Weniger ist mehr

Schminke und Maske: Tipps fürs Make-up mit Mundschutz

Unter der Maske droht das Make-up schnell zu verschmieren. Experten raten daher, weniger Schminke aufzutragen. Tipps, wie ihr dennoch nicht auf Lippenstift und Co verzichten müsst, lest ihr hier.

Nordrhein-Westfalen – Maske auf, Maske ab und zack ist das Make-up für den Tag schon wieder ruiniert und die Hälfte der Schminke hängt am Mundschutz. Was also tun? Puder, Lippenstift und Co. etwa weglassen? Das muss nicht sein, denn Maske und Make-up lassen sich durchaus vereinen.

Make-up trotz Maske: Dank dieser Tipps kein Problem

Fangen wir mit der Grundierung an. Viele Frauen benutzen eine getönte Tagescreme oder Foundation, damit die Haut im Gesicht ebenmäßiger erscheint und Unreinheiten kaschiert werden. Umso schöner die Haut auch aussieht, umso unschöner sind die Spuren, die auf der Maske hinterlassen werden.

Die schlechte Nachricht zuerst: Dass die Maske durch das Make-up dreckig wird, lässt sich nicht vollständig vermeiden. Wer also am Abend bemerkt, dass Spuren von Lippenstift und Puder auf dem Mundschutz sind, sollte die Maske am nächsten Tag nicht noch einmal tragen.

Wegen des Mundschutz‘ sollte beim Schminken einiges beachtet werden

Wer auf die Foundation dennoch nicht verzichten will, sollte es mal mit einem Primer versuchen. Es handelt sich dabei um ein Grundierungsprodukt, das in jeder Drogerie zu finden ist. Es sorgt dafür, dass die eigentliche Schminke besser hält. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte trotz Primer noch zu einem Fixierspray oder einem transparenten langanhaltenden Puder greifen, damit das Make-up auch wirklich hält.

Make-up-Artistin Elke Kim empfiehlt sogar beides zu verwenden: „Nachdem die Foundation aufgetragen ist, wird erst einmal mit einem losen, transparenten Puder fixiert und zusätzlich, wenn das komplette Make-up fertig ist, noch mal mit einem Fixierspray“, so die Expertin im Gespräch mit Spot on news.

Schminke trotz Maske: Foundation hält mit Fixierspray besser

Zudem empfiehlt sich, auf fetthaltige Produkte wie etwa Cremepuder oder Cremerouge zu verzichten. Lieber vorab eine Feuchtigkeitscreme auftragen, denn Make-up hält länger auf einer ausreichend mit Feuchtigkeit und Nährstoffen gepflegten Haut. Das Eincremen und eine gelegentliche Maske ist also ein grundsätzlicher Tipp für alle, die sich auch mit Maske in der Coronavirus-Pandemie täglich schminken.

Die Basis der Schminkkunst mit Maske wäre also schon mal geklärt. Bleibt noch die Frage, wie es mit Lippenstift, Wimperntusche und Lidschatten aussieht (mehr Service-News auf RUHR24.de)

Maskenpflicht: Kann man Lippenstift trotz Mundschutz auftragen?

Trägt man die Maske, ist der Lippenstift zumindest nicht zu sehen und kann daher auch weggelassen werden. Wer nach dem Absetzen des Mundschutzes noch auf schöne Lippen setzen will, sollte allerdings einiges beachten. Auf Lipgloss sollte beispielsweise lieber verzichtet werden, die Gefahr, dass dieser verschmiert, ist hoch.

Besser sind speziell langanhaltende Lippenstifte, Liquid Lipsticks oder reine Pflegestifte mit etwas Farbe, wie es sie inzwischen von unterschiedlichen Herstellern gibt.

Schminken trotz Maske: Die Augen betonen ist das A und O

Wenn Foundation und Lippen also in Coronazeiten etwas dezent gehalten werden müssen, ist es ratsam die Augen zu betonen. Mit einem ausdrucksstarken Make-up werden sie zum richtigen Hingucker.

Nathalie Fischer, Expertin für den VKE-Kosmetikverband, rät, auf einen Lidschatten mit cremiger, aber leichter Textur zu setzen. So liegen in diesem Jahr Farben wie Rot, Orange oder Zimt im Trend. Aber auch verschiedene Blautöne sind angesagt.

Wer eine Maske trägt, sollte beim Make-up die Augen betonen.

Aber Achtung: Wer bereits eine gemusterte und bunte Maske hat, sollte auch beim Augen-Make-up nicht übertreiben. Dann lieber die Augenbrauen und Wimpern mehr betonen und den Lidschatten etwas dezenter halten.

Außerdem gilt: Weniger ist mehr – auch beim Make-up. Die Haut ist durch die Maske ohnehin schon einigen Strapazen ausgesetzt. Viele Menschen klagen derzeit über Pickel und Unreinheiten unter dem Mundschutz. Das Klinikum Dortmund hat dazu bereits einige Tipps herausgegeben, was man beim Tragen einer Maske und der Gesichtspflege beachten sollte.

Rubriklistenbild: ©  Sebastian Gollnow, Monika Skolimowska/dpa, Collage: RUHR24.de