Nach großen Plänen und Zielen

Dr. Oetker-Angebot vor dem Aus: Große Pläne gingen nicht auf

Dr. Oetker
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Ein Angebot von Dr. Oetker steht vor dem Aus.

Produkte von Dr. Oetker sind für Verbraucher in fast jedem Supermarkt und Discounter erhältlich. Ein Angebot steht nun allerdings vor dem Aus.

Dortmund – Dr. Oetker hat ein großes Sortiment in vielen Supermärkten und bietet neben Backwaren unter anderem Pizzen, Müsli und Desserts an. Doch Kunden müssen nun auf ein Angebot des Unternehmens verzichten.

UnternehmenDr. Oetker
SitzBielefeld
BrancheLebensmittelindustrie

Dr. Oetker-Angebot vor dem Aus: Darauf müssen Verbraucher verzichten

Dr. Oetker wolle nach Angaben der Lebensmittelzeitung seine Bistro-Pläne aufgeben. Seit 2020 hat das Unternehmen dafür gekämpft, sich auch in der Gastronomie-Welt einen Namen zu machen, doch der Plan ging nicht auf. So mussten die beiden Cafés „Gugelhupf & Du“ in Frankfurt geschlossen werden (mehr Service-News bei RUHR24).

Die Puddingrestaurants „Pudu Pudu“ in Kaliforniern, haben diese Woche ebenfalls dichtgemacht. Ein Sprecher des Unternehmens erklärt, dass dies unter anderem aufgrund der „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft“ entschieden wurde.

Die „anhaltend schwierige Personalsituation“ und die „massiven Kostensteigerungen in der Gastronomie“ seien jedoch ebenfalls für die Schließungen verantwortlich gewesen. Doch das ist nicht der einzige Rückschlag für das Unternehmen, denn erst kürzlich kassierte Dr. Oetker wegen seiner Kalorienangaben eine Klatsche vor Gericht.

Dr. Oetker-Angebot vor dem Aus: „Frau Renate“-Bistro muss schließen

Neben „Gugelhupf & Du“ und „Pudu Pudu“ soll auch das Angebot „Frau Renate“ nicht verschont geblieben sein, weshalb sich Dr. Oetker auch von ihr verabschieden musste. Unter der Werbefigur sollten verschiedene Händler als Franchisenehmer Gerichte anbieten, die mit Produkten des Unternehmens zubereitet wurden.

Zu kaufen gab es die Speisen unter anderem bei Edeka in Koblenz, denn dort wurde eines der ersten „Frau Renate“-Bistros eröffnet. Die Schließung betrifft neben Kunden von Dr. Oetker auch zahlreiche Mitarbeiter. Insgesamt 80 Personen sollen in Deutschland und den USA eine Kündigung erhalten haben. So hat sich der Konzern den Geschäftsverlauf nicht vorgestellt.

Dr. Oetker-Angebot vor dem Aus: So sollte der Plan ursprünglich aussehen

Ursprünglich sollte zumindest das „Pudu Pudu“-Angebot von Dr. Oetker groß rauskommen und sich zu einem weltweiten Gastronomiekonzept entwickeln, wie die Lebensmittelzeitung erklärt. Dies habe eine leitende amerikanische Mitarbeiterin 2020 auf ihrem Linked-In-Profil verkündet.

So hätten laut Plan zunächst drei „Pudu Pudu“-Restaurants eröffnen sollen, bevor im zweite Jahr fünf weitere an den Start gehen. Anschließend hätte sich das Unternehmen mit mindestens 20 neuen Shops jährlich erweitert, hieß es in dem bereits gelöschten Linked-In-Eintrag.

Ein Angebot von Dr. Oetker steht vor dem Aus.

Dazu kommt es nun allen Anschein nach aber nicht mehr. Doch unter solchen Problemen leidet nicht nur Dr. Oetker, denn in der Dortmunder Innenstadt wurde ebenfalls eine bekannte Restaurantkette dicht gemacht. Die Pandemie trifft somit nach wie vor zahlreiche Unternehmen.

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