Gesundheitsgefahr

Senf-Rückruf: Produkt ist für bestimmte Menschen gefährlich

Ein Senf ist aktuell von einem Rückruf betroffen. Er wurde bei Penny verkauft. Der Hersteller bittet Kunden, auf der Packung ganz genau hinzusehen.

Deutschland – Kaum ein Tag vergeht in Deutschland ohne Rückruf. Aktuell ist ein Senf betroffen, der bei Penny verkauft wurde. Laut Hersteller besteht eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für bestimmte Personen.

DiscounterPenny
HauptsitzKöln
Gründung1973

Senf-Rückruf in Deutschland: Betroffenes Produkt wurde bei Penny in mehreren Bundesländern verkauft

Konkret geht es bei dem Rückruf um den „Aromico, Delikatess Senf mittelscharf“ der Firma Süko mit dem Haltbarkeitsdatum vom 10. Oktober 2022. Verkauft wurde das Produkt bei Penny in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Es handelt sich um die 200-Milliliter-Tube.

Betroffen sind jedoch nicht alle Senf-Tuben des angegeben Haltbarkeitsdatums, sondern nur solche, die zwischen 10.18 und 12.41 Uhr abgefüllt wurden. Wie der Hersteller Süko mitteilt, sei in dieser Zeit versehentlich scharfer Senf abgefüllt worden und nicht mittelscharfer Senf, wie auf der Verpackung suggeriert wird.

Zurückgerufener Senf enthält Allergen – und ist deshalb nur für bestimmte Personen gefährlich

Scharfer Senf enthält Sulfit, welches nicht in der Zutatenliste des mittelscharfen Senf aufgeführt ist. Personen, die allergisch auf Sulfit reagieren, wird deshalb dringend von dem Verzehr des betroffenen Produkts abgeraten. Stattdessen sollen sie den Senf dort zurückgeben, wo sie ihn gekauft haben. Der Verkaufspreis wird auch ohne Vorlage des entsprechenden Kassenbons im Supermarkt erstattet.

Süko weist darauf hin, dass der Senf für Personen ohne Sulfit-Allergie „ohne Einschränkung verzehrfähig“ sei. Jedoch sei zu beachten, dass es sich bei dem Produkt nicht um mittelscharfen, sondern um scharfen Senf handele.

Dieser Senf ist von einem Rückruf betroffen. Er wurde bei Penny verkauft.

Rückrufe in Deutschland: Kunden müssen beim Kauf von Lebensmitteln aufpassen

In den vergangenen Tagen kam es in Deutschland immer wieder zu Rückrufen von Nahrungsmitteln. Der aktuellste Rückruf dieser Art betrifft ein Fertiggericht der Natsu Foods GmbH. Wie das Unternehmen mitteilt, seien in dem Fertigsalat krankmachende Salmonellen gefunden worden. Von einem Verzehr wird dringend abgeraten.

Nur wenige Tage zuvor wurde der Rückruf einer Marmelade bekannt, die in vielen Supermärkten in Deutschland erhältlich ist. Der Hersteller Orkla Foods Danmark teilte mit, dass in einer Marmelade mit Orangen-Geschmack gefährliche Glassplitter gefunden worden seien.

Rubriklistenbild: © John Macdougall/AFP; Patrick Pleul/DPA; Collage: RUHR24

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