Erreger aus China breitet sich aus

Coronavirus in NRW: Bochum meldet 36 Verdachtsfälle mit dem neuartigen Erreger

In Bochum tag ein Stab aus Experten täglich und tauscht sich zum Coronavirus aus.
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In Bochum tag ein Stab aus Experten täglich und tauscht sich zum Coronavirus aus.

Das Coronavirus breitet sich in NRW aus. Die Zahl der Infizierten steigt täglich. Das geschah bis zum 3. März 2020.

  • Das Coronavirus beschäftigt derzeit gefühlt ganz NRW und es breitet sich dort von Heinsberg aus weiter aus - inzwischen auch in andere Landesteile.
  • Der Ursprung des Ausbruchs in Nordrhein-Westfalen liegt im Kreis Heinsberg im Südwesten des Landes. 
  • Von dort aus scheint sich das Virus auszubreiten - die wichtigsten Entwicklungen im Live-Ticker.

Upate, Mittwoch (4. März), 14.50 Uhr: Dieser Text wird nicht länger aktualisiert. Bitte klickt auf den Link zu unserem neuen Coronavirus-Live-Ticker für NRW.

Update, Mittwoch (4. März), 12.20 Uhr: NRW - Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen ist deutlich auf 129 gestiegen. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwochmorgen in Düsseldorf. Davon seien 87 Fälle im Kreis Heinsberg festgestellt worden. Bei insgesamt vier Patienten gebe es schwere Krankheitsverläufe.

Update, Mittwoch (4. März), 12.15 UhrNordrhein-Westfalen will mit einer Großbestellung dafür sorgen, dass es Ärzten und Pflegern bei der Behandlung möglicher Coronavirus-Infizierter nicht an Schutzbekleidung fehlt. "Wir werden heute die Kaufverträge unterschreiben, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine Million Masken kauft", kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf an. Es habe ihn "sehr geärgert", dass sich das medizinische Personal Sorgen wegen fehlender Schutzausrüstung gemacht habe. Diese Sorge sei mit der Großbestellung vom Tisch.

Bochum: Noch ist niemand mit dem Coronavirus infiziert

Update, Mittwoch (4. März), 11.06 Uhr: In der Universitätsstadt Bochum gibt es bis jetzt keinen bestätigiten Coronavirus-Fall. Laut Stadtverwaltung gäbe es allerdings 36 Verdachtsfälle. Unterdessen meldeten sich bis Mittwoch 575 Menschen bei der Hotline der Stadt Bochum (02 34 / 910 - 55 55), allein 100 davon am Dienstag. Hier können sich Menschen darüber informieren, wann man ein Verdachtsfall ist und was in diesem Fall zu tun wäre. Nach wie vor gilt: Nicht jeder Husten und nicht jedes Nießen lässt auf das Coronavirus schließen.

Für Kitas in Bochum hat die Stadt eine erste Maßnahme ergriffen. Sie haben nun die Möglichkeit, zusätzliche Seifen und Papiertücher bei den zentralen Diensten der Stadt abzuholen. "Der Bestand wurde dort aufgestockt, damit es nicht zu Engpässen kommt", teilt die Stadt Bochum mit. Auch würden heute die Alten- und Pflegeheime mit Handlungsempfehlungen angeschrieben.

101 Fälle von Coronavirus in NRW

Update, Mittwoch (4. März), 9.47 Uhr: Am Dienstag hatte die Zahl der nachgewiesenen Infizierten im Bundesland mit 101 (Stand 10 Uhr) die 100er-Marke überschritten. Einen Tag zuvor waren es noch 86. Die Zahl dürfte weiter steigen, erwarten Fachleute. Mit Abstand die meisten Coronavirus-Patienten - auch bundesweit - gibt es weiter im Kreis Heinsberg. Die größte NRW-Stadt Köln meldete am Dienstagabend sechs bestätigte Fälle, Düsseldorf zwei. Zahlreiche Kontaktpersonen werden in häuslicher Quarantäne betreut.

Update, Mittwoch (4. März), 9.40 Uhr: Die Angst vor dem Coronavirus hat in Nordrhein-Westfalen auch Auswirkungen auf die Blutspendebereitschaft. Die Zahl der Blutspender sei in den vergangenen Tagen um knapp 20 Prozent zurückgegangen, sagte ein Sprecher des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes der Deutschen Presse-Agentur. "Die Verunsicherung bei den Leuten ist groß", sagte der Sprecher, versicherte aber gleichzeitig: "Das Spenden und Empfangen von Blut ist auch in Zeiten des Coronavirus ungefährlich."

Erster Toter durch das Coronavirus in Spanien

Update, Dienstag (3. März), 22.50 Uhr: Mittlerweile gibt es den ersten Toten durch das Coronavirus in Spanien. Der Mann sei bereits am 13. Februar in Valencia verstorben, die Infektion sei dann post mortem festgestellt worden. In Italien gibt es mittlerweile 79 Tote, die meisten davon waren ältere Menschen mit Voerkrankungen.

Italien ist damit nach China das Land mit den meisten Todesopfern. Insgesamt ist die Zahl der an dem Coronavirus infizierten Menschen in Italien auf über 2500 angestiegen. Das sind knapp 500 Menschen mehr als noch am Montag.

Update, Dienstag (3. März), 20.20 Uhr: Wie die Stadt Essen in einer Pressemitteilung bekanntgab, gibt es in Essen nun den zweiten Corona-Fall. Eine ältere Person wurde am Montag (2. März) mit Blutzuckerbeschwerden in die Universitätsmedizin Essen gebracht. Aus Vorsicht wurde die Person auch auf das Coronavirus hin getestet. Der Test fiel positiv aus. 

Das Gesundheitsam und die Feuerwehr sind derzeit vor Ort und identifizieren den betroffenen Personenkreis, der mit der Infizierten im Kontakt stand. Außerdem wurden erste Quarantänemaßnahmen getroffen.

Update, Dienstag (3. März), 18.30 Uhr: Die Stadt Düsseldorf hat zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Zwei Männer wurden positiv auf das Virus getestet. Doch wo haben sich die beiden infiziert?

Ersten Angaben der Stadt Düsseldorf zufolge sollen auch die beiden Betroffenen auf der besagten Karnevalssitzung in Heinsberg gewesen sein, bei der sich die meisten Infizierten in NRW bis jetzt angesteckt haben. Beiden Männern gehe es soweit gut, sie befinden sich vorerst in häuslicher Quarantäne

Verkaufsoffener Sonntag in Düsseldorf wegen Coronavirus abgesagt

Die Stadt Düsseldorf musste aufgrund desCoronavirus außerdem zu einer drastischen Maßnahme greifen: Da die Messen "Beauty" und "TopHair" aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden, entfällt der verkaufsoffene Sonntag in der Landeshauptstadt am 8. März. Das teilte sie in einer Pressemitteilung am heutigen Dienstag mit. 

Update, Dienstag (3. März), 10.40 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Morgen die neusten Infektionszahlen veröffentlicht. Demnach hat sich die Zahl der Infektionen in Deutschland auf 188 Personen ausgeweitet. Betroffen sind nun 13 Bundesländer. Epizentrum des Coronavirus, das mittlerweile sogar von Betrügern missbraucht wird, ist nach wie vor Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 101 Infektionen. 

Update, Dienstag (3. März), 09.19 Uhr: In Norwegen hängt aufgrund des Coronavirus, von dem die Bewohner von Big Brother 2020 erst live im TV erfahren, zurzeit ein Kreuzfahrtschiff der Aida fest. Auf der "Aida Aura" haben sich zwei deutsche Passagiere freiwillig auf Covid-19 testen lassen. Sie haben bislang zwar keine Symptome gezeigt, allerdings hatten sie offenbar Kontakt mit infizierten Personen. 

Coronavirus: Deutsches Kreuzfahrtschiff hängt in Norwegen fest

Auf dem Schiff befinden sich etwa 1200 Passagiere. Die meisten davon sind Deutsche. Ob auch Personen aus NRW an Board sind, ist zurzeit nicht bekannt. Mittwochmorgen (4. März) soll entschieden werden wie es mit dem Kreuzer weitergeht. 

Update, Dienstag (3. März), 08. 43 Uhr: In Oberhausen ist ein Einwohner seit Montagmorgen (2. März) vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Der Mann ist zwar bislang nicht am Covid-19 Virus erkrankt, allerdings bestätigte er mit einer Person in Kontakt gestanden zu haben, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde, wegen dem es für die Fahrschulen in NRW strenge Regeln gibt. Der Mann hatte sich zuvor selbstständig beim Gesundheitsamt in Oberhausen gemeldet. 

Coronavirus: Großer Schreck im Metronom-Theater Oberhausen

Einen Schrecken hatten wohl auch die Oberhausener, die am Sonntag (1. März) im Metronom-Theater zugegen waren. Wegen des Verdachtes auf eine Corona-Virus-Erkrankung kam es dort zu einem Rettungseinsatz. Das Theater wurde daraufhin abgeriegelt und kein Musical-Besucher durfte die Vorstellung verlassen.

Alle mussten ihre Personalien angeben, um im Fall der Fälle rasch kontaktiert werden zu können. Montagfrüh (2. März) gab es jedoch Entwarnung. Der Verdacht auf Coronavirus hat sich nicht bestätigt. 

Update, Dienstag (3. März), 07.36 Uhr: Aus Panik vor dem Coronavirus greifen manche Menschen aktuell zu rabiaten Mitteln. Da in Apotheken und Supermärkten die Desinfektionsmittel oftmals leer gekauft wurden, kam es in mehreren Krankenhäusern zu Diebstählen. Dort wurden Desinfektionsflaschen aus den öffentlichen Spendern geklaut.

Coronavirus: Einbrüche und Diebstähle wegen Desinfektionsmitteln häufen sich

Nun bestätigte die Uniklinik Münster sogar einen Einbruch in ein Warenlager. Unbekannte haben eine ganze Palette mit Desinfektionsmitteln entwendet. Inzwischen hat man auf den Vorfall reagiert und eine Überwachungskamera installiert. 

Genauso beliebt wie Desinfektionsmittel sind OP-Masken als Mundschutz gegen das Coronavirus im Ruhrgebiet, weshalb es nun erste Hilfsaktionen gibt, wo die Masken selbst genäht und anschließend verteilt werden.

Update, Montag (2. März), 19.00 Uhr: Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat in einer Pressmitteilung mitgeteilt, dass positiv auf das Coronavirus getestete Patienten, die jedoch nur leichte Symptome zeigen, nicht mehr stationär aufgenommen werden. Das hatte das UKM gemeinsam mit dem städtischen Gesundheitsamt heute beschlossen. 

Coronavirus-Patienten mit leichten Symptomen nur noch in häuslicher Quarantäne

Dadurch sollen die Krankenhäuser von der Versorgung leicht erkrankter Patienten entlastet werden. Sie werden stattdessen in häuslicher Quarantäne betreut. 

Update, Montag (2. März), 17.00 Uhr: In NRW gab es einen sprunghaften Anstieg weiterer Coronavirus-Fälle. Waren es laut dem Robert Koch-Institut am Vormittag noch 86 Fälle, teilte das Gesundheitsministerium der Deutschen Presseagentur am Nachmittag gegen 15.30 Uhr mit, dass es inzwischen 92 Fäll gibt. 

Mit Coronavirus infizierter Passagier in Düsseldorf gelandet

Außerdem ist inzwischen ein mit dem Coronavirus infizierter Passagier in Düsseldorf gelandet, wie der WDR berichtet. Der Mann ist um 6.20 Uhr gelandet und wurde dann von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes betreut. Er habe sich vor seinem Abflug in Abu Dhabi testen lassen und dann während des Flugs das Ergebnis erhalten. Er zeige bislang aber keine Symptome

Update, Montag (2. März), 11.47 Uhr: Auch in der JVA Köln herrscht zurzeit Corona-Alarm. Ein Neuzugang gilt dort als Verdachtsfall: "Er hatte hohes Fieber. Er wurde direkt isoliert und wir haben entsprechend die Stadt informiert," bestätigte JVA-Leiterin Angela Wotzlaw gegenüber der Bild.

