1.500 Euro bei Verlust der Karte

EC-Karte verloren: Wie man im Notfall an Bargeld kommt

Die eigene Bankkarte zu verlieren, ist ärgerlich. Einige Banken bieten ihren Kunden dann das sogenannte Notfallbargeld an.

Dortmund – Egal ob verloren oder gestohlen – kommt die Giro- oder Kreditkarte abhanden, geraten die meisten Verbraucher in Panik. Doch mit einigen Tricks kommen Verbraucher trotzdem an Bargeld.

BegriffNotfallbargeld
BedeutungPersonen, welche Kreditkarte verlieren, erhalten Bargeld von der Bank

Sparkasse, Deutsche Bank und DKB: So erhalten Verbraucher Notfallbargeld

Zunächst sollte allerdings umgehend die Karte gesperrt werden. Nach Angaben von Chip eignet sich dafür die SperrApp auf dem Smartphone, welche von den Betreibern der Sperrnummer 116 116 herausgegeben wird (mehr Service-News bei RUHR24)

Zusätzlich können Verbraucher eine Anzeige bei der Polizei erstatten, wenn es sich tatsächlich um einen Diebstahl handelt. Nachdem alle Sicherheitsaspekte durchdacht und umgesetzt wurden, wissen viele Verbraucher trotzdem nicht, wie es weitergehen soll. Da einige mittlerweile nur noch per Karte zahlen, fehlt oft das Bargeld.

Um betroffenen Kunden zu helfen, bieten einige Banken deshalb Notfallbargeld an. Ob die eigene Bank diesen Service anbietet, kann man entweder auf der Website nachlesen oder bei der jeweiligen Hotline erfragen. Der Service ist vor allem dann praktisch für Verbraucher, welche sich im Urlaub befinden. Denn in dem Fall können auch Freunde und Familie meist nicht helfen.

Sparkasse, Deutsche Bank und DKB: Notfallbargeld erhalten – diese Regeln gelten

Die DKB bietet das sogenannte Notfallpaket an, welches entweder aus einer Notfallkarte oder aus Notfallbargeld besteht. Dies sollen Betroffene innerhalb von 72 Stunden erhalten. Doch kostenlos ist das Paket nicht – es sei denn, man hat einen monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro.

Wer dies nicht hat, muss für die Zusendung des Geldes 150 Euro zahlen. Die Notfallkarte soll hingegen 180 Euro kosten. Für die Visa-Kreditkarte ist die Lieferung von Notfallkarte und Notfallbargeld hingegen generell kostenlos. Andere Banken schaffen hingegen die EC-Karte ab.

Sparkasse zahlt Notfallbargeld aus – Das müssen Kunden der Bank wissen

Doch auch andere Banken wie die Sparkasse bieten ihren Kunden Notfallbargeld an. Bis auf die Basis-Kreditkarten von Visa Card und Mastercard haben Sparkassen-Kreditkarten einen Bargeld-Notfallservice für das Ausland, wie die Website bekannt gibt. Kunden erhalten das Bargeld in der Landeswährung normalerweise innerhalb von 24 Stunden an der nächstgelegenen Auszahlungsstelle. Doch auch mit einem anderen Service möchte die Sparkasse den Kunden Vorteile bieten.

Je nach Kreditkartenkonditionen soll außerdem die Möglichkeit bestehen, sich eine Notfallkarte zusenden zu lassen. Bei dem BestKonto der Deutschen Bank soll es ebenfalls die Möglichkeit auf Notfallbargeld geben. Bei einem Verlust der Debitkarte oder der Kreditkarte gibt es bis zu 1.500 Euro in 170 Ländern.

Sparkasse, Deutsche Bank und DKB: Notfallgeld nicht zwingend notwendig

Um dem Stress und dem Warten auf das Notfallbargeld zu entgehen, können Kunden allerdings auch schon vorsorgen. So kann beispielsweise Bargeld im Hotelsafe aufbewahrt werden. Wer mehrere Bankkarten besitzt, kann auch eine von diesen im Zimmer lassen.

Verbraucher erhalten bei vielen Banken Notfallbargeld.

Bei einem Verlust des Portemonnaies können Kunden dann darauf zurückgreifen. Zusätzlich kann man sich im Zweifel Geld von der Familie oder von Freunden senden lassen. Western Union soll dafür einer der bekanntesten Anbieter sein, wie Chip berichtet.

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