Frisch ist besser

Kaffee kochen: Alltäglicher Fehler macht das Getränk ungenießbar

Beim Kaffeekochen werden einige häufige Fehler begangen. Doch wer wirklich guten Kaffee trinken will, sollte sie vermeiden.

Dortmund – Ohne Kaffee geht morgens gar nichts? Wenn das Gebräu nicht schmeckt, kann das den Kaffeeliebhabern den Tag versauen. Wer wirklich guten Kaffee genießen will, sollte einige häufige Fehler vermeiden.

NameKaffee
BeschreibungSchwarzes koffeinhaltiges Getränk, aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen
Kalorien pro 100 Milliliter0 (in Worten: null)

Kaffee kochen: Das Getränk sollte immer frisch aufgesetzt werden

Die ersten Lifehacks klingen simpel, sollten aber trotzdem unbedingt eingehalten werden. Denn wie das Magazin Chip berichtet, hält sich hartnäckig der Irrglaube, dass Kaffee am besten im Kühlschrank gelagert werden sollte. Angeblich sorge das für ein langanhaltendes Aroma.

Tatsächlich ist es aber genau andersherum: Im Kühlschrank nimmt das Pulver die Aromen der anderen Lebensmittel auf. Es kann sogar eingesetzt werden, um schlechte Gerüche darin oder an anderen Stellen im Haushalt zu beseitigen. Kaffee sollte besser getrennt von anderen Lebensmitteln und Gerüchen sowie trocken und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Immer frisch mahlen: Kaffee-Bohnen verlieren schnell an Aroma

Wer seltener Kaffee trinkt, braucht eine Packung Kaffeepulver wahrscheinlich nur langsam auf. Man sollte allerdings darauf achten, dass sie nicht zu lange geöffnet bleibt. Alter Kaffee verliert nicht nur seinen Geschmack, sondern kann sogar bitter werden. Im schlimmsten Fall kann es also zu einer unangenehmen Überraschung am Frühstückstisch kommen.

Grundsätzlich ist eher von vorgemahlenem Kaffee abzuraten. Denn dieser verliert sehr schnell an Aroma. Auch Bohnen für den eigenen Vorrat in großer Menge vorzumahlen, ist daher nicht empfehlenswert. Am besten schmeckt der Kaffee, wenn er erst kurz vor der eigentlichen Zubereitung gemahlen wird.

Am besten verwendet man ganze Kaffee-Bohnen.

Auch bei den Kaffee-Bohnen selbst sollte man einiges beachten. Öko-Test hat einige Sorten Kaffee unter die Lupe genommen. Dabei hat nur eine gut abgeschnitten. Trotzdem ist Kaffee im vergangenen Jahr teurer geworden.

Kaffee kochen: Zwei Fehler können das Getränk versauen

Was bei Tee völlig in Ordnung ist, sollte bei Kaffee dringend vermieden werden: heißes bis kochendes Wasser ist schlecht für den Geschmack des Getränks. Denn so werden wichtige Bitterstoffe aus dem Kaffee freigesetzt, das Aroma verflüchtigt sich in kürzester Zeit. Dadurch schmeckt der Kaffee nicht nur bitter oder gar verbrannt, sondern kann auch schlecht für den Magen sein.

Die ideale Wassertemperatur für Kaffee liegt zwischen 90 und 95 Grad. Wasser kocht auf Meereshöhe bei genau 100 Grad. Einige Wasserkocher oder Kaffeemaschinen haben eine Anzeige und können das Wasser bis zur Wunschtemperatur erhitzen. Wer nicht mit dieser Technik ausgestattet ist, kann das Wasser nach dem Kochen einfach zwei bis drei Minuten abkühlen lassen.

Wer perfekten Kaffee kochen will, sollte auch die Qualität des Wassers auf dem Schirm haben. Denn der Geschmack hängt oft damit zusammen. Die Qualität des Leitungswassers lässt sich kaum beeinflussen. Wer besonders hartes, also kalkhaltiges Wasser in seinen Leitungen hat, kann es einfach filtern. Zu weich beziehungsweise zu stark gefiltert sollte das Wasser jedoch auch nicht sein. Sonst wird der Kaffee geschmacklos.

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