Coronavirus: Verdachtsfall in Kölner Gefängnis 

Der Betrieb in der JVA läuft allerdings ganz normal weiter. Das Testergebnis des betroffenen Häftlings wird für Dienstagmorgen erwartet. Sobald dieses vorliegt, wird über weitere Maßnahmen entschieden. 

Update, Montag (2. März), 10.47 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut mitgeteilt hat, ist die Zahl der am Coronavirus Infizierten deutschlandweit auf 150 angestiegen. 86 Personen davon leben in Nordrhein-Westfalen. 

Update, Montag (2. März), 08.35 Uhr: Wegen des Verdachts auf eine Infektion mit dem Coronavirus mussten am Montag (2. März) in Büren (Paderborn) zwei Schulen geschlossen werden. Die Grundschule Harth sowie das Liebfrauen-Gymnasium Büren bleiben zunächst bis einschließlich Dienstag geschlossen. 

Coronavirus: Zwei Schulen im Kreis Paderborn vorsorglich geschlossen

In einer Bürener Familie hat sich am Sonntagabend ein neuer Verdachtsfall auf die Covid-19 Krankheit ergeben. Bisher zeigte aber keines der Familienmitglieder Symptome. Die Schließung der beiden Schulen erfolgte dennoch vorsorglich, bis abgeklärt ist, ob tatsächlich eine Infektion vorliegt. 

Update, Sonntag (1. März), 21.36 Uhr: Am Samstag waren 80.000 Zuschauer in Dortmund noch dabei, als der BVB den SC Freiburg 1:0 schlug. Das Coronavirus war da bis auf die Spender voller Desinfektionsmittel eher Nebensache. Jetzt könnte das Team des BVB das Coronavirus aber doch noch zu zu spüren bekommen - in Form einer Spielabsage gegen Paris. Derzeit steht das Champions-League-Spiel in Paris am 11. März noch auf der Kippe. Der Hintergrund: Am Samstag (29. Februar) fiel durch den Verteidigungs- und Ministerrat die Entscheidung, dass in Frankreich künftig Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmern untersagt sind. Die Entscheidung ist der Ausbreitung dem Coronavirus geschuldet.

Coronavirus: Aufatmen in Bonn - Test bei Schülern verlief negativ

Update, Sonntag (1. März), 21.10 Uhr: Nach der Infektion eines Mitarbeiters einer Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) mit dem Coronavirus in Bonn gibt die Stadt eine erste vorsichtige Entwarnung. Am Sonntagabend lagen negative Tests für 185 Kinder vor, die die Grundschule besuchen, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. 30 Tests auf das neuartige Coronavirus stünden noch aus. Darunter seien sowohl Schüler als auch Lehrer. Krisenteams hatten die Familien am Wochenende aufgesucht, aber noch nicht alle Kontaktpersonen des 23 Jahre alten OGS-Mitarbeiters angetroffen. Er hat nur leichte Symptome und befindet nach Angaben der Uniklinik Bonn in häuslicher Quarantäne. Der Student hatte Karneval im Kreis Heinsberg gefeiert.

Nach der Infektion eines Mitarbeiters der Clemens-August-Schule im Bonner Stadtteil Poppelsdorf mit dem neuartigen Coronavirus ist die Grundschule geschlossen. 

Im Fall einer Schülerin aus dem Raum Aachen, die mit ihrer Reisegruppe an der Grenze zu Österreich im Bus gestoppt wurde, gab es am Abend ebenfalls Entwarnung. Nach Angaben eines Sprechers fiel der Test in Bayern auf den neuartigen Coronavirus negativ aus. Die Schülerin hatte vor der Reise "intensiveren" Kontakt zu einem Jugendlichen, bei dem einen Nachweis gab.

Coronavirus: Essen meldet eine erste infizierte Person

Update, Sonntag (1. März), 19.08 Uhr: Laut Stadt Essen soll es nun auch in Essen eine erste infizierte Person mit dem Coronavirus geben, über den mehrere TV-Sender live Specials und Sondersendungen zeigen. Damit dringt das Virus in eine der größten Städte im Ruhrgebiet. Wie die WAZ online berichtet, habe sich die Frau auf der inzwischen bekannten Karnevalsveranstaltung im Kreis Heinsberg mit dem Virus infiziert. Die Infizierte stammt aus dem Stadtteil Kettwig und habe laut Stadt Essen "milde gesundheitliche Symptome" gezeigt. Die Frau befindet sich den Angaben nach vorsorglich bereits seit gestern in häuslicher Quarantäne. Der Fall in Essen ist der zweite im Ruhrgebiet. Zuvor hatte Duisburg eine infizierte Frau gemeldet.

Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus steigt in NRW

Update, Sonntag (1. März), 17.24 Uhr:In Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiter. Bis Sonntagmittag gab es im besonders betroffenen Kreis Heinsberg nahe der niederländischen Grenze schon 65 bestätigte Fälle, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Auch aus vielen anderen Teilen des Landes berichteten Städte, Kreise oder Krisenstäbe von Covid-19-Betroffenen - so auch aus Köln, Bonn, Mönchengladbach, dem Großraum Aachen, Duisburg, Düren und dem sauerländischen Lüdenscheid. Landesweit waren es deutlich mehr als 70 Fälle.

Immer gibt es einen Bezug zum Kreis Heinsberg - mit einer ersten Ausnahme. Seit Samstag wird ein 51-Jähriger in der Uniklinik Münster behandelt.

Erster Coronavirus-Fall in Münster gemeldet

Update, Sonntag (1. März), 15.30 Uhr: Nun meldet auch die größte Stadt im Münsterland einen ersten Fall von Coronavirus: Münster. Wie das Universitätsklinikum (UKM) am Sonntag mitteilte, handelt es sich bei dem Infizierten um einen 51-jährigen Mann, der seit Samstagabend in dem Klinikum behandelt werde. "Der Patient weist bislang lediglich leichte Symptome ähnlich wie bei einer Erkältungskrankheit auf und ist so weit in gutem Zustand", heißt es vom UKM.

Wie bei dieser Erkrankung aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, ist der Patient isoliert und ohne anderen Patientenkontakt auf einer Station außerhalb des Zentralklinikums untergebracht. Die sonstige Patientenversorgung ist nicht betroffen und läuft normal weiter. Laut WDR war der Mann von Teheran nach Frankfurt geflogen und von dort mit Bahn und Auto über Köln nach Münster gereist, bevor er die Ambulanz des Universitätsklinikums aufsuchte.

Über 70 Menschen in NRW mit dem Coronavirus infiziert

Update, Sonntag (1. März), 11.45 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben sich inzwischen rund 70 Personen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, leben 60 von ihnen im NRW-weit am stärksten betroffenen Landkreis Heinsberg. Weitere Fälle gebe es in Köln, Bonn, Duisburg, Mönchengladbach sowie im Raum Aachen und in Lüdenscheid (Sauerland).

Coronavirus in NRW: Quarantäne im Kreis Heinsberg teilweise aufgehoben

Derweil berichtet die Tagesschau (ARD), dass die Quarantäne im Kreis Heinsberg teilweise beendet wurde. Geschätzt 600 bis 700 Personen - allesamt Teilnehmer einer Karnevalssitzung vom 15. Februar oder deren Angehörige - dürfen nun wieder am öffentlichen Leben teilnehmen, sofern sie keine Symptome zeigen.

Update, Sonntag (1. März), 9.07 Uhr: Nach den Schulen im Kreis Heinsberg trifft es nun eine Bildungseinrichtung in Mönchengladbach: Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, soll sich dort eine Lehrerin mit dem neuartigen Coronavirus, der sich vom Kreis Heinsberg aus in NRW ausbreitet, infiziert haben.

Im Kreis Heinsberg bleiben die Schulen bis zum 6. März wegen des Coronavirus dicht.

Coronavirus in Mönchengladbach: Schule für zwei Wochen geschlossen

Die Kollegen der Frau, ihre Schüler und Eltern wurden deshalb unter häusliche Quarantäne gestellt. Insgesamt dürfen über 100 Personen ihre Häuser für zwei Wochen nicht verlassen. Die vom Coronavirus betroffene Schule bleibt solange geschlossen. Was das für berufstätige Eltern bedeutet, wenn die Schule oder die Kita wegen des Coronavirus geschlossen bleibt, könnt ihr hier nachlesen.

Update, Samstag (29. Februar), 20.47 Uhr: Die Stadt Köln hat einen zweiten Corona-Fall bestätigt. Wie die dpa berichtet, soll es sich bei dem Infizierten um einen 30-Jährigen Mann handeln. Bereits am Nachmittag war bekannt geworden, dass eine Frau in Köln mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist. Sie zeigt laut dpa nur leichte Symptome. Beide Personen hatten Kontakt zu Menschen aus dem Landkreis Heinsberg, wo das Virus zum ersten Mal in NRW aufgetreten war.

Update, Samstag (29. Februar), 18.53 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus in NRW werden in Düsseldorf mehrere Messen abgesagt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Betroffen seien die Fachmesse "Pro Wein", sowie die Messen "Beauty", "Top Hair", "wire" und "Tube". Zeitnah sollen nun Ausweichtermine festgelegt werden.

Coronavirus in NRW: 60 Infizierte im Kreis Heinsberg

Update, Samstag (29. Februar), 15.49 Uhr: Die Zahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus im Kreis Heinsberg nachweislich infiziert haben, sei nun auf 60 gestiegen. Das teilte der Kreis Heinsberg am Samstag nach einer Sitzung des Krisenstabs mit. Zudem gibt es in NRW Coronavirus-Fälle im Kreis Wesel (1), im Märkischen Kreis / Lüdenscheid (4), in Bonn (1), in Köln (1) und in Aachen (1).

Update, Samstag (29. Februar), 15 Uhr: Nun gibt es auch die ersten Coronavirus-Infizierte in Köln. Und auch hier: Die Frau hatte im Kreis Heinsberg Karneval gefeiert, berichtet der WDR. Dort hatte sich das Ehepaar aufgehalten, das in NRW zuerst mit dem Coronavirus infiziert wurde. Die Stadt Köln will zum aktuellen Fall um 16 Uhr eine Pressekonferenz geben.

Coronavirus erreicht Köln: Vorsichtsmaßnahmen in der Uniklinik

Aber: Nachdem bei einigen getesteten Patienten und Mitarbeitern der Uniklinik Köln, die als Kontaktpersonen identifiziert wurden, nach Ablauf der Quarantänezeit auch eine zweite virologische Testung keinen Nachweis auf Coronaviren ergab, konnten vier Beschäftigte und zwei Patienten aus der Isolation entlassen werden, heißt es von der Stadt Köln. Weitere sechs Mitarbeiter und 29 Patienten befinden sich derzeit jedoch noch wegen der theoretischen Inkubationszeit gemäß den Vorgaben des Robert Koch-Instituts in Isolation.

Update, Samstag (29. Febraur), 13.30 Uhr: Bei vier Kindern aus dem Kreis Heinsberg ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Alle vier Kinder gehen in die Kita, in der auch die mit dem neuartigen Erreger infizierte Erzieherin arbeitet. Den vier Kindern gehe es aber gut. 

Auch im Sauerland gab es einen ersten Fall mit dem Coronavirus. Bei einem Lehrer wurde nun Covid-19 nachgewiesen. Laut Angaben der dpa soll der Pädagoge aus Lüdenscheid, die Karnevalssitzung in dem besonders betroffenen Kreis Heinsberg besucht haben. Er habe bislang abernur leichte grippeähnliche Symptome. Die Schule bleibt bis auf weiteres geschlossen. Außerdem befinden sich derzeit vier weitere Lehrkräfte der Schule in häuslicher Quarantäne. 

