Ansteckung im Pkw vermeiden

Corona-Regeln: Was Autofahrer im Lockdown unbedingt beachten müssen

Die Corona-Regeln im Lockdown haben auch Auswirkungen auf das Autofahren. Der ADAC gibt daher wichtige Tipps, um Bußgelder zu vermeiden.

NRW – Das Coronavirus hält NRW und Deutschland weiterhin in Atem. Die aktuellen Regeln, die für den Lockdown beschlossen wurden, haben aber nicht nur Auswirkungen auf das Einkaufen, sondern auch auf Fahrten mit Auto, Bus und Bahn.

UnternehmenADAC
Mitglieder21.205.353 (Ende 2019)
GründerHans, Cartographer
Gründung24. Mai 1903, Stuttgart
HauptsitzMünchen

Autofahren im Corona-Lockdown: Welche aktuellen Regeln auch auf der Straße gelten

So soll die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel nur noch mit einer medizinischen Maske, also einer FFP2-Maske oder einer OP-Maske erlaubt sein. Wer dies umgehen möchte, nutzt häufig den Pkw. Doch auch dabei gibt es wichtige Corona-Regeln, die jeder Autofahrer kennen sollte.

Denn die vorgegebene Corona-Regel, dass nur eine weitere Person einen Haushalt besuchen darf, gilt nach Informationen des ADAC auch für die Fahrt mit dem Auto. Fahrgemeinschaften, die aus mehreren Haushalten bestehen, sind demnach aktuell nicht zulässig. Mitfahren dürfen aber mehrere Personen, die zusammen wohnen.

Außerdem sei es ebenso wie beim Einkaufen auch bei der Fahrt im Pkw wichtig, auf einen möglichst großen Abstand zu achten. Das ist besonders wichtig, wenn eine Person außerhalb des eigenen Haushaltes mitgenommen wird, da im Auto für gewöhnlich nicht der erforderliche Mindestabstand eingehalten werden kann.

FFP2-Maske im Corona-Lockdown: Wann ein Mund-Nasen-Schutz beim Autofahren Pflicht ist

Ein Tipp vom ADAC kommt für viele Pkw-Besitzer vermutlich überraschend. Denn das Unternehmen empfiehlt bei der Fahrt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um die Gefahr einer Ansteckung auf kleinem Raum zu verhindern. Grundsätzlich verboten soll das Tragen einer Schutzmaske wie beispielsweise einer selbstgenähten Stoffmaske nicht sein. Bei Fahrprüfungen, die nicht verschoben werden können, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung mit den FFP2-Standards sogar Pflicht.

Bei Fahrstunden und Fahrprüfungen müssen die Schüler eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wer sich dazu entscheidet, am Steuer einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, muss allerdings darauf achten, dass das Gesicht weiterhin erkennbar bleibt. Ist dies nicht gegeben, droht sogar ein Bußgeld.

Corona-Lockdown und Winter: Worauf Autofahrer jetzt achten müssen

Die Maske am Rückspiegel des Wagens aufzuhängen, statt sie zu tragen, ist wenig ratsam. Sie könnte dort die Sicht beeinträchtigen. Das ist vor allem in den nächsten Tagen ein Problem, wenn es Unwetter in NRW und vielen anderen Teilen von Deutschland gibt und Autofahrer daher eine freie Sicht auf womöglich glatte Straßen brauchen.

Bei den kommenden Winter-Temperaturen sollten sich Pkw-Besitzer ebenfalls darüber informieren, welche Regeln bei Schnee und Eis gelten. Denn nicht immer muss ein Bußgeld bezahlt werden.

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Autofahren im Lockdown: Corona-Regeln gelten auch beim Tanken

Auch beim Tanken sollten Autofahrer wichtige Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus kennen (alle Infos zum Coronavirus in NRW im Live-Ticker bei RUHR24.de). So gilt es, sowohl beim Auffüllen des Kraftstoffes selbst als auch innerhalb der Tankstelle bei der Bezahlung die Abstandsregeln einzuhalten. Das Tragen von FFP2-Maske oder medizinischer OP-Maske ist nicht nur in der Tankstelle vorgeschrieben. Auch außerhalb an den Zapfsäulen gibt es eine Maskenpflicht.

Wer zur Tankstelle fährt, sollte eine FFP2-Maske oder eine OP-Maske dabei haben.

Wer einen Schaden an seinem Auto feststellt, sollte nicht zögern. Da Werkstätten zu den relevanten Betrieben zählen, haben sie auch während des Lockdowns weiterhin geöffnet. Allerdings empfiehlt es sich, schon vorab nachzuschauen, ob es möglicherweise geänderte Öffnungszeiten gibt. Das gilt auch für Waschanlagen.

Weiterhin zur Verfügung stehen auch Prüfstationen, weil „die Hauptuntersuchung eine behördliche Verpflichtung zur Erhaltung der Verkehrssicherheit darstellt“, schreibt der ADAC in einer Pressemitteilung. Doch Spontanität ist dabei fehl am Platz. Wer mit seinem Pkw zu einer Untersuchung muss, sollte vorher einen Termin vereinbaren.

Rubriklistenbild: © Marius Becker/dpa

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