ihn im jeweiligen Markt zurückbringen und bekommen den Kaufpreis nach Angaben des Herstellers erstattet (mehr Service-News bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Jens Ickler/Imago

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