Trotz Mundschutzpflicht

Coronavirus: Taxi und Uber verstärken Schutzmaßnahmen - was es außerdem zu beachten gibt

Wer in Zeiten des Coronavirus öfter mit dem Taxi fährt, sollte einige Hygieneregeln beachten und auch hier eine Maske tragen. 
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Wer in Zeiten des Coronavirus öfter mit dem Taxi fährt, sollte einige Hygieneregeln beachten und eine Maske tragen. 

In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens herrscht die Mundschutzpflicht. Taxi-Unternehmen wollen wegen des Coronavirus noch einen Schritt weiter gehen. 

  • Die App Uber und einige Taxi-Unternehmen wollen ihre Fahrer verstärkt schützen.
  • Trennwände in den Fahrzeugen sollen dem Fahrer mehr Sicherheit bieten.
  • In Zeiten des Coronavirus gibt es bei Taxi-Fahrten außerdem einiges zu beachten.

NRW - Wer kein eigenes Auto hat oder in einer eher ländlichen Region mit mauer Bus-Anbindung wohnt, kann schnell mal auf ein Taxi oder ein Uber angewiesen sein. Auch in Zeiten des Coronavirus* halten die Fahrer der Transportmittel die Stellung. Um sie vor einer Infizierung zu schützen, sollen nun die Sicherheitsmaßnahmen in den Pkws verstärkt werden, berichtet RUHR24.de*. 

Coronavirus: Trennwand soll bei Uber und Taxis die Sicherheit verbessern

Vor allem das Unternehmen Uber, bei dem Transporte mit dem Pkw per App gebucht werden können, will weitere Sicherheitsvorkehrungen in Zeiten des Coronavirus durchführen. Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens herrscht bei gebuchten Fahrten bei Partnern von Uber sowohl für den Fahrer als auch die Fahrgäste eine Mundschutzpflicht.

Des Weiteren plant Uber, Trennfolien in den Pkw um den vorderen und hinteren Bereich voneinander zu trennen. Hierbei soll es sich um eine stabile, aber komplett durchsichtige Folie handeln, die für die gängigsten Auto-Modelle angefertigt wird. Bereits mehrere hundert Fahrzeuge sollen laut Uber mit dieser Trennwand zwischen Fahrer und Passagier ausgestattet sein.

Viele Sicherheitsmaßnahmen in Taxis sind während des Coronavirus noch freiwillig

Außerdem sollen die Fahrer der Mietwagen-Partner von Uber mit Desinfektionsmittel ausgestattet werden und klare Vorgaben zur regelmäßigen Reinigung der Fahrzeuge bekommen. Festgelegte Oberflächen im Auto, wie Handgriffe, Armlehnen oder anderen Armaturen sollen laut dem Unternehmen desinfiziert werden.

Auch Taxi-Fahrten sind in Zeiten des Coronavirus anders, also sonst. Eine Trennwand zwischen Vorder- und Rückseite ist bisher aber keine Pflicht.

Für Taxis gilt derzeit trotz Coronavirus immer noch die Beförderungspflicht. Viele Sicherheitsmaßnahmen und auch Trennwände, wie Uber sie derzeit installiert, fallen bisher unter die Freiwilligkeit der einzelnen Taxi-Unternehmen, wie Taxis-Times berichtet. Gleichzeitig würde das Taxi-Gewerbe gerade jetzt eine zunehmende Rolle einnehmen, etwa durch Einkaufsfahrten.

Das gibt es bei einer Taxi-Fahrt in Zeiten es Coronavirus noch zu beachten

Wer gerade in Zeiten des Coronavirus öfter auf eine Fahrt mit dem Taxi angewiesen ist, kann aber auch selbst einige Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen, wie t-online berichtet. Grundsätzlich gilt die Mundschutzpflicht nicht nur in öffentlichen Transportmitteln, sondern auch in Taxis. Die Maske sollte nicht nur regelmäßig gereinigt*, sondern möglichst auch nur an den Gummibändern berührt werden.

Wie in den Geschäften sollten Fahrgäste aktuell auch im Taxi besser per Kredit- oder EC-Karte zahlen. Falls das nicht möglich ist, kann auch auf die Münzrückgabe verzichtet und stattdessen ein etwas höheres Trinkgeld gebilligt werden. Nach der Fahrt mit einem Taxi sollten die Hände so schnell es eben geht gründlich gewaschen werden.

Coronavirus: Wie bei Uber und Taxi gelten auch beim Car-Sharing Hygieneregeln

Neben Fahrten mit einem Uber oder Taxi wird Car-Sharing auch unabhängig vom Coronavirus zunehmend beliebter. Doch gerade, weil man nicht weiß, wer genau das Auto vorher benutzt hat, sollten auch hier einige Hygieneregeln berücksichtigt werden.

Video: Ohne Maschine: Mundschutz nähen in fünf Schritten

Das Robert-Koch-Institut rät dazu, sich vor und während der Fahrten im geliehenen Auto gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen. Ergänzend zu einem Mundschutz, der sich auch ohne Nähmaschine selbst herstellen lässt, können auch Einmalhandschuhe getragen werden. Fahrer und Beifahrer sollten es außerdem vermeiden, sich mit den Händen an Mund, Augen oder Nase zu fassen.

lez

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