Falschmeldungen zu SARS-CoV-2

Coronavirus: Gesundheitsministerium warnt auf Social Media vor Fake News

Das Bundesgesundheitsministerium hat sich zu den aufkommenden Fake News zum Coronavirus geäußert.
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Das Bundesgesundheitsministerium hat sich zu den aufkommenden Fake News zum Coronavirus geäußert.

Zur anhaltenden Coronavirus-Pandemie tauchen im Internet immer häufiger Falschmeldungen auf. Was ist dran an den "Fake News"? Wir klären auf.

  • Immer häufiger tauchen aktuellFake News zum Thema Coronavirus auf.
  • Angeblich drohen "drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens".
  • Was an den Gerüchten und Falschmeldungen dran ist, lest ihr hier.

Dortmund - Neben hilfreichen Tipps, wie man sich in der aktuellen Zeit am besten vor dem Coronavirus schützen kann, machen auch immer häufiger Falschmeldungen die Runde. Das deutsche Gesundheitsministerium warnt nun vor diesen "Fake News".

Coronavirus: Etliche Informationen zu SARS-CoV-2 im Internet

Eine Sache ist klar: Egal ob Tipps, Zahlen zu neuen Infektionen oder Maßnahmen der Politik - Entwicklungen und Informationen zum neuartigen Coronavirus dominieren derzeit die Berichterstattung. Doch dabei bleibt es leider nicht.

Immer öfter tauchen neue Verschwörungstheorien, Mythen oder Falschmeldungen zu dem Erreger aus China auf. Eine Tatsache, die das Bundesgesundheitsministerium nicht länger hinnehmen will. "Achtung, Fake News" schrieb es am Samstag (14. März) auf Twitter.

Coronavirus: Bundesgesundheitsministerium gegen Fake News auf Twitter

"Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen", heißt es in der Mitteilung weiter.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Freitagabend auf Twitter mitgeteilt, dass alle Bürger, die in den vergangenen 14 Tagen in Italien, der Schweiz oder in Österreich waren, unnötige Kontakte vermeiden und zwei Wochen zu Hause bleiben sollen. 

Unabhängig davon, ob sie Symptome hätten oder nicht. Von "Von Einschränkungen des öffentlichen Lebens" war in der Mitteilung von Jens Spahn nichts zu lesen.

Coronavirus: Fake News kursieren auch in Österreich

Auch in Österreich, wo ab Montag alle Geschäfte bis auf Lebensmittelhändler, Apotheken, Tankstellen, Kioske und Drogerien dicht machen, verbreiten sich Falschmeldungen. Darunter Text- und Sprachnachrichten, in denen es darum geht, dass viele der durch das Coronavirus verursachten Todesfälle in Italien auf die Einnahme von Ibuprofen zurückzuführen sind.

Die entsprechenden Forschungsergebnisse dazu stammen angeblich von der Medizinischen Universität in Wien. Auf ihrer Facebookseite schrieb die Uni am Samstagmittag, dass es sich bei der Meldung um Fake News handelt.

Coronavirus: Todesfälle wegen Ibuprofen? Fake News!

Konkret steht dort: "Derzeit werden WhatsApp-Text- und Sprachnachrichten in unterschiedlichen Social Media-Netzwerken verbreitet, die von angeblichen Forschungsergebnissen der 'Wiener Uniklinik' rund um die Einnahme von Ibuprofen und einer angeblich damit zusammenhängenden Verstärkung von Covid-19-Symptomen berichten.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um Fake News handelt, die in keinerlei Zusammenhang mit der MedUni Wien stehen!"