Schule in Bonn wegen des Coronavirus geschlossen

Update, Samstag (29. Februar), 12.19 Uhr: Nach der Infektion eines Mitarbeiters einer Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) mit dem neuartigen Coronavirus bleibt eine Bonner Grundschule von Montag an für zwei Wochen geschlossen. Die rund 185 Kinder, die die Schule besuchten, würden nun auf das Virus getestet, sagte die Leiterin des Bonner Gesundheitsamtes, Ingrid Heyer, am Samstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Dazu würden Krisenteams die Familien im Laufe des Tages zu Hause aufsuchen.

Update, Samstag (29. Februar), 11.37 Uhr: Laut Informationen der Stadt Aachen meldet die Städteregion Aachen drei weitere bestätigte Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus. Dabei soll es sich einmal um eine Frau aus Gangelt (Kreis Heinsberg) handeln, die derzeit aus anderen Gründen in einem Aachener Krankenhaus behandelt wird. Bei einer Frau und ihrem Sohn aus Würselen sei dem Bericht zu Folge ebenfalls das Coronavirus nachgewiesen worden. Den beiden soll es den Umständen entsprechenden gut gehen. Sie müssen nicht stationär behandelt werden.

Coronavirus bei Mann aus Bonn nachgewiesen

Update, Samstag (29. Februar), 9.11 Uhr: Der Mitarbeiter einer Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) in einer Grundschule in Bonn ist mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das meldete die Stadt Bonn am Samstag. In der Nacht habe man von dem Testergebnis erfahren und rufe jetzt alle Eltern an mit der Bitte, die Kinder zunächst zuhause zu lassen, sagte eine Stadtsprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann habe in Gangelt im Kreis Heinsberg Karneval gefeiert. Bisher haben alle nun fast 40 Infektionsfälle in NRW einen Bezug zum Kreis Heinsberg, wo auch der 47-Jährige feierte, der als Erstinfizierter in NRW gilt und weiter in der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird.

Es handele sich bei dem Erkrankten nicht um einen Lehrer, sondern um den Mitarbeiter eines Trägers, der für die Übermittagsbetreuung zuständig ist. Etwa 180 Kinder besuchen die Clemens-August-Schule, rund 150 von ihnen gehen in deren OGS. Das seien aber nur allererste Zahlen, die noch nicht belastbar seien, betonte die Sprecherin.

Video Coronavirus Europa Deutschland

NRW: Kitas und Schulen im Kreis Heinsberg bleiben dicht

Update, Samstag (29. Februar), 8.13 Uhr: Im Kreis Heinsberg hat sich die Zahl der Coronavirusfälle auf 37 erhöht. Das teilte die Kreisverwaltung am Freitagabend mit, ohne weitere Details zu den Infizierten zu nennen. Der Krisenstab habe beschlossen, dass im Kreis die Kindertagesstätten, Schulen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich 6. März geschlossen bleiben. 

Die öffentlichen Verwaltungen öffnen ab 3. März teilweise wieder für den Publikumsverkehr. Es würden aber nur dringende Anliegen bearbeitet. Im westlichsten Kreis Deutschlands kämpft ein rund 100-köpfiger Krisenstab gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus.

Kreis Wesel: Erster Fall von Coronavirus im Nordwesten von NRW

Update, Freitag (28. Februar), 20.51 Uhr: Nun gibt es auch den ersten Infizierten im Kreis Wesel. Das bestätgigte der Kreis am Freitag. Die Infektion sei demnach durch einen Labortest nachgewiesen. "Die betroffene Person ist wohnhaft in Kamp-Lintfort. Der Krisenstab des Kreises Wesel wurde einberufen", teilt die Kreisverwaltung in Wesel mit.

Lehrer im Märkischen Kreis (NRW) mit dem Coronavirus infiziert

Update, Freitag (28. Februar), 19.15 Uhr: Nun gibt es auch einen mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Märkischen Kreis (NRW), teilte das dortige Gesundheitsamt mit. Es handelt sich um einen Lehrer, der an einer Förderschule in Lüdenscheid unterrichtet. Dieser ist zurzeit unter häuslicher Quarantäne. "Sein Gesundheitszustand ist gut, er zeigt nur sehr milde Erkältungssymptome", teilt der Märkische Kreis mit

Die Kontaktpersonen des Mannes seien dem Kreis bekannt. Davon würden 31 unter häusliche Quarantäne gestellt. "Unter diesen Betroffenen sind 28 Personen aus dem Schulumfeld", teilt der Märkische Kreis mit. Die Kontaktpersonen würden noch am Freitag vom Gesundheitsamt telefonisch benachrichtigt und im Laufe des morgigen Tages vom Kreis auf das Coronavirus hin untersucht."

Update, Freitag (28. Februar), 19.11 Uhr: Eine der weltgrößten Messen für Fitness, Wellness und Gesundheit in Köln - die Fibo - ist aufgrund der Entwicklungen im Falle des Coronavirus abgesagt worden. Das teilte der Veranstalter am Freitag mit. Auch der Lanxess-Arena in Köln drohen mehrere Konzert-Absagen aufgrund des Coronavirus in NRW.

 "Die aktuellen Entwicklungen durch das Auftreten des Coronavirus Covid-19 nehmen wir als Veranstalter der FIBO sehr ernst. Nach gründlicher Überlegung und Abwägung haben wir uns darum heute dazu entschieden, die vom 2. bis 5. April geplante FIBO zu verschieben" ,heißt es in einem Instagram-Post. Der neue Termin sei für die zweite Hälfte des Jahres geplant. Wann genau, soll aber noch entschieden werden.

BVB: Viele Desinfektionsstationen aufgrund des Coronavirus

Update, Freitag (28. Februar), 17.50 Uhr: Der BVB spielt am Samstag gegen den SC Freiburg (hier geht es zum bereits akiven Live-Ticker) im heimischem Westfalenstadion und über 80.000 werden kommen - wenn sie denn keine Angst davor haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Zumindest für ausreichend Desinfektionsmittel will der BVB sorgen, teilt der Verein nun über Stadionsprecher Nobby Dickel mit. "Wir haben überall im Stadion Desinfektionsstationen aufgebaut", sagt der ehemalige BVB-Spieler, der am Samstag das Spiel des BVB im Netradio kommentieren wird. "Wer das Bedürfnis hat, sich die Hände zu desinfzieren, der kann das immer und überall machen", so Dickel weiter. Einziger Wermutstropfen: Eigene Fläschchen mit Desinfektionsmittel müssen die Fans zu Hause lassen: "Das sind Wurfgeschosse", sagt BVB-Legende Dickel.

Update, Freitag (28. Februar), 17.26 Uhr: Entwarnung in Essen! Die neun Verdachtsfälle, von denen am Donnerstag aufgrund des Verdachts der Infizierung mit dem Coronavirus Abstriche genommen wurden, wurden nicht positiv getestet. Das teilte die Stadt Essen am Freitag mit.

Die Betroffenen hatten sich beim eingerichteten Bürgertelefon der Stadt Essen gemeldet und angegeben, die gleiche Karnevalsveranstaltung wie der an dem Coronavirus Erkrankte aus dem Kreis Heinsberg besucht zu haben. "Bei zwei Personen lägen außerdem krankheitsbedingte Symptome vor", heißt es von der Stadt Essen. Um sicher zu gehen, wurden sogenannte Mund-Nasen-Abstriche bei allen engeren Familienangehörigen durchgeführt. 

Noch am späten Abend bis in die Nacht wurden die Proben durch das Universitätsklinikum Essen analysiert. "Die Beprobungsergebnisse zeigen, dass der Anfangsverdacht nicht bestätigt werden konnte, alle Beprobungen sind negativ ausgefallen", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Essen.

Update, Freitag (28. Februar), 16.15 Uhr: Die Zahl der am neuartigen Coronavirus erkrankten Menschen im Kreis Heinsberg ist auf 35 gestiegen. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bei ntv.

Mann aus NRW mit Cornavirus sorgt für 91 Tests in "Tropical Island"

Update, Freitag (28. Februar), 15.52 Uhr: Ein aus NRW stammender und mit dem Coronavirus infizierter Bürger hat laut Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg) in der vergangenen Woche den Freizeitpark Tropical Islands im brandenburgischen Krausnick besucht. Jetzt müssen 91 Mitarbeiter des Parks auf das Coronavirus untersucht werden. Wie das Bad gegenüber Welt.de mitteilte, tendiere aber die Ansteckungsgefahr "gegen null".

Der Mann aus NRW, der in dem Freizeitpark war, hatte zuvor Kontakt zu dem Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg gehabt. Die Ehleute waren die ersten in NRW auf das Coronavirus positiv getesteten Menschen.

Update, Freitag (28. Februar), 14.55 Uhr: Im Kreis Heinsberg soll es nun doch keinen Sperrbezirk geben. Diese Option sei überlegt, aber nun doch auf Eis gelegt worden. 

Neue Verdachtsfälle im Kreis Düren

Update, Freitag (28. Februar), 14.55 Uhr: Das Radio Rur aus dem Kreis Düren berichtet über zwei Verdachtsfälle im Kreis Düren. Zwei Fragen aus Aldenhoven und Jülich sollen sich möglicherweise infiziert haben. Dies habe der Kreis dem Radio zugesagt. 

Update, Freitag (28. Februar), 14.42 Uhr: Das Gesundheitsamt in Dortmund hat eine Hotline für Infos zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 0231 50-26666 oder -23519 zu erreichen. Von montags bis mittwochs jeweils von 7.30 Uhr bis 16 Uhr, am Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr und am Freitag von 7 Uhr bis 13 Uhr. 

Telefonhotline in Herne und Dortmund eingerichtet: Für Fragen zum Virus

Auch die Stadt Herne gab bekannt, dass die Kassenärztliche Vereinigung für das kommende Wochenende eine Patientenhotline zum Virus eingerichtet hat.  Sie ist unter der Nummer 116 117 erreichbar. Es gelten folgende Telefonzeiten: Freitag, 28. Februar 2020, von 15 bis 22 Uhr, Samstag, 29. Februar 2020, 8 bis 22 Uhr und Sonntag, 1. März 2020, 8 bis 22 Uhr. Unter der Nummer beraten Ärzte zu Fragen um das Coronavirus

Update, Freitag (28. Februar), 14.22 Uhr: Zwei Schulen in Bielefeld und Mönchengladbach sollen den Unterricht abgesagt haben. In Mönchengladbach sei der Bruder einer Lehrkraft positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, sodass die Schule auch am Montag und Dienstag noch geschlossen bleibe. Auch in Bielefeld habe es den Verdacht bei einer Mitarbeiterin gegeben, weshalb diese Schule geschlossen bleibt. 

Sperrbezirk im Kreis Heinsberg: Verbreitung des Virus soll gestoppt werden

Update, Freitag (28. Februar), 14.12 Uhr: Wie der WDR soeben berichtet, soll im Kreis Heinsberg ein Sperrbezirk eingerichtet werden. So wolle man eine weitere Ausbreitung abwenden. Welche Orte davon betroffen sind, ist noch unklar. Die Behörden wollen dies gegen 16 Uhr bekannt geben. 

Update, Freitag (28. Februar), 13.36 Uhr: Wie das Universitätsklinikum Düsseldorf am heutigen Freitag berichtet, sei der Zustand des 47-jährigen Infizierten kritisch. Gestern habe er sich jedoch etwas stabilisiert. Der Zustand der Ehefrau ist stabil. Beiden leiden an einer Lungenentzündung.

Klinikum Düsseldorf zum Zustand der Coronavirus-Infizierten

Man stimmen sich wegen der verfügbaren Behandlungsoptionen laufend mit nationalen und internationalen Experten ab. Es gebe zwar Ansätze zur Therapie, wie wirksam diese seien könne aber nicht nicht beurteilt werden. Andere Patienten in dem Krankenhaus müssten sich keine Sorgen um eine Ansteckung machen, da die Infizierten streng isoliert seien. Das Krankenhaus und das Personal seien im Umgang mit Infektionskrankheiten wie dem Coronavirus sehr geschult. 

Update, Freitag (28. Februar), 11.37 Uhr: Eine erste Person hat sich in Düsseldorf mit dem Virus infiziert. Sie arbeitet bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Das Unternehmen hat daraufhin alle Mitarbeiter nach Hause geschickt. 

