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49-Euro-Ticket kaufen: Rabatt in Höhe von 15 Euro möglich

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Von: Malin Annika Miechowski

Ab dem 1. Mai ist es so weit und das neue Deutschlandticket soll erhältlich sein. Aber nicht jeder muss automatisch den vollen Preis bezahlen.

Dortmund – Das Fahren mit Bus und Bahn soll nach dem 9-Euro-Ticket bald mit der neuen Fahrkarte innerhalb des ganzen Landes möglich sein. Doch das hat seinen Preis: Insgesamt 49 Euro soll das Ticket pro Person jeden Monat kosten. Mit einem Trick lassen sich aber 15 Euro sparen.

49-Euro-Ticket ist ab Mai gültig – Rabatt durch Arbeitgeber möglich

Ab dem 1. Mai soll das 49-Euro-Ticket bundesweit gültig sein. Kaufen kann man den Fahrschein, der auch als Deutschlandticket bekannt ist, aber nach aktuellem Stand (17. Februar) laut dem ADAC schon ab dem 3. April.

Damit soll dem Wirrwarr um die unterschiedlich teuren Tickets der verschiedenen Verkehrsverbunde erst einmal Einhalt geboten werden. Mithilfe des Arbeitgebers erhalten Pendler sogar einen Rabatt (weitere News zu Spartipps bei RUHR24).

Das neue Jobticket soll dann statt für 49 Euro für nur noch 34,30 Euro erhältlich sein. Das Verbraucherportal Chip spricht sogar von einem noch geringeren Preis, der möglich sein soll. Allerdings können Angestellte die monatliche Fahrkarte nicht so einfach kaufen, wie das 49-Euro-Ticket.

Deutschlandticket für 49 Euro startet – Rabatt für Jobticket hängt von Arbeitgeber ab

Ob man eine Möglichkeit auf den günstigeren Preis hat, hängt demnach vom Arbeitgeber ab. Das Unternehmen kann den Angestellten das Ticket bereitstellen.

Beteiligt sich der Arbeitgeber mit 25 Prozent des Preises an dem Deutschlandticket, soll es über Bund und Länder noch einen Rabatt von 5 Prozent geben. Für Angestellte macht das dann einen Rabatt von insgesamt 30 Prozent.

Handy mit einem Symbolbild eines 49-Euro-Tickets auf einem Bahnsteig.
Noch gibt es das 49-Euro-Ticket in NRW nicht zu kaufen. Es soll aber digital vertrieben werden. (Symbolfoto) © Piero Nigro/Imago/Symbolbild

Und das soll noch längst nicht alles sein, was Verbraucher beim Nachfolger vom 9-Euro-Ticket sparen können. NRW-Landesverkehrsminister Oliver Krischer spricht laut Chip von „weiteren Tarifangeboten“, die auf dem Ticket aufbauen. Demnach diskutieren die Verantwortlichen „gerade über die Weiterentwicklung der Tickets für Studierende, für Auszubildende und auch der Sozialtickets, was wir alles heute schon haben“, heißt es.

49-Euro-Ticket ist ab Mai gültig: Müssen Studierende doppelt zahlen?

Allerdings dürfte es insbesondere für Studierende zum Start des Deutschlandtickets doppelt teuer werden. Das nächste und für sechs Monate gültige Semesterticket startet bereits am 1. April. Aber das 49-Euro-Ticket ist erst einen Monat später gültig. Wer also an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben ist und durch ganz Deutschland mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln fahren möchte, benötigt nach aktuellem Stand (17. Februar) die neue Fahrkarte zusätzlich zum Semesterticket.

Wie teuer ein Semesterticket ist und für welche Bereiche es gültig ist, hängt vom jeweiligen Standort der Universität oder Hochschule ab. So können Studierende in NRW für 200 Euro bis in die Niederlande fahren, in Berlin gilt die etwa genauso teure Fahrkarte nur innerhalb der Stadt.

Kundin am Fahrkartenautomat von MVV und DB
Das 49-Euro-Ticket ist ab Mai gültig. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Vor Start von 49-Euro-Ticket: Unklarheiten bei Kunden mit regionalen Abos

Laut Chip.de sollen mögliche weitere Vergünstigungen noch vor dem Start des Deutschlandtickets verkündet werden. Allerdings sei es laut dem Verbraucherportal ebenso möglich, dass es frühestens zum Wintersemester 2023/24 eine neue Option für Studierende gibt.

Auch, wie es mit Kunden weitergeht, die bereits ein Firmenticket oder anderes monatliches Abo für den öffentlichen Nahverkehr haben, ist bislang noch unklar und hängt von den zuständigen Verkehrsbetrieben ab. So wollen zum Beispiel die zuständigen Betriebe in Berlin und München ihren Kunden einen unkomplizierten Wechsel anbieten.

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