Covid-19 im Live-Ticker

Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt  +++ Fluggäste werden befragt

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Eine Live-Karte einer US-Uni zeigt derzeit, wie sich das Coronavirus in der Welt ausbreitet.

Das Coronavirus hat in Europa sein erstes Todesopfer gefordert. Künftig können Flugreisende befragt werden - Live-Tracker und Live-Karte. 

  • Nach dem Ausbruch in China verbreitet sich das Coronavirus rasant auf der ganzen Welt.
  • Jetzt ist der erste Mensch in Europa an dem Virus gestorben.
  • Alle News zu dem Virus in unserem Live-Ticker.

Update, Montag (18. Februar), 07.45 Uhr: Der Live-Tracker der John Hopkins University meldet, dass sich insgesamt 71.355 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. 70.552 Infizierungen hat es bislang in China gegeben. 1.775 Menschen sind bisher gestorben. Insgesamt wurden aber auch 11.135 Infizierte wieder geheilt. 

Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt auf über 70.000 - viele konnten schon geheilt werden 

Update, Sonntag (16. Februar), 19.01 Uhr: Derzeit gehen Experten davon aus, dass es in Deutschland noch weitere Fälle von Corona-Infektionen geben wird. Ein Virologe aus Essen glaubt allerdings nicht, dass es schon in der nächsten Woche soweit sein soll - dennoch rät er zu Vorsichtsmaßnahmen.

Der Virologe Ulf Dittmer glaubt nicht, dass es zu Beginn des Karnevals zu neuen Infektions-Fällen kommen wird. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte der Experte, dass es allerdings nicht auszuschließen sei, dass "wir das in dieser Wintersaison in Deutschland noch größer sehen werden".

Weiter sagt der Virologe gegenüber der dpa, dass Weltgesundheitsorganisation und auch das Robert-Koch-Institut inzwischen davon ausgingen, "dass das Virus hier in Deutschland in größerem Maße auftreten wird". Das Problem: Derzeit gebe es ein Rückreisewelle aus China. Auf diese Weise findet das Coronavirus den Weg nach Deutschland.

Den Karnevalisten rät der Virologe: Häufig Hände waschen und "nicht alles zu teilen an Gläsern und Flaschen". 

Update, Samstag (15. Februar), 12.36 Uhr: Der Mann wurde laut der Zeitung Le Figaro seit Ende Januar zusammen mit seiner Tochter in einem Krankenhaus in Paris behandelt. Das berichtet T-Online. Sein Zustand sei demnach seit Tagen kritisch gewesen. Seiner Tochter sei ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. Ihr gehe es gut, sagte die französische Gesundheitsministerin Agnés Buzyn.

Coronavirus: Tourist aus China in Europa an Virus gestorben

Update, Samstag (15. Februar), 12.05 Uhr: Das Coronavirus hat den ersten Toten in Europa gefordert. Das bestätigte das französische Gesundheitsministerium am Samstagmittag. Demnach handelt es sich um einen 80-jährigen Touristen aus China. Er stammt aus der Provinz Hubei, dem Zentrum des Virus-Ausbruchs.

Update, Samstag, 9.45 Uhr: Künftig können Flugreisende vor der Landung in EU-Ländern befragt werden, ob sie Kontakt zu Personen hatten, die mit dem Coronavirus (Covid-19) infiziert sind oder in Infektionsgebieten waren. Das hat der außerordentliche Gesundheitsministerrat der EU beschlossen.

Coronavirus: Fluggäste werden befragt - Zahl der Toten steigt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass der Höhepunkt der Ausbreitung des Coronavirus noch nicht erreicht sei. "Stand jetzt haben wir 16 infizierte Patienten in Deutschland", sagte er am Freitag. Sie seien alle in Behandlung und isoliert. Es sei nicht absehbar, ob aus dem Ausbruch des Virus eine sogenannte Pandemie, ein weltweiter Ausbruch werde. "Es könnte schlechter werden, bevor es besser wird", sagte Spahn.

Weltweit sind derzeit 64.460 Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Menschen gemeldet worden (Stand: 14. Februar). Die Zahl der Toten stieg auf zuletzt 1384. Der Schwerpunkt der Erkrankung liegt jedoch weiterhin in China. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiter als gering ein.

Coronavirus: Virus erreicht Afrika - DHL reagiert

Update, Freitag (14. Februar), 21 Uhr: Wie die Tagesschau berichtet, nimmt das deutsche Logistik-Unternehmen DHL keine Pakete und Päckchen nach China, Hongkong und Macao mehr an. Für die Wirtschaft bedeutet das einen drastischen Einschnitt.

Grund für den Paket-Stopp seien die durch den Coronavirus-Ausbruch ausgelösten Probleme beim Transport, der Verzollung und der Zustellung, sagte eine DHL-Sprecherin der Tagesschau. Briefsendungen seien von dem Stopp nicht betroffen, heißt es. Allerdings muss dabei mit Einschränkungen und Verzögerungen bei der Zustellung gerechnet werden.

