Reisen

Deutsche Bahn mit wichtiger Neuerung: Das ändert sich bei Tickets

Eine Frau geht am Bahnsteig des Hauptbahnhofs Frankfurt entlang
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Reisende im Fernverkehr der Deutschen Bahn müssen sich auf Änderungen beim Ticketkauf einstellen (Symbolbild).

Auf Kunden der Deutschen Bahn (DB) kommen wichtige Neuerung beim Ticketkauf zu. Eine davon gilt schon jetzt.

Wer eine Fernreise mit der Bahn plant, kauft das Ticket meist lange im Voraus. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch oft günstiger. Doch was, wenn man sehr kurzfristig verreisen will? Den Weg zum Automaten und Reisezentrum können sich Zugreisende künftig dann sparen und stattdessen zu Smartphone oder Laptop greifen. Denn seit April gibt es beim Ticketverkauf der DB eine Neuerung*, wie auch fnp.de berichtet.

Seit April 2021 können Fahrkarten im Fernverkehr nämlich noch bis zehn Minuten nach der Abfahrt des Zuges digital über die App DB-Navigator gebucht werden. Die Neuerung, die schon von vor einiger Zeit angekündigt wurde und jetzt gilt, hat einen bestimmten Grund.

Die Deutsche Bahn will den Ticketverkauf einfacher und digitaler machen, zudem sollen Fahrgäste mehr Handy-Tickets buchen und damit Zugbegleiter mehr Zeit für den Service bekommen. Ab Januar 2022 werden dann auch keine Papier-Fahrkarten mehr in Fernzügen der DB verkauft. Das Angebot beim Schaffner Tickets zu kaufen, würde laut Bahn wenig genutzt. Wie die Bahn angibt, wurden in den vergangenen Jahren stets weniger als ein Prozent der Fahrkarten im Zug verkauft. Im Nahverkehr der Deutschen Bahn und in der S-Bahn müssen Fahrkarten ohnehin vor der Fahrt gelöst werden. Nur bei Bahn-Konkurrenten im Regionalverkehr gibt es den Kauf beim Schaffner teilweise noch, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Doch was machen Passagiere ab 2022, die kein Smartphone haben? Solche Fälle sollen laut Angaben der Deutschen Bahn registriert und geprüft werden. Zudem wurde bereits von der Gewerkschaft gefordert, die Bahn-Kunden frühzeitig und umfassend über die Änderung bei den Tickets der DB zu informieren. Denn sonst seien Konflikte zu befürchten, wenn ahnungslose Fahrgäste nach dem Stichtag noch beim Zugpersonal nachlösen wollten.*fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.