Coronavirus in Düsseldorf angekommen: Ein Infizierter 

Die Gesellschaft erklärte in einem Statement, dass alle Mitarbeiter über den Fall informiert wurden und vorerst Zuhause bleiben sollen. Der Mitarbeiter soll keinen Kontakt zu Mandanten gehabt haben. Alle weiteren Schritte werden nun mit den Behörden abgestimmt. 

Update, Freitag (28. Februar), 11.20 Uhr: Auch in Dortmund gibt es nun erste Verdachtsfälle des Coronavirus. Die Stadt hat vier Fälle möglicher Infizierter bestätigt. Auch eine Grundschule ist davon betroffen. Mehr Infos findet ihr im Virus-Ticker für Dortmund

Virologe warnt vor zu viel Panik wegen des Virus

Update, Freitag (28. Februar), 9.13 Uhr: In der RTL-Sendung Stern TV äußerte sich ein Virologe zum Coronavirus und den Umgang damit. Besonders seit den ersten Infizierten in NRW wächst die Panik wegen des Virus. Der Virologie Professor Hendrik Streeck erklärte, dass diese unbegründet sei.

Im Gespräch mit Moderator Steffen Hallaschka erklärte er, dass vor allem ältere Menschen der Risikogruppe angehören und diese besonders Acht geben sollten. Junge Menschen und speziell Eltern von kleinen Kindern sollten sich hingegen keine Sorgen machen. Kleine Kinder und Neugeborene, die sich an dem Virus infizierten, hätten keine großen Auffälligkeiten gezeigt. Kindern mache die Erkrankung kaum etwas aus und es sei zu keinen Problemen gekommen. 

Virologe macht Prognose über den Verlauf des Coronavirus

Auch auf die Reaktion der Menschen sich mit Mundschutz und Desinfektionsmittel einzudecken reagierte er und erklärte, dass es noch immer am wirkungsvollsten sei, sich gründlich die Hände zu waschen. Durch Seife werde die äußere Membran des Virus zerstört und durch das Wasser werde es dann abgewaschen.

Zudem geht der Virologe von einer baldigen Abschwächung des Virus aus. Wenn es Richtung Frühling und Sommer gehe, vermutet er, dass das Virus seltener aufkommt. Die Corona-Viren kommen vermehrt in Wintermonaten auf. Diese These bestätigt er, indem er daran erinnert, dass sich das Coronavirus auch auf der Südhalbkugel, wo wärmeres Klima herrsche, noch nicht ausgeweitet habe. 

Virus-Infizierter im Kreis Heinsberg: Lage ist ernst

Update, Freitag (28. Februar), 7.22 Uhr: Der 47-Jährige Mann aus dem Kreis Heinsberg, der an dem Coronavirus erkrankt ist, wird weiterhin in der Uniklinik Düsseldorf behandelt. Das Krankenhaus teilte am Donnerstag mit, dass die Lage des Ehemannes ernst sei. 

Ein 100-köpfiger Krisenstab kämpft im Kreis Heinsberg weiterhin gegen die Ausbreitung des Virus an. Schulen und Kindergärten öffnen derzeit nicht und auch Behörden und Gerichte sind für das Publikum geschlossen. 

Coronavirus im Ruhrgebiet: Verdachtsfälle in Essen

Update, Donnerstag (27. Februar), 22.27 Uhr: NRW - Kommt das Coronavirus nun auch ins Ruhrgebiet? Wie die WAZ berichtet, soll es mehrere Verdachtsfälle in Essen geben. Eine Familie aus Stoppenberg habe sich dem Bericht zu Folge bei der Stadt gemeldet. Familienmitglieder hätten Karneval in Gangelt gefeiert, zwei Personen würden Krankheitssymptome aufweisen. In Gangelt fand die Karnevalssitzung statt, an der auch das zuerst in NRW infizierte Paar aus dem Kreis Heinsberg teilgenommen hatte. Inzwischen sind mehrere Menschen, die in Gangelt Karneval gefeiert hatten, ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert.

Update, Donnerstag (27. Februar), 22.10 Uhr: Das neue Coronavirus hat mit einem infizierten Einwohner aus Düsseldorf erstmals direkt eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen erreicht. Nach Angaben des Kreises Heinsberg wohnt eine der 14 neuinfizierten Personen in der Landeshauptstadt. Alle jetzt Infizierten seien nach Hause entlassen worden, weil eine stationäre Behandlung aufgrund des Verlaufs nicht notwendig sei, teilte der Kreis Heinsberg am späten Donnerstagabend mit. Die Betroffenen sollen sich in häuslicher Quarantäne aufhalten.

Neben NRW kämpft Italien um die Ausbreitung des Coronavirus

Update, Donnerstag (27. Februar), 21.37 Uhr: Während in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag 14 neue Infizierte dazugekommen sind (insgesamt sind es nun 20), waren es in Baden-Württemberg vier weitere Fälle. Dort gibt es nun insgesamt acht Infizierte mit dem Coronavirus. In Italien gibt es trotz großangelegter Quarantänemaßnahmen mittlerweile 17 Tote und 650 Infizierte, wie der Zivilschutz mitteilte.

Update, Donnerstag (27. Februar), 21.17 Uhr: Heinsberg/NRW - Der Kreis Heinsberg geht von schätzungsweise 1000 Menschen in vorsorglicher häuslicher Quarantäne nach den ersten Infektionsfällen mit dem neuartigen Coronavirus aus. "Das ist eine rein statistische Rechnung", sagte ein Sprecher des Kreises am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur.

Coronavirus: 1000 Menschen in NRW in "Hausarrest" 

Bei der im Fokus stehenden Karnevalsveranstaltung "Kappensitzung" im Ortsteil Langbroich-Harzelt von Gangelt am 15. Februar könnte es etwa 400 Kontaktpersonen gegeben haben. Für deren Partner und gegebenenfalls Kinder könnte rein rechnerisch der Faktor 2,5 angesetzt werden, womit man auf die Zahl 1000 komme. Der WDR hatte unter Berufung auf den Landrat Stephan Pusch zuvor berichtet, dass im Kreis Heinsberg rund 1000 Menschen vorsorglich in häuslicher Quarantäne seien.

Update, Donnerstag (27. Februar), 20.51 Uhr: Das Coronavirus in NRW scheint sich auf einer Karnevalssitzung - der Kappensitzung in Gangelt-Langbroich - am 14. Februar ausgebreitet zu haben. 500 Menschen sollen daran teilgenommen haben, darunter das Ehepaar, bei dem als erstes in NRW das Coronavirus festgestellt worden war. Am Donnerstagvormittag hatten sich bereits 300 Gäste der Karnevalssitzung bei den Behörden gemeldet. 

Kreis Heinsberg/NRW: Teilnehmer von Karnevalssitzung in Quarantäne

Alle Besucher dieser Kappensitzung sowie deren Partner, Kinder etc. stehen derzeit unter häuslicher Quarantäne, teilt der Kreis Heinsberg mit. Da die Kappensitzung am 15. Februar stattgefunden hat, endet die Quarantäne folglich am 29. Februar. Über die Vorgehens- und Verhaltensweisen informiert das Gesundheitsamt die Betroffenen mit einer E-Mail.

Update, Donnerstag (27. Februar), 20.45 Uhr: Im Kreis Heinsberg leben die meisten mit dem Coronavirus infizierten Menschen in NRW. Von den Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten in dem Kreis hieß es am Donnerstag, dass aufgrund der drohenden Empidemie Abstriche auf Coronavirus-Befall nur bei Patienten mit hohem Fieber durchgeführt würden. Potentiell betroffene sollten sich telefonisch mit einem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

Kreis Heinsberg/NRW: Aus 6 Infizierten sind jetzt 20 geworden

Update, Donnerstag (27. Februar), 19.41 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind 14 weitere Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der Kreis Heinsberg und das NRW-Gesundheitsministerium teilten am Donnerstagabend mit, dass sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Kreis Heinsberg auf 20 erhöht habe. 

Alle 14 nun positiv Getesteten - sie zeigten Grippesymptome - wurden in häusliche Quarantäne nach Hause entlassen, weil eine stationäre Behandlung nicht notwendig sei, heißt es von der Landesregierung NRW. "Die Betroffenen wohnen vorwiegend in der Gemeinde Gangelt. Eine Person, die im Gangelter Karneval aktiv war, lebt in der Städteregion Aachen."

Ursprung des Coronavirus-Ausbruchs im südwesten von NRW ist ein Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg, das in der Stadtgesellschaft sehr viele Kontakte gehabt haben soll. Das Paar hatte zuletzt auch an einer Karnevals-Sitzung teilgenommen, an der Kappensitzung in Langbroich-Harzelt am 15. Februar.

Update, Donnerstag (27. Februar), 18.15 Uhr: Die Städte Bochum und Essen haben Bürgertelefone eingerichtet, an die sich Menschen mit Fragen zum Coronavirus wenden können. Erreichbar sind die jeweiligen Ansprechpartner unter (0234) 910 55 55 und (0201) 123 88 88 (Essen).

Bei Corona-Verdacht: Bürger sollen sich zunächst telefonisch an Ärzte wenden

"Bei Symptomen einer akuten Atemwegsentzündung wie Fieber, Husten, Schnupfen und Halskratzen sollen sich Betroffene zunächst telefonisch an ihren Hausarzt wenden", schreibt die Stadt Bochum. Die hausärztliche Notfallpraxis ist unter der 116117 erreichbar.

Update, Donnerstag (27. Februar), 16.58 Uhr: Mittlerweile gibt es auch erste Corona-Verdachtsfälle im Ruhrgebiet. So besteht bei einem Paar aus Duisburg der Verdacht, dass sich die beiden bei einer Italien-Reise angesteckt haben könnten. Sie wurden isoliert und werden nun untersucht.

Coronavirus im Ruhrgebiet? Verdachtsfälle in Witten und Duisburg

Auch in einer Hausarztpraxis in Witten sollen zwei Personen untersucht worden sein, die womöglich mit dem neuen Coronavirus infiziert sein könnten. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen laut der Zeitung noch aus.

Update, Donnerstag (27. Februar), 15.38 Uhr: Was bedeutet es für Arbeitnehmer, wenn eine Quarantäne verhängt wird? Können Angestellte wegen des Virus von zu Hause aus arbeiten? Alles, was Arbeitnehmern in Bezug auf den Coronavirus wissen müssen, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Update, Donnerstag (27. Februar), 13.33 Uhr: Nachdem im Kreis Heinsberg das Coranavirus nachgewiesen wurde, sind nun Hunderte Menschen unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Das schätzt der Kreis Heinsberg. Darunter seien vor allem Besucher einer Karnevalssitzung in Gangelt, die auch das erkrankte Ehapaar besucht hatte. Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten in NRW auf sechs.

Coronavirus in NRW: Hunderte Menschen in häuslicher Quarantäne

Auch Mitarbeiter und Kinder eines Kindergartens, in dem die Frau beschäftigt ist, müssen zu Hause bleiben. Für sie und alle weiteren Personen in ihrem Haushalt bedeutet das nun: 14 Tage das Haus nicht verlassen.

Freunde, Verwandte oder Nachbarn können den Betroffenen Lebensmittel vor die Tür stellen. Das Gesundheitsamt halte Kontakt zu den Betroffenen und lässt sie Protokolle über ihren Zustand erstellen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Coronavirus: Deutsche Ärzte fühlen sich schlecht vorbereitet

Update, Donnerstag (27. Februar), 10.06 Uhr: Die Ärzte in Deutschland fühlen sich unzureichend auf das Corona-Virus vorbereitet. In einer Blitzumfrage des Branchendienstes änd.de (Ärztenachrichtendienst, Hamburg) beklagten drei Viertel der über 1000 befragten Haus- und Fachärzte, dass sie nicht genug Info- und Aufklärungsmaterial für Patienten hätten.

