Lecker Essen ohne Probleme

Fondue und Raclette: Wichtige Details am Gerät unbedingt beachten

Besonders in der kalten Jahreszeit bereiten viele beim Raclette und Fondue beliebte Speisen zu. Der TÜV Süd warnt jedoch vor den Gefahren der elektrischen Geräte.

Dortmund – Egal, ob ein Raclette- oder Fonduegerät neu angeschafft wird oder bereits seit mehreren Jahren im Haushalt vorhanden ist. Der TÜV Süd rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, vor dem ersten Schlemmen einen kritischen Blick sowohl auf Neuanschaffungen als auch auf Geräte, welche wieder in Betrieb genommen werden, zu werfen.

Raclette- oder Fondue: Wie viele Personen essen mit? Es gibt einiges zu beachten

Wie der TÜV Süd erklärt, fängt der vorsichtige Umgang mit Raclette- und Fonduegeräten bereits vor dem Kauf der Geräte an. Hier sollte sorgfältig auf die Qualität geachtet werden. Des Weiteren sollten Käuferinnen und Käufer abwägen, wie oft das Gerät in Betrieb genommen wird und wie viele Personen durchschnittlich davon speisen. Denn das Equipment reicht über kleinere Raclettes und Fondues für zwei Esser bis hin zu mehreren Personen.

Vor dem Kauf sollten Konsumentinnen und Konsumenten auch darauf achten, dass das Gerät praktisch und schnell gereinigt werden kann. Denn nach dem Raclette-Vergnügen ist vor dem Spülgang. Der TÜV Süd empfiehlt hier ein Raclette-Gerät mit umlaufender Saftrinne. Zusätzlich sollte das Gerät eine schnittfeste Oberfläche haben und die Platten sollten abtrennbar sein. Besonders das Abtrennen der Platten sei von Vorteil, wenn das Gerät oft für gesellige Abende benutzt wird, denn dann kann man die Platten ganz einfach in die Spülmaschine stellen.

Raclette- und Fonduegeräte: Sind die alten Geräte noch einsatzfähig?

„Gerade, wenn die Geräte in die Jahre gekommen sind, ist ein kritischer Blick auf die Funktionstüchtigkeit wichtig“, so Christian Kästl, Produktexperte beim TÜV Süd. Er betont, dass die vorhandenen Geräte vor dem nächsten richtigen Einsatz mit Familie und Freunden auf Beschaffenheit der Kabel und Heizelemente überprüft werden sollten. Außerdem sollte, bevor der Besuch kommt, einmal geschaut werden, ob die Heizregulierung des Raclette- oder Fonduegerätes noch einwandfrei funktioniert (weitere Service-Themen bei RUHR24 entdecken).

Für Fondueliebhaber mit Kindern wird auch empfohlen, Fondue-Bräter mit strombetriebener Erhitzung zu nutzen. Diese haben kein offenes Feuer und sind nahezu geruchsfrei, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Der TÜV Süd rät: Vorsicht beim Anschließen an den Storm

Vor allem bei älteren Geräten sollte man laut des Experten beim Anschließen des Stroms aufpassen. Sowohl das Kabel als auch das eventuell genutzte Verlängerungskabel sollten auf Sicherheit hin überprüft werden. Gefährlich könne es werden, wenn zum Beispiel irgendwelche Drähte herausstehen. Ist dies der Fall, sollte das Raclette oder Fondue nicht mehr genutzt bzw. erstmal repariert werden.

Ebenfalls ist Vorsicht geboten bei Raclette- oder Fonduegeräten, bei denen die Sicherung rausfliegt. Das sei ein Zeichen von veralteter Technik oder minderwertiger Ware, erklärt der TÜV Süd. kl

Rubriklistenbild: © TÜV Süd AG

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