Impfungen oder Rezepte in Filialen

Drogerie statt Apotheke? dm-Chef mit visionärer Idee für deutsche Märkte

Christoph Werner bei der Jahrespressekonferenz der Drogeriekette dm.
+
dm-Chef Christoph Werner kann sich deutsche Filialen in Zukunft auch verstärkt als Medizindienstleiter vorstellen.

Die Drogeriekette dm könnte aus Sicht von Chef Christoph Werner als Gesundheitsdienstleister stärker aktiv werden – die Apotheken reagieren prompt.

Karlsruhe – Längst ist es nicht mehr nur die klassische Körperpflege, die Verbraucher in dm-Märkten vorfinden. Lebensmittel, Baby-Kleidung oder auch Medizinprodukte haben sich fest in der Produktpalette etabliert. Und geht es nach Chef Christoph Werner, ist speziell der Medizinsektor noch ausbaufähig. Werner ist der Meinung, dass die Drogeriekette als Gesundheitsdienstleiter eine noch größere Rolle spielen könnte – Stichworte Rezepte und Impfungen.

BW24* informiert, dm-Chef gibt Apotheken Kontra – „Unsere Einkäufer hätten das besser gemacht!“

Als Vorbild dient Werner die USA, wo in Drogerien meist Apotheken inkludiert sind. Das sei eine Chance, sofern sich in Deutschland die regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland ändern. Er ist zudem der Ansicht, dass besonders in der Corona-Pandemie Fehler passiert sind, die man hätte vermeiden können. Die Verteilung der FFP2-Masken über die Apotheken habe „den Steuerzahler unnötig viel gekostet“. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.