Es gäbe außerdem kaum Möglichkeiten Tests, Schutzanzüge oder Atemmasken zu bestellen. Auch Desinfektionsmittel sind rar gesät. Fast jeder zweite Arzt (54 Prozent) hält es daher für wahrscheinlich, dass sich in naher Zukunft auch unter den eigenen Patienten mit dem Corona-Virus Infizierte befinden.

Die Kita in Gangelt bleibt wegen des Coronavirus zwei Wochen lang geschlossen.

Update, Donnerstag (27. Februar), 08.06 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus Infizierten Personen in NRW ist inzwischen auf fünf angestiegen. Vier davon wohnen im Kreis Heinsberg, wo nun besondere Vorsicht gilt. Die Kontaktpersonen der Infizierten werden derzeit allesamt auf das Virus getestet. Darunter auch 300 Besucher einer Karnevalsveranstaltung.

Coronavirus: Fünf infizierte in NRW - zehn im Bundesgebiet

Deutschlandweit gibt es nun zehn Erkrankte. Neben den fünf infizierten in NRW tragen noch vier Personen aus Baden-Würtemberg und eine Person aus Rheinland-Pfalz den Erreger in sich. 

Update, Mittwoch (26. Februar), 22.50 Uhr: Nach Informationen der WAZ sind gegen Abend drei weitere Verdachtsfälle des Coronavirus bekannt geworden - in Moers, Leverkusen und Köln

Coronavirus in NRW: Ehepaar aus Heinsberg hatte zahlreiche Kontakte

Zudem ist unklar, mit wie vielen anderen Menschen das Ehepaar aus Heinsberg Kontakt hatte. Angeblich haben der erkrankte Mann und dessen Frau sowohl Karneval gefeiert und seien im Kurzurlaub gewesen. 

Update, Mittwoch (26. Februar), 21.11 Uhr: Inzwischen soll sich auch eine vierte Person in NRW mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert haben. Das will die Rheinische Post aus Behördenkreisen erfahren haben. Laut der Zeitung sei eine Person in Mönchengladbach positiv auf den Erreger getestet worden. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.

Update, Mittwoch (26. Februar), 20.34 Uhr: In NRW gibt es einen dritten Corona-Fall. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, wurde bei einem in Köln stationierten Soldaten der neuartige Coronavirus festgestellt. Derzeit werde der Mann im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz behandelt.

Ausbreitung des Coronavirus: Militräflughafen bei Köln zeitweise gesperrt

Angesteckt haben soll er sich entweder bei dem infizierten Mann aus dem Kreis Heinsberg oder dessen Frau. Um die Sicherheit der Soldaten zu gewährleisten, wurde der Militärflughafen Köln-Wahn, der Arbeitsplatz des infizierten Soldaten, am Mittwoch (26. Februar) für einige Zeit geschlossen. Die Sperrung wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Update, Mittwoch (26. Februar), 19.25 Uhr: Die Städte im Ruhrgebiet bereiten sich darauf vor, dass es auch dort zu Corona-Fällen kommen könnte. So heißt es von der Stadt Gelsenkirchen, man stehe in ständigem Austausch mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten. Die Krankenhäuser seien zudem entsprechend auf das Auftreten des Coronavirus vorbereitet.

Städte im Ruhrgebiet bereiten sich auf das Coronavirus vor

Die Stadt Bochum schreibt man beobachte die Situation sehr aufmerksam und wolle, wenn erforderlich, die notwendigen Maßnahmen einleiten. Aus dem Landkreis Unna heißt es: "Die Kreis-Gesundheitsbehörde bereitet sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus für den Fall des Falles vor.

Update, Mittwoch (26. Februar), 19.02 Uhr: Die großen Probleme mit dem Coronavirus in China könnten auch Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen haben. Bei vielen Produkten, die in China hergestellt werden, könnte es zu Lieferengpässen kommen

Coronavirus: Gesundheitsminister Spahn spricht von einer Epidemie

Update, Mittwoch (26. Februar), 17.47 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in Bezug auf die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland vom Beginn einer Epidemie gesprochen. Die neuen Fälle in Baden-Württemberg und NRW seien weitere Zeichen dafür.

"Die Infektionsketten sind teilweise nicht nachzuvollziehen", sagte Spahn weiter. Das sei der Unterschied zu den ersten Fällen in Bayern. "Wir müssen schauen, ob unsere bisherige Strategie aufgeht. Die Hoffnung, das die Epidemie an uns vorbei geht, wird sich nicht erfüllen."

Coronavirus: Infiziertes Paar aus NRW wird isoliert behandelt

Update, Mittwoch (26. Februar), 16.54 Uhr: Das mit dem Coronavirus infizierte Paar aus dem Kreis Heinsberg wurde ins Uniklinkum Düsseldorf (UKD) verlegt, dort isoliert und nun behandelt. "Der Zustand des Patienten mit der bereits im Vorfeld bestätigten Coronavirus-Infektion ist ernst, aber derzeit stabil. 

Bei dem anderen Patienten zeigen sich aktuell keine schweren Symptome", teilt das UKD mit. Derzeit sei eine Einschätzung von einzelnen Krankheitsverläufen nicht sicher hervorzusagen. "Es gibt sehr häufig milde Verläufe bis hin zu sehr schweren Erkrankungen, die seltener auftreten", so das Uniklinikum Düsseldorf.

Coronavirus: Infiziertes Paar aus NRW hatte Kontakt zu vielen Menschen

Update, Mittwoch (26. Februar), 15.26 Uhr: Inzwischen kommen immer mehr Informationen über das mit dem Coronavirus infizierte Paar aus NRW - das zwei schulpflichtige Kinder hat - ans Tageslicht. Demnach soll der Mann schon während der Karnevalszeit extrem viel Kontakt zu Menschen gehabt haben. Er habe sogar an einer Karnevalssitzung teilgenommen. Das sagte Landrat Stephan Pusch am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf.

Auch die Frau des Infizierten, die inzwischen auch positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hatte viel Kontakt zu anderen Menschen. Sie arbeitet als Kindergärtnerin, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Die Kinder aus der Einrichtung und deren Eltern seien angewiesen worden, zu Hause zu bleiben. Die Kinder des Paares seien offenbar nicht mit dem Coronavirus angesteckt worden.

Unterdessen heißt es vom Gesundheitsministerium, dass das Paar kürzlich in einem Kurzurlaub in den Niederlanden gewesen sei.

Köln: Soldat der Luftwaffen zeigt Symptome des Coronavirus

Update, Mittwoch (26. Februar), 14.08 Uhr: Ein Soldat der Flugbereitschaft in Köln stand außerhalb des Dienstes mit dem ersten Coronavirus-Patienten in NRW aus dem Kreis Heinsberg in Kontakt, teilt die Deutsche Luftwaffe via Twitter mit. "Er zeigte zunächst keine Symptome, wird heute untersucht. Erste Ergebnisse erwarten wir am Abend. Schutzmaßnahmen wurden vor Ort eingeleitet", heißt es weiter.

Update, Mittwoch (26. Februar), 13.35 Uhr: Ein Sprecher der Düsseldorfer Uniklinik hat dem WDR bestätigt, dass auch die Frau des infizierten Manns aus dem Kreis Heinsberg positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Das Paar kommt aus dem 13.000-Einwohner-Ort Gangelt an der Grenze zu den Niederlanden. Der 47-jährige Mann der nun poisitiv auf das Coronavirus getesteten Frau soll zuletzt nicht verreist sein, dafür aber Kontakt zu einer Person gehabt haben, die geschäftlich in China gewesen war.

Köln: Mitarbeiterin in Krankenhaus spürt Symptome

Update, Mittwoch (26. Februar), 13.27 Uhr:

 Nach einem Kontakt mit dem ersten nachgewiesenen Coronavirus-Patienten in Nordrhein-Westfalen zeigt eine Mitarbeiterin der Uniklinik Köln Krankheitssymptome. Das Ergebnis des Coronavirus-Tests stehe bei ihr aber noch aus, sagte am Mittwoch der Direktor der Virologie der Uniklinik Köln, Florian Klein gegenüber der dpa.

"Es gibt eine Kontaktperson aus dem medizinischen Personal, die leichte Symptome zeigt", sagte er. Sie sei in der Uniklinik isoliert und werde gerade untersucht. Die Frau sei von sich aus in die Klinik gekommen und habe gesagt, sie fühle sich nicht gut. Die Frau sei daraufhin isoliert worden.

Der Patient war am 13. und am 19. Februar zu regulären Nachsorgeuntersuchungen in der Uniklinik. Nachdem das Kölner Gesundheitsamt am Dienstagabend darüber informiert worden war, dass bei dem Mann das Coronavirus festgestellt worden war, wurde ermittelt, wer mit dem Patienten in Kontakt gekommen war. Ermittelt worden seien zehn Mitarbeitende der Uniklinik und 31 Patienten, sagte ein Sprecher der Stadt Köln. Von diesen 41 Kontakten sei die Frau aus dem medizinischen Personal die einzige, die Symptome aufweise.

Nach Coronavirus-Fall in NRW: Gesundheitsminister meldet sich zu Wort

Update , Mittwoch (26. Februar), 12.32 Uhr: Inzwischen hat sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Seit den Coronavirus-Fällen in Bayern, habe man gewusst, dass auch in Nordrhein-Westfalen mit einem Import von Infektionsfällen sowie weiteren Übertragungen und Infektionsketten zu rechnen gewesen sei.

Laumann: "Die zuständigen Behörden gehen den Fällen nun mit Hochdruck nach, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Fälle im Land geben kann. Aber unser Gesundheitswesen ist für solche Erkrankungen gut vorbereitet und aufgestellt."

NRW: Mit Coronavirus infizierter Mann aus Kreis Heinsberg hatte viele Kontakte

Update, Mittwoch (26. Februar), 12.17 Uhr: Wie es Gangelt (Kreis Heinsberg) heißt, dem Ort, aus dem der erste Infizierte mit dem Coronavirus aus NRW stammt, sei das Leben an der niederländischen Grenze grenzüberschreitend. "Bei uns ist jeder Zweite einmal in der Woche in den Niederlanden. Selbst die belgische Grenze ist nicht weit entfernt", sagte Bürgermeister Bernhard Tholen (CDU) gegenüber der D eutschen Presse-Agentur. Damit spielt er auf eine mögliche Ausbreitung des Virus in die Nachbarländer an.

Unteredessen macht sich in dem Ort die Angst breit. Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Die Familie des Inzizierten sei in dem Ort mit 13.000 Einwohnern bekannt, habe dort viele Kontakte. "Es ist eine Familie hier aus dem Ort, die man kennt, die an Veranstaltungen teilgenommen hat", sagte Tholen.

In Heinsberg wurde die erste Infektion mit dem Coronavirus in Deutschland nachgewiesen.

Update, Mittwoch (26. Februar), 11.50 Uhr: In Dortmund wurde aufgrund des Coronavirus eine Veranstaltung der Auslandsgesellschaft mit italiensichen Gästen abgesagt, berichten die Ruhr Nachrichten. Aufgrund eines Ausreiseverbotes für Teile von Italien durften die Gäste nicht nach Dortmund reisen. Damit entfällt ein Abend mit Vorträgen über Prosecco.

Landrat in Corona-Gebiet in NRW warnt Bürger via Video

Update, Mittwoch (26. Februar), 10 Uhr: Der Landrat im Kreis Heinsberg, in dem der erste mit dem Coronavirus infizierte Mensch aus NRW lebt, hat sich in einem Video an die Bürger des Kreises gewandt. "Ich denke, diese Situation erfordert von uns allen etwas Disziplin. Aber wir sollten auch nicht in Panik verfallen", sagte der CDU-Politiker am Mittwochmorgen in dem Video auf Facebook.

Dennoch mahnte der Landrat zur Vorsicht. Menschen im Kreis Heinsberg sollten "Massenansammlungen oder Besuche in Gemeinschafteinrichtungen" wenn möglich vermeiden. "Bleiben Sie, wenn es sich nicht vermeiden lässt, bitte zuhause", mahnte er. Auch wer Krankheitssymptome bei sich oder Bekannten feststelle, solle erstmal zuhause blieben und seinen Hausarzt anrufen. "Dieser weiß, wie in einer solchen Situation zu verfahren ist."

