Kurz vor dem Jahreswechsel

Bahn-Tickets, WhatsApp und Böllerverbot: Das ändert sich ab Dezember 2019

Kurz vor dem Jahreswechsel kommt es noch zu einigen Änderungen in Dortmund und dem Rest von Deutschland. Das betrifft die Bahn, WhatsApp und Hartz IV.

  • Ab dem 1. Dezember gibt es wichtige Änderungen bei der Deutschen Bahn.
  • Nutzer von WhatsApp und YouTube müssen ab dem kommenden Monat ebenfalls mit Neuerungen rechnen.
  • Erfreuliche Nachrichten gibt es auch, denn ab dem 1. Dezember bekommen Hartz IV-Empfänger mehr Geld.

Änderungen im Dezember 2019 auch mit Auswirkungen auf Dortmund

Dortmund - Wer die Bahn statt seinem Auto nutzen möchte, muss ab Dezember noch tiefer in die Tasche greifen. Denn die Deutsche Bahn (DB) möchte dann die Preise für Tickets erhöhen. Doch nicht nur das ändert sich bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Einige der Bahnen fahren dann außerdem nach einem neuen Fahrplan.

In Dortmund und weiteren Städten Deutschlands soll zudem ab Sonntag (1. Dezember) das Böllerverbot in Kraft treten. Wer also an Silvester privat Böller anzündet, der muss in einigen Orten, darunter auch Düsseldorf und Köln, mit einer saftigen Strafe rechnen. Daher soll es in Dortmund zwei Verbotszonen für Feuerwerk geben. Verzichten müssen "Feuerteufel" allerdings nicht komplett auf Knaller und farbenfrohe Effekte. Denn einige Städte in Deutschland wollen zu Silvester stattdessen eine Lasershow anbieten.

WhatsApp und Youtube: wichtige Änderungen bei Digitalen Diensten

Eine weitere Änderung gibt es ab Dezember bei WhatsApp. Dann dürfen Unternehmen nämlich keine Newsletter mehr über den Messenger verschicken, sondern nur noch private oder Gruppen-Nachrichten. Beim Verstoß gegen die Regelung geht Facebook, zudem der Nachrichtendienst WhatsApp gehört, gerichtlich gegen das Unternehmen vor. Nutzer müssen dennoch nicht auf Newsletter verzichten, denn sie können diese von WhatsApp auf andere Dienste wie Facebook-Messenger und iMessage umstellen.

Zum 10. Dezember ändert YouTube seine Nutzungsbedingungen. Was zunächst langweilig klingt, kann drastische Folgen haben. Wer einen eigenen kleinen Videokanal auf der Plattform hat, könnte demnächst gesperrt werden. Das soll daran liegen, dass diese Seiten YouTube nicht genügend Geld einbringen. Bereits 2018 setzte der Videodienst durch, dass ein Partnerprogramm für kleinere Kanäle gesperrt wurde, sodass unbekannte YouTuber mit ihren Videos kein Geld durch geschaltete Werbung mehr verdienen können.

Allerdings gibt es zum 1. Dezember auch eine erfreuliche Nachricht. Denn ab dem kommenden Monat wird der Satz für Hartz IV erhöht. Das heißt, dass sich viele Leute kurz vor Weihnachten über mehr Geld freuen können.

In der Stadt Dortmund gibt es an Silvester einige Verbotszonen, in denen nicht geknallt werden darf. Auch in anderen Städten im Ruhrgebiet sind solche Zonen mittlerweile normal. Vor allen geht es den Behörden dabei um die Sicherheit der Menschen, die Silvester dort unterwegs sind. 

Wie gefährlich die Feuerwerkskörper sind, hat ein Fall aus dem Ruhrgebiet gezeigt. In Bochum wurde ein Jugendlicher durch einen Böller schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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