Update, Freitag (14. Februar), 20.30 Uhr: Jetzt ist das Coronavirus in Afrika angekommen. Die ägyptische Regierung meldete am Abend den ersten Fall in ihrem Land. Bei dem Infizierten handele es sich um eine Person aus dem Ausland, teilt das Gesundheitsministerium in Kairo mit. 

Bisher hat das Ministerium keine Angaben darüber veröffentlicht, woher die Person kommt und aus welchem Land sie nach Ägypten gereist war. Krankheitssymptome bestehen bei der Person aktuell keine - sie wird trotzdem auf einer Isolierstation behandelt. 

Coronavirus: Lufthansa streicht bis März Flüge nach China

Update, Freitag (14. Februar), 16.15 Uhr: Über Nacht ist die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen erneut gestiegen. Mittlerweile liegt die Zahl der Infizierten bei 64.458 - das sind fast 5000 Menschen mehr als gestern. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa reagiert mit einer drastischen Maßnahme auf die vielen Neu-Ansteckungen und streicht ihre Flüge nach China bis Ende März. Zuvor waren die Flüge nur bis zum 29. Februar gestrichen worden.

Update, Donnerstag (13. Februar), 16.30 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen ist mittlerweile auf über 60.000 Personen angestiegen. Die Zahl der Toten liegt bei 1.370 Menschen - am Mittwoch (12. Februar) waren es noch 1.117 Menschen. 

Coronavirus: Drastischer Anstieg der Neu-Ansteckungen

Update, Donnerstag (13. Februar), 8.26 Uhr: Hubei - Die Zahl der Corona-Infizierten in Hubei ist um 14.840 Personen angestiegen - und das an einem Tag. Damit haben sich die nachgewiesenen Corona-Infektionen fast verzehnfacht. 

Wie der Spiegel berichtet, hatten die Behörden der Provinzregierung am Vortag nur 1638 Neuinfektionen gemeldet und eigentlich war noch die Rede von einer Verlangsamung. Somit ist die Gesamtzahl der Krankheitsfälle laut Spiegel in Festland-China auf mehr als 59.000 angestiegen.

Grund für den Anstieg, könnte sein, dass die Mediziner die Verfahren zur Diagnose von Covid-19 ausgeweitet haben. Details seien laut Spiegel noch nicht bekannt.

Wegen Coronavirus: United Airlines streichen weiterhin Flüge nach China

Eigentlich hatte die Fluglinie United Airlines geplant, die Strecke nach China Ende Februar wieder zu bedienen, allerdings werden die Verbindungen aufgrund der Entwicklungen bis Ende April weiterhin ausgesetzt. Außerdem erklärte die Regierung in Hongkong, dass die Schulen noch bis zum 16. März geschlossen bleiben werden.

Update, Mittwoch (12. Februar), 16.10 Uhr: Die Zahl der Infizierten und Toten ist seit Dienstag (11. Februar) abermals gestiegen. Mittlerweile sind 45.204 Menschen mit dem neuartigen Virus, das aus China stammt, infiziert. Die meisten von ihnen stammen aus Festland-China. 1.117 sind bisher am Coronavirus und den Folgen gestorben. 

Zahl der Toten aufgrund von Coronavirus deutlich gestiegen

Update, Dienstag (11. Februar), 7 Uhr: Die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben sind, ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Stand heute (11. Februar) sind laut der Live-Karte der amerikanischen John-Hopkins-University bereits 1.018 Menschen weltweit an dem Virus gestorben. Über 43.000 Menschen sind aktuell mit dem Virus infiziert. Positiv hervorzuheben ist, dass immerhin auch 4.061 Menschen weltweit erfolgreich behandelt und geheilt werden konnten.

Update, Mittwoch (5. Februar), 20.30 Uhr: 24.631 Menschen sind laut dem Tracker der John-Hopkins-University mit dem Coronavirus infiziert. 24.405 Menschen davon leben in China. Insgesamt gibt es bis heute 494 Tote zu beklagen. Die gute Nachricht aber: 1.029 Menschen wurden auch geheilt. 

Coronavirus: 1.029 Erkrankte wurden bisher geheilt

Update, Sonntag (2. Februar), 12.40 Uhr: Die Anzahl der an dem Coronavirus infizierten Menschen in Deutschland ist mittlerweile auf zehn Personen gestiegen. Mehr als 100 deutsche Rückkehrer aus Wuhan in China stehen seit Samstagabend (1. Februar) in einer Germersheimer Kaserne (Südpfalz) unter Quarantäne.

In einer Erklärung des Landkreises Germersheim heißt es: „Am Morgen des 2. Februars 2020 erhielt die örtliche Einsatzleitung in Germersheim die Information, dass zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es ist der Fall eingetreten, wofür die Einrichtung dieser Schutzzone erfolgt ist. Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert.“

Coronavirus: immer mehr infizierte Fälle und Verschwörungstheorien

Update, Samstag (1. Februar), 9.30 Uhr: Baltimore - Die Anzahl der Infizierten ist auf 11.374 gestiegen. Insgesamt meldet das CSSE unter Berufung ihrer Quellen 259 verstorbene Personen. Positiv zu vermelden ist, dass auch 252 Menschen geheilt worden sind. 11.221 Infizierte kommen aus China.