Coronavirus in NRW: Infizierter hatte Kontakt zu China-Reisenden

Update, Mittwoch (26. Februar), 9.42 Uhr: Der Mann, der sich in NRW mit dem Coronavirus infiziert hat, soll laut Angaben der Rheinischen Post eine Vorerkrankung gehabt haben. Der 47-Jährige soll dem Bericht zu Folge nicht verreist sein, dafür aber Kontakt zu einer Person gehabt haben, die geschäftlich in China gewesen war. Die Familie des Infizierten hatte laut Verwaltung im Kreis Heinsberg in den letzten 14 Tagen zahlreiche Kontakte und war wohl auch im Karneval unterwegs.

Update, Mittwoch (26. Februar), 6.25 Uhr: Erstmals ist ist ein Mensch in NRW am Coronavirus erkrankt. Der Mann soll Mitte 40 sein, sein Zustand ist kritisch, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwochmorgen.

Coronavirus in NRW: Patient in kritischem Zustand - er hatte Vorerkrankung

Der Mann war demnach am Montag mit Symptomen einer schweren Lugenentzündung in ein Krankenhaus in Erkelenz bei Aachen eingeliefert worden. Derzeit wird der Covid-19-Erkrankte auf einer Intensivstation behandelt. Er soll laut dpa an einer Vorerkrankung gelitten haben. Ob sich seine Frau ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert hat, ist noch unklar. Ihr Zustand sei stabil.

Ein Krisenstab soll nun klären, zu wem der Mann Kontakt hatte. Im Kreis Heinsberg bleiben Schulen und Kindergärten am Mittwoch vorsorglich geschlossen.

Coronavirus: Mann aus NRW erkrankt - Krisenstab tagt

Update, Dienstag (25. Februar), 22.13 Uhr: Nach Baden-Württemberg ist erstmals auch ein Patient in Nordrhein-Westfalen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Person aus Erkelenz solle nun in die Uniklinik Düsseldorf gebracht werden, bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagabend. Zuvor hatte die Rheinische Post darüber berichtet.

Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch hat den Fall der Coronavirus-Infektion in Nordrhein-Westfalen bestätigt. Pusch sagte der Rheinischen Post (Mittwoch), am Dienstagabend sei der Krisenstab des Kreises zusammengekommen, um über den Fall zu beraten. Als erstes Ergebnis sollen demnach alle Schulen und Kitas im Kreisgebiet am Aschermittwoch geschlossen bleiben. 

Auch die Kreisverwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Krisenstab des Landes NRW soll am Mittwoch zu dem Fall tagen. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 47-jährigen aus der Gemeinde Selfkant bei Heinsberg.

Coronavirus zurück in Deutschland: Nach Bayern trifft es Baden-Württemberg

Update, Dienstaag (25. Februar), 21.19 Uhr: Wie das Sozialministerium Baden-Württemberg am Dienstagabend (25. Februar) mitteilt, gibt es einen ersten Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg. Demnach habe sich ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Göppingen vermutlich bei einer Italienreise in Mailand infiziert. "Die Person erkrankte nach ihrer Rückkehr mit grippeähnlichen Symptomen und hat daraufhin Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufgenommen", heißt es vom Ministerium.

Es erfolgte ein Test auf das Coronavirus. Nach dem positiven Ergebnis sollte der Patient noch am Dienstagabend in eine Klinik eingeliefert und dort isoliert von den übrigen Patientinnen und Patienten untergebracht und behandelt werden.

Unterdessen ermittelt das Gesundheitsamt die Personen, die Kontakt zu dem mit dem Coronavirus infizierten Mann gehabt haben. Das bedeutet, dass enge Kontaktpersonen häuslich abgesondert werden. "Sobald eine Kontaktperson Symptome entwickelt, wird sie ebenfalls in einem Krankenhaus isoliert", teilt das Sozialministerium Baden-Württemberg mit.

Unterdessen bemühen sich die Behörden um Entspanntheit: "Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen", wird Gesundheitsminister Manne Lucha in einer Pressemitteilung am Abend zititert. Der Minster bricht seinen aktuellen Urlaub ab und will am Mittwich (25. Februar) mit Expertinnen und Experten die Presse informieren.

Menschen, die von einer Reise zurückkehren und sich nicht sicher sind, ob sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnten, rät das Ministerium dazu, die Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu befolgen:

  • unnötige Kontakte vermeiden, 
  • nach Möglichkeit zu Hause bleiben, 
  • beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten beziehungsweise in die Armbeuge niesen oder husten, 
  • nach Möglichkeit nur ein Taschentuch benutzen, das sofort entsorgt wird, 
  • regelmäßig und gründlich Hände mit Wasser und Seife waschen, 
  • Berührungen von Nase, Augen und Mund vermeiden, 
  • nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf die Reiseregion einen Arzt aufsuchen.

In Deutschland gab es zuvor 16 bestätigte Coronavirus-Infektionen, die meisten Patienten wurden inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen. 14 der Fälle traten in Bayern auf, von den dortigen Betroffenen ist noch einer in der Klinik. Die anderen beiden Fälle waren China-Rückkehrer, die von der Bundesregierung mit einem Flugzeug aus der Volksrepublik ausgeflogen worden waren. Sie wurden in der Uniklinik in Frankfurt am Main behandelt und Mitte Februar entlassen.

Coronavirus erreicht spanische Insel Teneriffa

Update, Dienstag (25. Februar), 14.27 Uhr: Das Coronavirus hat inzwischen auch die Kanarische Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Dort musste nun sogar ein gesamtes Hotel abgeriegelt werden. Die Hotelgäste sind jetzt in der Vier-Sterne-Unterkunft gefangen. 

Coronavirus erreicht Teneriffa: Hotel steht unter "sanitärer Beobachtung"

Knapp 1000 Gäste sind derzeit im "H10 Adeje Palace Hotel" eingeschlossen. Der Grund: Ein Besucher, ein 69-Jähriger Mann aus der Lombardei (Italien), wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er stammt aus der Region in Norditalien, die aktuell am stärksten von dem Virus betroffen ist. Zurzeit liegt er isoliert in einem Krankenhaus der Insel. 

Das Hotel steht den Angaben von verschiedenen spanischen Medien zufolge bis auf Weiteres unter "sanitärer Beobachtung". Es handelt sich zwar nicht um eine Quarantäne, denn die Besucher dürfen sich im Hotel frei bewegen, jedoch darf das Gelände vorerst von keinem Besucher verlassen werden. Die Polizei hat das Gebäude abgeriegelt und bewacht es permanent. 

Update, Dienstag (25. Februar), 11.50 Uhr: Die rasante Ausbreitung des Coronavirus hat nun auch direkte Auswirkungen auf den Sport. Die Serie A (erste Fußballliga) in Italien hat diesbezüglich sogenannte "Geisterspiele" veranlasst. Fußballspiele werden demnach teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

Betroffen von dieser Maßnahme ist in jedem Fall die Europa-League-Partie zwischen Inter Mailand und dem bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad am Donnerstag (27. Februar). Aller Voraussicht nach wird auch das Topspiel zwischen Tabellenführer Juventus Turin und Inter Mailand am Sonntagabend (1. März) zum Geisterspiel. Weitere Ligaspiele könnten Folgen.

Coronavirus: Italien beschließt Geisterspiele im Fußball

Der Trainer von Lazio Rom, Simone Inzaghi (43), begrüßt zwar das Engagement gegen das Coronavirus, sieht aber in Geisterspielen nicht die Lösung, wie der Sport-Informations-Dienst berichtet: "Es ist richtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen,aber die Antwort ist nicht, Spiele hinter verschlossenen Türen zu spielen, denn die Fans sind das Herz unseres Sports. Es ist richtig, Fußball mit den Fans zu teilen. Wir müssen eine alternative Lösung für dieses Problem finden."

Aber nicht nur der Sport in Italien fällt dem Coronavirus zum Opfer. Die erste japanische Fußballliga hat bis zum 15. März sogar alle Spiele abgesagt. Die Liga reagierte damit auf Einschätzung von Experten, die die kommenden ein bis zwei Wochen für entscheidend halten, "um die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern", teilte die Liga mit.

Verschiedene Sportveranstaltungen fallen Coronavirus zum Opfer

In Südkorea wurde aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nun sogar die Tischtennis-Weltmeisterschaft verschoben. Die Veranstaltung war für den 22. bis 29. März in Busan angesetzt. Die ITTF plant, die WM zwischen dem 21. und 28. Juni nachzuholen. Auch andere Sportveranstaltungen stehen nun auf der Kippe. 

Update, Dienstag (25. Februar), 10.40 Uhr: Die italienische Regierung hat die Gesundheitsminister der Nachbarländer zu einem Krisengipfel nach Rom eingeladen. Auch Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn (39) ist vor Ort. Zentrales Thema des Gipfels ist die Eindämmung des Coronavirus in Europa

Update, Dienstag (25. Februar), 08.45 Uhr: In Italien hat sich die Situation rund um das Coronavirus weiter verschärft. Mittlerweile sind dort bereits sieben Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben. Über 200 Personen sind infiziert. Eine Stadt wurde nun komplett abgeriegelt und zur Sperrzone erklärt. 

Coronavirus: Neue Todesfälle in Italien - Stadt komplett abgeriegelt

Die Stadt Codogno im der Lombardei gilt inzwischen als das Epizentrum des Coronavirus in Italien. Dort sollen sich zahlreiche Menschen am Covid-19 angesteckt haben. Die Stadt wurde nun zur Sperrzone erklärt. Alle Geschäfte mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken sind geschlossen. 

Dennoch verfallen die Verantwortlichen nicht in Panik. Man habe die Situation im Griff und im Sperrgebiet laufe alles nach Plan, heißt es aus Italien

Update, Montag (24. Februar), 16.53 Uhr: Den Ausbruch des Coronavirus in Italien betrachtet die Bundesregierung mit Sorge. Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass sich das Virus auch hierzulande ausbreiten könnte - sieht sich aber gut vorbereitet. In Italien seien Spahn zu Folge die Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar. Damit laufen Versuche, Infizierte zu isolieren, ins Leere. Gleichzeitig versuchte Spahn am Montag die Bevölkerung in Deutschland zu beruihgen. Das deutsche Gesundheitssystem sei eines der besten der Welt und gut auf das Virus vorbereitet.

Dennoch: Spahn verwies am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin darauf, dass die Lage darauf hindeute, dass sich das Virus in Form einer weltweiten Pandemie ausbreite. „Durch die Lage in Italien ändert sich auch unsere Einschätzung der Lage: Corona ist als Epidemie in Europa angekommen."

Die Bundesregierung plant derzeit allerdings keine Grenzschließungen. Entsprechende Überlegungen gebe es im Bundesinnenministerium nicht, sagte ein Ressortsprecher am Montag in Berlin.

Coronavirus: Weiterer Todesfall in Italien

Update, Montag (24. Februar), 09.45 Uhr: In Italien gab es einen weiteren Todesfall aufgrund des Coronavirus. Laut Medienberichten der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera starb ein 84-jähriger Mann aus Norditalien an den Folgen des Virus

Wie das Bundesministerium für Gesundheit außerdem berichtete, kamen die sechs Deutschen, die auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" in Japan unterwegs waren und dort aufgrund desCoronavirus festsaßen, am Wochenende in Berlin an. Sie befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne

Ebenso wie die 30 deutschen Passagiere, die sich auf dem Schiff "MS Westerdam" in Kambodscha aufgehalten hatten und seit Freitag (21. Februar) wieder in Deutschland sind. 

Coronavirus: Mundschutzmasken in vielen Apotheken ausverkauft

Update, Montag (24. Februar), 09.15 Uhr: Die Zahl derTodesfälle durch das Coronavirus ist in China sprunghaft gestiegen. Die Gesundheitskommission berichtete am Montag von 150 weiteren Opfern durch das neue Covid-19 - so viele wie noch nie innerhalb eines Tages.

