"Jetzt lohnt sich die Konkurrenz"

Payback: Schock bei DM - Drastische Änderung im Drogeriemarkt verärgert Kunden

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Eine neue Änderung bei dm sorgt jetzt für Frust bei den Payback-Nutzern.

Ärger um dm. Der Drogeriemarkt warb bisher immer mit seinen großzügigen Payback-Punkten. Das hat sich jetzt geändert. Kunden sind sauer.

  • Schlechte Neuigkeiten für die Nutzer des Punktesystems Payback.
  • Der Drogeriemarkt dm hat jetzt seine Spielregeln geändert.
  • Allerdings zum Nachteil für alle Kunden.

Dortmund - Schock für Fans von Payback! Mit dem Jahreswechsel hat der Drogeriemarkt dm die Spielregeln geändert - allerdings nicht zum Vorteil für die vielen Kunden.

dm: Payback-Schock für Kunden - nur noch einen Punkt für jeden zweiten Euro

Erst im September 2019 hat dm tausende Produkte teurer gemacht, jetzt kommt die Drogerie mit ihrer nächsten Änderung: Wer in einer Filiale oder online bei den verschiedenen Filialen einkauft, erhält ab sofort nur noch die Hälfte der Punkte. Bisher erhielt man für jeden Euro bei dm einen Payback-Punkt. Das hat sich jetzt allerdings geändert, wie die WAZ berichtet.

Ab sofort erhält der Kunde bei dm nur noch einen Punkt für jeden zweiten Euro - eine satte Einbuße von 50 Prozent. Obwohl dm die Änderung nicht öffentlich machte, haben einige Kunden die Umstellung schon bemerkt - und machen jetzt auf Facebook ihren Ärger Luft.

Payback: Kunden von dm melden sich auf Facebook bei dem Drogeriemarkt

  • Tanja Fischer schreibt: "Schade, dass DM die Punkte halbiert. Es gibt bei DM keine Angebote und jetzt auch nur noch die Hälfte an Paybackpunkte. Da lobe ich mir doch den Mitbewerber."
  • Apollonas Bepvep Linkenbach‎ schreibt: "Sehr schade, dass mit dem Jahreswechsel, die Punktevergabe für PAYBACK mal soeben bei dm "halbiert" worden sind. Man erhält jetzt lediglich 1 Punkt pro 2 € Umsatz...bis 31.12.2019 waren es noch 1 Punkt pro 1 € Umsatz. Dann lohnt sich der Einkauf bei den "Mitbewerber(n)" ab sofort umso mehr."
  • Anna Lena schreibt: "Jetzt gibt es nur noch einen halben Punkt pro Euro bei payback?! Aber schön mit 20fach Punkten werben. Ich bin echt enttäuscht und entsetzt über so ein verhalten!"

Der Drogeriemarkt ist bekannt für seine teils absurden Änderungen, wie beispielsweise seinen neuen Wäscheservice. Auch in diesem Fall hat sich der Drogeriemarkt etwas ausgedacht, um die aufgebrachten Kunden zu beruhigen.

Payback: Ausgleich für verlorene Punkte - dm bietet besondere Rabattcoupons an

So wird es in der Zukunft spezielle Coupons mit saftigen Rabatten geben. So soll es laut dem Bericht der WAZ beispielsweise regelmäßig Coupons für zehnfache Punkte geben. Sonst waren Coupons nur mit fünffachen Punkten üblich. Das ist allerdings noch nicht alles, was der Drogeriemarkt zu bieten hat.

In Zukunft soll es nämlich auch Coupons mit bis zu zwanzigfachen Punkten bei Payback geben. Zudem brachte dm im November 2019 erst eine eigene Rabattapp auf den Markt, wo es verschiedene Preisnachlässe in Form von Coupons gibt.

dm: Payback hat in Deutschland über 31 Millionen Nutzer

Dass dm die Regeln für Payback geändert hat, ist allerdings kein schlechtes Zeichen. Nicht nur ist das in anderen Supermärkten und Geschäften bereits üblich, dm verlängerte erst im Oktober 2019 den Vertrag mit Payback um weitere sechs Jahre. Bereits seit 19 Jahren kann man bei dem Drogeriemarkt dm, der jetzt auch deutschlandweit eine Express-Abholung anbietet, die begehrten Punkte sammeln.

Video: Payback - der Schnäppchentest

Diese lassen sich anschließend in jeder Filiale in einen Wertgutschein umtauschen. Auf der Internetseite lassen sich die Punkte aber auch gegen Prämien eintauschen, dazu zählen beispielsweise Haushaltsgegenstände und Reisegepäck. Laut Payback, nutzen insgesamt 31 Millionen Menschen in Deutschland das Punktesystem des Unternehmens.

Übrigens - Öko-Test testet Waschmittel 

Der Öko-Test hat übrigens Waschmittel gestestet und ist dabei zu einem wenig zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Fast alle getesteten Waschmittel enthalten Plastik 

Das ist aber nicht die einzige Änderung bei Payback, die Kunden frustrieren. Galeria Karstadt Kaufhof hat jetzt ganz Schluss gemacht. Auch hier wurde die Änderung nicht von dem Unternehmen kommuniziert - und die Nutzer von Payback sind jetzt sauer.

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