Wichtiger Tipp in der Pandemie

Partys feiern trotz Corona: Wichtiger Tipp senkt Risiko für Infektion deutlich

Disco Party Nacht Feiern
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Partys feiern während der Coronavirus-Pandemie? Möglich!

Corona und Partys feiern - ist das überhaupt möglich? Was tun, wenn der Herbst da ist und man drinnen eine Fete schmeißen will? Es gibt Tipps!

Dortmund – Eigentlich beginnt allmählich die Zeit der Weihnachtsfeiern, aber auch Geburtstage, Hochzeiten oder Jahrestage wollen gefeiert werden – eigentlich. Wäre da nicht eine Pandemie, die derzeit alle Länder der Welt beschäftigt. Das Coronavirus macht Freunden von Musik, Tanz und Trunk derzeit einen Strich durch die Rechnung.

VirusCoronavirus
ErkrankungCovid-19
SymptomeFieber, trockener Husten, Müdigkeit
PräventionHände waschen, Abstand halten, Maske tragen

Partys während der Coronavirus-Pandemie: In NRW erlaubt – aber mit Einschränkungen

Besonders leiden Discotheken unter der Pandemie, sie dürfen erst gar nicht öffnen – das Risiko einer massenhaften Ausbreitung des Virus ist zu groß. Denn besonders zu später Stunde, wenn der ein oder andere Drink bereits geschlürft wurde, fallen die Hemmungen und an Abstand halten ist nicht mehr zu denken.

Doch trotz großem Risiko: Grundsätzlich sind Feiern aktuell erlaubt. Die einzelnen Bundesländer handhaben die Beschränkungen dazu allerdings unterschiedlich. In NRW dürfen beispielsweise Hochzeiten oder Geburtstage mit bis zu 150 Gästen stattfinden. Bei so vielen Gästen müssen die Veranstalter die Feier allerdings spätestens drei Tage vorher anmelden.

Video: Neue Corona-Maßnahmen in NRW – steigt das Infektionsgeschehen, sinkt die Anzahl der Partygäste

Verschärft sich die Corona-Lage in NRW (alle News zum Coronavirus in NRW im Live-Ticker bei RUHR24.de) allerdings, kann das Land weitere Einschränkungen erlassen. Sobald örtlich ein hohes Infektionsgeschehen im 7-Tage-Verlauf erreicht wird, rät die Bundesregierung dazu, private Feiern auf maximal 25 Gäste zu begrenzen, im öffentlichen Räumen auf bis zu 50.

Diese Regelung greift dann, wenn sich innerhalb von sieben Tagen in einer Region 35 von 100.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Infizieren sich noch mehr Menschen, sinkt die Anzahl der erlaubten Teilnehmenden weiter.

Feiern in Zeiten von Corona: AHA-Formel beachten und Lüften hinzufügen

Wer also partout nicht auf seine private Party verzichten will, darf sie feiern, allerdings sollte trotz Party-Spaß weiterhin auf die Sicherheit geachtet werden. Wer will schon, dass seine Feier zum Superspreader-Event wird?

Also sollten weiterhin die AHA-Regeln befolgt werden – mit dem klein Zusatz „L“. Was heißt das? AHA steht für Abstand, Hygiene und Alltagsmasken, „L“ steht für Lüften. Denn gerade in den kalten Monaten, in denen eher seltener draußen gefeiert wird, ist regelmäßiges Lüften elementar, um das Coronavirus an der weiteren Ausbreitung zu hindern.

Partys trotz Corona: Lüften befördert fatale Aerosole hinaus

Denn besonders, wenn es draußen kälter wird, verlagern sich dir Feierlichkeiten nach drinnen – in der Corona-Zeit ist das allerdings fatal. Geschlossene Räume, Gruppen, Gedränge und Gespräche zählen aktuell zu den größten Risiken in der Pandemie.

Da kommt das regelmäßige Lüften ins Spiel, auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät dazu: „In geschlossenen Räumen sollten Sie unbedingt auf eine regelmäßige und intensive Belüftung achten.“ So werden die Aerosole, in denen sich eventuell Coronaviren befinden, durch einen Luftstrom hinausbefördert.

AHA-Formel gilt auch auf Partys – Gastgeber können kreativ werden

Wichtig ist es außerdem – auch wenn es gerade noch so lustig ist – die Gäste im Laufe des Abends immer wieder daran zu erinnern, die AHA-Formel einzuhalten. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland rät beispielsweise dazu, kreativ zu werden und einfach Ballons mit „AHA“ zu bemalen. Oder der Gastgeber macht einfach ganz klassische Ansagen zwischendurch.

Veranstalter könnten ihren Gästen vielleicht auch schon direkt an der Haustür eine Alltagsmaske in die Hand drücken. Wenn sich dann doch mal Grüppchen bilden, in denen sich unterhalten wird, sollte auf jeden Fall eine Maske getragen werden.

Umarmungen sollten in der Coronavirus-Zeit generell tabu sein. Dem Geburtstagskind kann man auch mit einem Lächeln gratulieren, meint das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ebenfalls riskant: Gruppenfotos. Darauf sollte besser verzichtet werden.

Schutz vor einer Corona-Infektion – leise Musik hilft

Eine Party ohne Tanzfläche ist undenkbar? In Zeiten der Pandemie aber auf jeden Fall die bessere Wahl. Denn beim Tanzen lassen sich Abstände nur schwer einhalten. Außerdem beschleunigt sich die Atmung beim Gezappel auf der Tanzfläche und gleichzeitig wird die Luft durch die Bewegungen ordentlich aufgewirbelt und kommt schneller mit anderen in Kontakt.

Generell sollte versucht werden, während der Corona-Pandemie die Musik nicht zu laut aufzudrehen. Dabei geht es weniger um Ruhestörung, sondern mehr darum, dass Menschen naturgemäß näher zusammenrücken, wenn die Musik laut wird.

Zusätzlich wird lauter gesprochen, um sich gegenseitig zu verstehen. Dabei hilft es entweder die Musik eben nicht zu laut aufzudrehen oder in solchen Situationen eine Alltagsmaske zu tragen (mehr Service-News bei RUHR24.de).

Wenn unbedingt gefeiert werden muss, dann mit Maske.

Party trotz Coronavirus: besser kein Büfett anbieten

Das Beste an einer Hochzeit? Ganz klar das Büfett! Aber Vorsicht liebe Brautpaare: Bei der Planung der Hochzeit sollte besser auf ein Büfett verzichtet werden. Denn in der Corona-Pandemie sollte Hygiene immer das oberste Gebot sein – das funktioniert bei einem Büfett nicht sonderlicht gut.

Abgesehen davon, dass sich die Gäste oftmals beim Schlangestehen sehr nahe kommen, ist es auch problematisch, wenn sich eine Vielzahl an Menschen mit ein und demselben Löffel Essen auf den Teller auftut. Darüber hinaus sollten Partygäste auf ihrem Teller bleiben, mal eben mit der eigenen Gabel einen Happen vom Teller des Sitznachbarn probieren – ein No-Go.