Dahingegen hat sich der Verdacht der zwei Personen, die im Zug von Italien nach Österreich unterwegs waren, nicht bestätigt. Aus Vorsicht hatte die Österreichische Bundesbahn jedoch zeitweise den Zugverkehr nach Italien eingestellt. 

Nachdem der Test auf das Coronavirus negativ ausgefallen sei, wurde der Zugverkehr noch in der Nacht auf Montag (24. Februar) wieder aufgenommen. Die Züge zwischen Deutschland, Österreicht und Italien sollen also wieder nach Plan fahren.

Dennoch breitet sich die Angst vor dem Coronavirus weiter aus - auch in Deutschland. Die Menschen ergreifen jegliche Massnahmen, um sich vor dem neuartigen Erreger zu schützen. Unter anderem kaufen sie aus Vorsicht Mundschutzmasken

Deshalb kommt es hier bereits zu ersten Lieferengpässen, wie Thomas Porstner, Geschäftsführer beim Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels gegenüber dem Focus berichtete. Die Schutzmasken sind in vielen Apotheken bereits ausverkauft. Allerdings bieten diese nur bedingt Schutz vor dem Coronavirus

Covid-19: Wegen des Coronavirus stellt Österreicht Zugverkehr ein

Update, Sonntag (23. Februar), 21.55 Uhr: Nachdem die Neu-Infektionen mit dem Coronavirus in Italien am Wochenende drastisch gestiegen sind, zieht sein Nachbarland Österreich nun drastische Konsequenzen. Das Land stoppt bis auf weiteres den Zugverkehr mit Italien. 

Bei zwei Personen, die von Italien nach Österreich gereist waren, besteht derzeit ein Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Covid-19.

Update, Sonntag (23. Februar), 20.55 Uhr: In Italien ist nach aktuellem Stand die dritte Person am Coronavirus gestorben. Sie lag in einem Krankenhaus in Crema (Lombardei). Zuvor waren zwei Todesfälle aus Italien bekannt geworden.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Neu-Infektionen mit Covid-19 in Italien weiter an. Bis jetzt sind es 152 Fälle in insgesamt fünf Regionen, die meisten davon in der Lombardei. Gefolgt von Venetien, Piemont, Emilia-Romagna und Latium. Italien ist das Land mit den meisten Infektionen in ganz Europa. zum Vergeich: In Deutschland gibt es derzeit 16 nachgewiesene Fälle. Die Stadt Crema, aus der das dritte Todesopfer stammt, mutiert zur Geisterstadt. Die Bürger machten am Sonntag Hamstereinkäufe, um sich zu Hause zu verbarrikadieren.

Coronavirus breitet sich in Italien aus - Karneval in Venedig in Gefahr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilte am Sonntag mit, dass Personen, die nach einer Reise in die betroffenen Gebiete in Italien innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, mit Hinweis auf die Reise einen Arzt aufsuchen sollten.

Für sie gelten ähnliche prophylaktische Maßnahmen wie zur Grippewelle. Sofern möglich, sollten sie zu Hause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand halten oder sich wegdrehen und sich entweder ein Taschentuch oder ihre Armbeuge vor die Nase halten.

Update, Sonntag (23. Februar), 17.55 Uhr: Das Coronavirus breitet sich derzeit vor allem in Norditalien immer weiter aus. Laut einem Bericht der Zeit sind dort mittlerweile 132 Menschen mit dem neuartigen Covid-19 infiziert. Italien ist damit das Land mit den meisten Infektionen in ganz Europa. Betroffen sind die Regionen Lombardei, Piemont und Venetien. 

Die Behörden reagieren mit drastischen Schritten auf diese Entwicklung und wollen Großveranstaltungen im Raum Norditalien verbieten. Darunter zwei Fußballspiele der ersten Liga, Gottesdienste und den berühmten Karneval von Venedig. 

Neben Italien steigt auch die Zahl der Neuinfektionen in China, Südkorea und dem Iran. Die Türkei schließt jetzt ihre Grenze zum Iran. In dem Land am Persischen Golf gibt es derzeit 43 nachgewiesene Fälle. Es dürfen aktuell keine Flugzeuge von dort mehr in der Türkei landen. 

Coronavirus - Iran

Unterdessen steigen auch die Todesfälle in China weiter an. Mittlerweile seien dem Virus dort mehr als 2400 Menschen unterlegen, die meisten davon in der Provinz Hubei, wo das Virus im Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan zum ersten Mal nachgewiesen wurde. 

Update, Sonntag (23. Februar), 10.16 Uhr: Die Situation in Italien spitzt sich weiter zu. Wie die Tagesschau berichtet, sind dort mindestens 80 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Regierung hat nun Städte in der Lombardei und Venetien abgeriegelt. Zehntausende Menschen sind von dieser Sperrung betroffen.

Die Konsequenzen dieser Maßnahme betreffen nicht nur die Abriegelung zur Außenwelt: Schulen bleiben geschlossen, niemand soll zur Arbeit gehen, öffentliche Veranstaltungen fallen aus. Lebensmittel und Medikamente sollen in die Orte geliefert werden. Wer die Sperrgebiete unerlaubt verlässt, muss mit Strafen rechnen. 

"Wir haben beschlossen, dass in den am stärksten betroffenen Orten niemand mehr rein oder raus darf", Ministerpräsident Giuseppe Conte gegenüber der Tagesschau. "Mit Ausnahme eventueller spezifischer Sondergenehmigungen, über die von Fall zu Fall entschieden werden soll."

Coronavirus: Zwei Tote in Italien, Infizierungen in Südkorea verdoppelt

Update, Samstag (22. Februar), 15.45 Uhr: Die Gesamtzahl der Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hatten, liegt mittlerweile bei knapp 80.000. Über 2300 Menschen sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit gestorben. Jetzt gibt es den zweiten Todesfall in Italien, wie die Tagesschau berichtet. Gesundheitsminister Roberto Speranza hält es jetzt für wichtig, eine Ausbreitung des Coronavirus im Land zu verhindern: "Das Ziel dieser Stunden ist es, die Epidemie zunächst einmal in geografisch begrenzten Gebieten halten."

Das Probelm in Italien sei, dass sich zwei Personen unabhängig voneinander in zwei Regionen infiziert hätten: zum einen in der Lobardei und zum anderen in Venetien. Wie es dazu kommen konnte, sei bisher unklar. Beide Regionen liegen in Norditalien. In dem betroffen Gebiet in der Lombardei sind nach aktuellem Stand bisher 16 Personen infiziert - Schulen und Geschäfte sind geschlossen. Es halten keine Züge mehr.

In Südkorea verdoppeln sich derweil die Neu-Infektionen. Allein in der vergangenen Nacht haben sie sich auf 433 verdoppelt. Zentrum des rasanten Ausbruchs ist eine Kirche in Daegu, der viertgrößten Stadt Südkoreas.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich über die Ausbreitung des Coronavirus besorgt. Vor allem die Neu-Infektionen der Personen, die keinen Kontakt zu China hatten, bereite ihnen Sorgen. WHO-Generaldirektor Ghebreyesus schreibt auf Twitter, dass sich viele Menschen mit Covid-19 angesteckt hätten, die weder nach China gereist waren, noch mit Personen Kontakt gehabt hätten, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde.

In China, wo das Coronavirus zuerst ausgrochen war, gibt es aktuell 400 neue Infektionen. Die meisten Toten, insgesamt 2250 Menschen, stammen von dort.

Update, Mittwoch (19. Februar), 9 Uhr: Desinfektionsmittel? Mundschutz? Was hilft wirklich beim Coronavirus? Menschen wollen sich schützen. Zahlreiche Fragen sind noch offen. Es gibt aut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einige Dinge, die Menschen beachten sollten. 

Update, Mittwoch (19. Februar), 8.13 Uhr: Heute durften die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" nach der zweiwöchigen Quarantäne in Japan von Bord gehen. Am Wochenende wurde bekannt, dass unter den Infizierten an Bord auch zwei Deutsche seien. 285 infizierten Passagiere des Schiffes sollen in örtlichen Krankenhäusern in Japan behandelt werden. 

Kambodscha: Verbliebene Passagiere der Westerdam negativ getestet

Die rund 3.000 Passagiere werden nach und nach innerhalb der nächsten drei Tage ausgeschifft, denn einige Testergebnisse stehen noch aus.

In Kambodscha warten derweil die restlichen 780 Passagiere des Schiffes "Westerdam" auf ihre Heimreise. Alle verbliebenen Gäste wurden negativ auf das Virus getestet. Laut dem Tracker der John Hopkins University seien weltweit mittlerweile mehr als 75.000 Menschen weltweit an dem Coronavirus erkrankt.

Demnach ist die Zahl der Infizierten erneut um mehr als 4.000 Menschen in den letzten zwei Tagen gewachsen. Bisher sind mehr als 2.000 Menschen an dem Covid-19-Virus gestorben. Außerdem wurden aber auch fast 15.000 Infizierte wieder geheilt.

Coronavirus in Deutschland: Patienten in Quarantäne negativ getestet

Update, Dienstag (18. Februar), 9.20 Uhr: Die rund 120 aus China zurückgekehrten Personen, die in Germersheim unter Quarantäne standen, wurden mittlerweile entlassen. Das teilt das Bundesministerium für Gesundheit mit. 

Demnach seien nicht nur deren Testergebnisse auf das Coronavirus negativ, sondern auch die Untersuchungen der 22 Helfer. Germersheim zählt neben Berlin-Köpenick zur zentralen Unterbringung von Patienten, bei denen der Verdacht auf das Coronavirus besteht. Dort werden die Patienten bis zum endgültigen Ergebnis der Untersuchung isoliert.

Update, Montag (17. Februar), 7.45 Uhr: Der Live-Tracker der John Hopkins University meldet, dass sich mittlerweile 71.355 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. 70.552 Infizierungen hat es bislang in China gegeben. 1.775 Menschen sind bisher gestorben. Insgesamt wurden aber auch 11.135 Infizierte wieder geheilt. 

Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt auf über 70.000 - viele konnten schon geheilt werden 

Update, Sonntag (16. Februar), 19.01 Uhr: Derzeit gehen Experten davon aus, dass es in Deutschland noch weitere Fälle von Corona-Infektionen geben wird. Ein Virologe aus Essen glaubt allerdings nicht, dass es schon in der nächsten Woche soweit sein soll - dennoch rät er zu Vorsichtsmaßnahmen.

Der Virologe Ulf Dittmer glaubt nicht, dass es zu Beginn des Karnevals zu neuen Infektions-Fällen kommen wird. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte der Experte, dass es allerdings nicht auszuschließen sei, dass "wir das in dieser Wintersaison in Deutschland noch größer sehen werden".

Weiter sagt der Virologe gegenüber der dpa, dass Weltgesundheitsorganisation und auch das Robert-Koch-Institut inzwischen davon ausgingen, "dass das Virus hier in Deutschland in größerem Maße auftreten wird". Das Problem: Derzeit gebe es eine Rückreisewelle aus China. Auf diese Weise findet das Coronavirus den Weg nach Deutschland.

Den Karnevalisten rät der Virologe: Häufig Hände waschen und "nicht alles zu teilen an Gläsern und Flaschen". 

Update, Samstag (15. Februar), 12.36 Uhr: Der Mann wurde laut der Zeitung Le Figaro seit Ende Januar zusammen mit seiner Tochter in einem Krankenhaus in Paris behandelt. Das berichtet T-Online. Sein Zustand sei demnach seit Tagen kritisch gewesen. Seiner Tochter sei ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. Ihr gehe es gut, sagte die französische Gesundheitsministerin Agnés Buzyn.

Coronavirus: Tourist aus China in Europa an Virus gestorben

Update, Samstag (15. Februar), 12.05 Uhr: Das Coronavirus hat den ersten Toten in Europa gefordert. Das bestätigte das französische Gesundheitsministerium am Samstagmittag. Demnach handelt es sich um einen 80-jährigen Touristen aus China. Er stammt aus der Provinz Hubei, dem Zentrum des Virus-Ausbruchs.

