Bargeld vermeiden

Kontaktlos bezahlen während Coronavirus-Krise: Das müsst ihr bei der Bezahlung mit Karte beachten

Durch das kontaktlose Bezahlen mit Smartphone oder Karte während dem Coronavirus gibt eine einige Gefahren.
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Durch das kontaktlose Bezahlen mit Smartphone oder Karte während dem Coronavirus gibt eine einige Gefahren.

Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden, bezahlen viele Kunden ihre Einkäufe kontaktlos mit Karte. Doch bei der Bezahlung gibt es manches zu beachten.

  • Um eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, nutzen viele Kunden beim Einkaufen derzeit das kontaktlose Bezahlen.
  • Damit noch mehr Personen auf das System ohne Bargeld zurückgreifen, gibt es nun einige Änderungen.
  • Doch die Bezahlmethode mit Karte oder Smartphone ohne die PIN-Eingabe birgt auch einige Gefahren.

Dortmund/ NRW - Wegen des Coronavirus achten viele Kunden vor allem beim Einkaufen darauf, ausreichend vor einer Infektion geschützt zu sein. An der Kasse bevorzugen viele daher die kontaktlose Bezahlung - durch das Auflegen der EC-Karte etwa. Um den Vorgang zu vereinfachen, gibt es dabei nun einige Änderungen zur Sicherheit der Kunden.

Kontaktlos bezahlen wegen Coronavirus - Limit für Kartenzahlung ohne PIN erhöht

Egal, ob EC-Karte, Kreditkarte oder Smartphone - es gibt vielfältige Möglichkeiten, beim Einkauf auf Bargeld zu verzichten. Und damit auch größere Besorgungen erledigt werden können, wurde das Limit heraufgesetzt, bis zu dem ohne die Eingabe eines PIN-Codes bezahlt werden kann. Doch dabei gibt es ein Problem

Obwohl die Europäische Union (EU) dies bis zu einem Betrag von 50 Euro erlaubt, ist es trotzdem in manchen Geschäften weiterhin nur bis zu 25 Euro möglich. Gut möglich also, dass man manchmal doch die PIN eingeben muss, wenn man nicht damit rechnet.

Kontaktlose Bezahlen können Kunden mit sogenannten "NFC-tauglichen Karten oder Smartphones", sagt, Finanz-Experten David Riechmann von der Verbraucherzentrale NRW

Kontaktlos bezahlen: So schützt ihr eure Karte vor Missbrauch der Daten

NFC steht für "Near Field Communication" und beschreibt die Bezahlung mit Karte oder Smartphone ohne die Eingabe einer PIN. Diese Funktion ist bei aktuellen Mobiltelefonen und den neuen Bankkarten möglich. 

Wer allerdings Bedenken bezüglich der Sicherheit hat, kann diese Funktion auf der eigenen Karte bei manchen Banken deaktivieren lassen. Um sich vor dem Auslesen der Daten zu schützen, gibt es zudem bestimmte Hüllen, die das Scannen und die illegale Nutzung verhindern können.

Höheres Limit wegen Covid-19 - So sollen Kunden bei kontaktloser Bezahlung geschützt werden

Bei der kontaktlosen Bezahlung in Supermärkten, wie Aldi und Lidl, die nun auch weitere Schutzmasken anbieten, gibt es aber noch weitere Einschränkungen. So können maximal 150 Euro pro Tag in bis zu fünf Vorgängen kontaktlos gezahlt werden. Wird das Limit überschritten, wird aus Gründen der Sicherheit die PIN fällig.

Wenn Bankdaten beim kontaktlosen Bezahlen dennoch missbraucht werden und das Bankkonto dadurch unrechtmäßig zu Schaden kommt, übernehmen die Banken den Schaden, so David Riechmann von der Verbraucherzentrale NRW.

Im Video: Kontaktlos zahlen mit Karte oder Smartphone - So leicht haben es Betrüger

Kontaktlos bezahlen: Diese Tipps können Kunden vor Missbrauch des Kontos schützen

Damit es aber gar nicht so weit kommt, hat der Finanz-Experte einige Tipps. So sollten PIN-Codes jeglicher Art - egal ob bei der Karte oder zum Entsperren des Smartphones - immer verdeckt eingegeben werden. 

Mit der Karte oder dem Smartphone während des Coronavirus kontaktlos zu bezahlen, birgt einige Gefahren.

Außerdem sollten die Kontoauszüge regelmäßig kontrolliert werden. Dazu sollten Kunden, die wegen des Coronavirus in NRW und den anderen Teilen von Deutschland mit dem Smartphone zahlen, vorsichtig mit den Zahlungsdaten auf dem Gerät umgehen, da sie im Falle eines Handyverlustes in die falschen Hände geraten können.

Coronavirus: Einkaufen mit Bargeld kann untersagt werden

Wird ein Missbrauch mit der Girokarte betrieben, sei es wichtig, "die Karte für das elektronische Lastschriftverfahren (KUNO) bei der Polizei zu sperren", so der Finanz-Experte.

Wird in einem Geschäft wegen des Coronavirus die Zahlung mit Bargeld komplett verboten, muss der Händler das bereits vor dem Einkauf deutlich machen, wie beispielsweise durch einen Aushang an der Eingangstür.