Mittlerweile gibt es auch die ersten bestätigten Fälle in Großbritannien, Spanien und Schweden. Mittlerweile kursieren die kuriosesten Verschwörungstheorien über den Coronavirus im Netz. Teils ist es zum Lachen, teils aber auch zum Schaudern. 

Erstmeldung, Donnerstag (30. Januar): Bis zum heutigen Tag (30. Januar) haben sich auf der ganzen Welt 7.783 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Zentrum ist mit 7.678 Infizierten in China. Doch auch in anderen Ländern in Asien, Europa und Nordamerika gibt es die ersten bestätigten Fälle.

Coronavirus: John Hopkins University veröffentlicht interaktive Live-Karte 

Um Ausbreitung und Ausmaß zu dokumentieren und live aufzuzeigen, hat das Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der John Hopkins University mit Sitz in Baltimore (Maryland, USA) eine Live-Karte veröffentlicht.

Auf dieser Weltkarte können User die Ausbreitung des Coronavirus verfolgen. Das CSSE veröffentlicht aber auch Live-Zahlen, Diagramme und Statistiken und weitere Informationen zum Virus. So gibt es auf der ganzen Welt derzeit insgesamt 7.783 Infizierte (Stand: 30. Januar). Darunter auch vier Menschen aus Deutschland. Zwei Verdachtsfälle des Corona-Virus gibt es sogar in NRW.

Coronavirus: Rote Punkte auf Live-Karte zeigen Fälle an 

Die Zentren des Coronaviru s auf der Weltkarte sind mit roten Punkten markiert. User können die Karte vergrößern und verkleinern. Rechts oben in einer Leiste steht die Zahl der verstorbenen sowie der geheilten Personen. 

Insgesamt sind bis heute (30. Januar) 170 Menschen gestorben, 133 wurden allerdings auch geheilt. Darunter sind chinesische Provinzen aufgelistet mit Infizierungen und der Zahl der Verstorbenen.

In Wuhan ist das Coronavirus ausgebrochen 

Das Coronavirus ist zuerst in der Provinz Hubei, in der Stadt Wuhan, aufgetaucht. Dort gibt es Stand heute (30. Januar) 4.586 Infizierte und 162 Verstorbene. In Peking (111 Infizierte) und Shanghai (101 Infizierte) gibt es jeweils einen Toten.

Auf der linken Seite der Live-Karte können User die bestätigten Infizierten in anderen Nationen aufgelistet sehen. Zudem gibt es ein Diagramm mit dem Vergleich China und "andere Nationen". Neben 7.878 Infizierten in China gibt es in folgenden Ländern bestätigte Fälle (Stand: Donnerstag, 30. Januar):

  • 14 Thailand
  • 11 Japan
  • 10 Hongkong, Singapur
  • 8 Taiwan
  • 7 Australien, Macau, Malaysia
  • 5 Frankreich, USA
  • 4 Deutschland, Südkorea, Vereinigte Arabische Emirate
  • 3 Kanada
  • 2 Vietnam
  • 1 Kambodscha, Finnland, Nepal, Sri Lanka 

Das Virus ist noch nicht auf dem afrikanischen und südamerikanischen Kontinent angekommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus "2019-nCoV" genannt und auch schon über Übertragung, Impfung, Behandlung, Symptome und Verlauf informiert.

Übrigens gruselig: Die beliebte TV-Serie "The Simpsons" hat den Coronavirus vorausgesagt. In einer Folge erkranken Homer und Co. an einem Virus, der in dem Fall aber aus Japan und nicht aus China kommt. 

Video: Mundschutz bei Coronavirus: So hilfreich ist die Maske wirklich

Die Live-Karte über Ausmaß und Ausbreitung des Coronavirus ist kostenfrei im Internet verfügbar und wird regelmäßig aktualisiert. Das CSSE der John Hopkins University beschäftigt sich interdisziplinär mit Themen lokaler, nationaler und internationaler Relevanz. 

Coronavirus Live-Karte: Wissenschaftler berufen sich auf offizielle Quellen

Lauren Gardner, Wissenschaftlerin am CSSE und Expertin in den Themen (u.a.) öffentliche Gesundheit und Infektionskrankheiten, schrieb am 23. Januar in einem Blog über die interaktive Live-Karte zum Coronavirus: "Aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus haben wir die Live-Karte entwickelt, um die von den Behörden bestätigten Fälle täglich zu tracken und zu visualisieren."

Man würde verschiedene Quellen konsultieren - darunter die WHO, das amerikanische, europäische und chinesische CDC (Center for Disease Control and Prevention) sowie zwei lokale Gesundheitsorganisationen aus China. "Die Live-Karte soll der Öffentlichkeit den Ausbruch des Coronavirus verständlich und mit transparenten Daten darstellen", so Lauren Gardner im Blog des CSSE. Denn bis ein Impfstoff gegen das Virus verfügbar sein wird, wird es wohl noch dauern. Experten vermuten, dass er erst dann auf den Markt kommen wird, wenn die größte Welle schon wieder vorbei ist. mit dpa-Material

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