Update, Samstag, 9.45 Uhr: Künftig können Flugreisende vor der Landung in EU-Ländern befragt werden, ob sie Kontakt zu Personen hatten, die mit dem Coronavirus (Covid-19) infiziert sind oder in Infektionsgebieten waren. Das hat der außerordentliche Gesundheitsministerrat der EU beschlossen.

Coronavirus: Fluggäste werden befragt - Zahl der Toten steigt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass der Höhepunkt der Ausbreitung des Coronavirus noch nicht erreicht sei. "Stand jetzt haben wir 16 infizierte Patienten in Deutschland", sagte er am Freitag. Sie seien alle in Behandlung und isoliert. Es sei nicht absehbar, ob aus dem Ausbruch des Virus eine sogenannte Pandemie, ein weltweiter Ausbruch werde. "Es könnte schlechter werden, bevor es besser wird", sagte Spahn.

Weltweit sind derzeit 64.460 Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Menschen gemeldet worden (Stand: 14. Februar). Die Zahl der Toten stieg auf zuletzt 1384. Der Schwerpunkt der Erkrankung liegt jedoch weiterhin in China. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiter als gering ein.

Coronavirus: Virus erreicht Afrika - DHL reagiert

Update, Freitag (14. Februar), 21 Uhr: Wie die Tagesschau berichtet, nimmt das deutsche Logistik-Unternehmen DHL keine Pakete und Päckchen nach China, Hongkong und Macao mehr an. Für die Wirtschaft bedeutet das einen drastischen Einschnitt.

Grund für den Paket-Stopp seien die durch den Coronavirus-Ausbruch ausgelösten Probleme beim Transport, der Verzollung und der Zustellung, sagte eine DHL-Sprecherin der Tagesschau. Briefsendungen seien von dem Stopp nicht betroffen, heißt es. Allerdings muss dabei mit Einschränkungen und Verzögerungen bei der Zustellung gerechnet werden.

Update, Freitag (14. Februar), 20.30 Uhr: Jetzt ist das Coronavirus in Afrika angekommen. Die ägyptische Regierung meldete am Abend den ersten Fall in ihrem Land. Bei dem Infizierten handele es sich um eine Person aus dem Ausland, teilt das Gesundheitsministerium in Kairo mit. 

Bisher hat das Ministerium keine Angaben darüber veröffentlicht, woher die Person kommt und aus welchem Land sie nach Ägypten gereist war. Krankheitssymptome bestehen bei der Person aktuell keine - sie wird trotzdem auf einer Isolierstation behandelt. 

Coronavirus: Lufthansa streicht bis März Flüge nach China

Update, Freitag (14. Februar), 16.15 Uhr: Über Nacht ist die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen erneut gestiegen. Mittlerweile liegt die Zahl der Infizierten bei 64.458 - das sind fast 5000 Menschen mehr als gestern. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa reagiert mit einer drastischen Maßnahme auf die vielen Neu-Ansteckungen und streicht ihre Flüge nach China bis Ende März. Zuvor waren die Flüge nur bis zum 29. Februar gestrichen worden.

Update, Donnerstag (13. Februar), 16.30 Uhr: Die Zahl der am Coronavirus infizierten Menschen ist mittlerweile auf über 60.000 Personen angestiegen. Die Zahl der Toten liegt bei 1.370 Menschen - am Mittwoch (12. Februar) waren es noch 1.117 Menschen. 

Coronavirus: Drastischer Anstieg der Neu-Ansteckungen

Update, Donnerstag (13. Februar), 8.26 Uhr: Hubei - Die Zahl der Corona-Infizierten in Hubei ist um 14.840 Personen angestiegen - und das an einem Tag. Damit haben sich die nachgewiesenen Corona-Infektionen fast verzehnfacht. 

Wie der Spiegel berichtet, hatten die Behörden der Provinzregierung am Vortag nur 1638 Neuinfektionen gemeldet und eigentlich war noch die Rede von einer Verlangsamung. Somit ist die Gesamtzahl der Krankheitsfälle laut Spiegel in Festland-China auf mehr als 59.000 angestiegen.

Grund für den Anstieg, könnte sein, dass die Mediziner die Verfahren zur Diagnose von Covid-19 ausgeweitet haben. Details seien laut Spiegel noch nicht bekannt.

Wegen Coronavirus: United Airlines streichen weiterhin Flüge nach China

Eigentlich hatte die Fluglinie United Airlines geplant, die Strecke nach China Ende Februar wieder zu bedienen, allerdings werden die Verbindungen aufgrund der Entwicklungen bis Ende April weiterhin ausgesetzt. Außerdem erklärte die Regierung in Hongkong, dass die Schulen noch bis zum 16. März geschlossen bleiben werden.

Update, Mittwoch (12. Februar), 16.10 Uhr: Die Zahl der Infizierten und Toten ist seit Dienstag (11. Februar) abermals gestiegen. Mittlerweile sind 45.204 Menschen mit dem neuartigen Virus, das aus China stammt, infiziert. Die meisten von ihnen stammen aus Festland-China. 1.117 sind bisher am Coronavirus und den Folgen gestorben. 

Zahl der Toten aufgrund von Coronavirus deutlich gestiegen

Update, Dienstag (11. Februar), 7 Uhr: Die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben sind, ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Stand heute (11. Februar) sind laut der Live-Karte der amerikanischen John-Hopkins-University bereits 1.018 Menschen weltweit an dem Virus gestorben. Über 43.000 Menschen sind aktuell mit dem Virus infiziert. Positiv hervorzuheben ist, dass immerhin auch 4.061 Menschen weltweit erfolgreich behandelt und geheilt werden konnten.

Update, Mittwoch (5. Februar), 20.30 Uhr: 24.631 Menschen sind laut dem Tracker der John-Hopkins-University mit dem Coronavirus infiziert. 24.405 Menschen davon leben in China. Insgesamt gibt es bis heute 494 Tote zu beklagen. Die gute Nachricht aber: 1.029 Menschen wurden auch geheilt. 

Coronavirus: 1.029 Erkrankte wurden bisher geheilt

Update, Sonntag (2. Februar), 12.40 Uhr: Die Anzahl der an dem Coronavirus infizierten Menschen in Deutschland ist mittlerweile auf zehn Personen gestiegen. Mehr als 100 deutsche Rückkehrer aus Wuhan in China stehen seit Samstagabend (1. Februar) in einer Germersheimer Kaserne (Südpfalz) unter Quarantäne.

In einer Erklärung des Landkreises Germersheim heißt es: „Am Morgen des 2. Februars 2020 erhielt die örtliche Einsatzleitung in Germersheim die Information, dass zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es ist der Fall eingetreten, wofür die Einrichtung dieser Schutzzone erfolgt ist. Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert.“

Coronavirus: immer mehr infizierte Fälle und Verschwörungstheorien

Update, Samstag (1. Februar), 9.30 Uhr: Baltimore - Die Anzahl der Infizierten ist auf 11.374 gestiegen. Insgesamt meldet das CSSE unter Berufung ihrer Quellen 259 verstorbene Personen. Positiv zu vermelden ist, dass auch 252 Menschen geheilt worden sind. 11.221 Infizierte kommen aus China.

Mittlerweile gibt es auch die ersten bestätigten Fälle in Großbritannien, Spanien und Schweden. Mittlerweile kursieren die kuriosesten Verschwörungstheorien über den Coronavirus im Netz. Teils ist es zum Lachen, teils aber auch zum Schaudern. 

Erstmeldung, Donnerstag (30. Januar): Bis zum heutigen Tag (30. Januar) haben sich auf der ganzen Welt 7.783 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Zentrum ist mit 7.678 Infizierten in China. Doch auch in anderen Ländern in Asien, Europa und Nordamerika gibt es die ersten bestätigten Fälle.

Coronavirus: John Hopkins University veröffentlicht interaktive Live-Karte 

Um Ausbreitung und Ausmaß zu dokumentieren und live aufzuzeigen, hat das Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der John Hopkins University mit Sitz in Baltimore (Maryland, USA) eine Live-Karte veröffentlicht.

Auf dieser Weltkarte können User die Ausbreitung des Coronavirus verfolgen. Das CSSE veröffentlicht aber auch Live-Zahlen, Diagramme und Statistiken und weitere Informationen zum Virus. So gibt es auf der ganzen Welt derzeit insgesamt 7.783 Infizierte (Stand: 30. Januar). Darunter auch vier Menschen aus Deutschland. Zwei Verdachtsfälle des Corona-Virus gibt es sogar in NRW.

Coronavirus: Rote Punkte auf Live-Karte zeigen Fälle an 

Die Zentren des Coronaviru s auf der Weltkarte sind mit roten Punkten markiert. User können die Karte vergrößern und verkleinern. Rechts oben in einer Leiste steht die Zahl der verstorbenen sowie der geheilten Personen. 

Insgesamt sind bis heute (30. Januar) 170 Menschen gestorben, 133 wurden allerdings auch geheilt. Darunter sind chinesische Provinzen aufgelistet mit Infizierungen und der Zahl der Verstorbenen.

In Wuhan ist das Coronavirus ausgebrochen 

Das Coronavirus ist zuerst in der Provinz Hubei, in der Stadt Wuhan, aufgetaucht. Dort gibt es Stand heute (30. Januar) 4.586 Infizierte und 162 Verstorbene. In Peking (111 Infizierte) und Shanghai (101 Infizierte) gibt es jeweils einen Toten.

Auf der linken Seite der Live-Karte können User die bestätigten Infizierten in anderen Nationen aufgelistet sehen. Zudem gibt es ein Diagramm mit dem Vergleich China und "andere Nationen". Neben 7.878 Infizierten in China gibt es in folgenden Ländern bestätigte Fälle (Stand: Donnerstag, 30. Januar):

  • 14 Thailand
  • 11 Japan
  • 10 Hongkong, Singapur
  • 8 Taiwan
  • 7 Australien, Macau, Malaysia
  • 5 Frankreich, USA
  • 4 Deutschland, Südkorea, Vereinigte Arabische Emirate
  • 3 Kanada
  • 2 Vietnam
  • 1 Kambodscha, Finnland, Nepal, Sri Lanka 

Das Virus ist noch nicht auf dem afrikanischen und südamerikanischen Kontinent angekommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus "2019-nCoV" genannt und auch schon über Übertragung, Impfung, Behandlung, Symptome und Verlauf informiert.

Übrigens gruselig: Die beliebte TV-Serie "The Simpsons" hat den Coronavirus vorausgesagt. In einer Folge erkranken Homer und Co. an einem Virus, der in dem Fall aber aus Japan und nicht aus China kommt. 

Video: Mundschutz bei Coronavirus: So hilfreich ist die Maske wirklich

Die Live-Karte über Ausmaß und Ausbreitung des Coronavirus ist kostenfrei im Internet verfügbar und wird regelmäßig aktualisiert. Das CSSE der John Hopkins University beschäftigt sich interdisziplinär mit Themen lokaler, nationaler und internationaler Relevanz. 

Coronavirus Live-Karte: Wissenschaftler berufen sich auf offizielle Quellen

Lauren Gardner, Wissenschaftlerin am CSSE und Expertin in den Themen (u.a.) öffentliche Gesundheit und Infektionskrankheiten, schrieb am 23. Januar in einem Blog über die interaktive Live-Karte zum Coronavirus: "Aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus haben wir die Live-Karte entwickelt, um die von den Behörden bestätigten Fälle täglich zu tracken und zu visualisieren."

Man würde verschiedene Quellen konsultieren - darunter die WHO, das amerikanische, europäische und chinesische CDC (Center for Disease Control and Prevention) sowie zwei lokale Gesundheitsorganisationen aus China. "Die Live-Karte soll der Öffentlichkeit den Ausbruch des Coronavirus verständlich und mit transparenten Daten darstellen", so Lauren Gardner im Blog des CSSE. Denn bis ein Impfstoff gegen das Virus verfügbar sein wird, wird es wohl noch dauern. Experten vermuten, dass er erst dann auf den Markt kommen wird, wenn die größte Welle schon wieder vorbei ist. mit dpa-Material