Nach Streit

Corona: Booster-Impfung – Spahn und Ärzteverbände einigen sich auf Regelung

Jetzt scheint klar, ab wann und für wen die Booster-Impfungen gegen das Coronavirus eingesetzt werden. Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich offenbar mit den Ärzteverbänden geeinigt.

Dortmund – Das Bundesgesundheitsministerium um den scheidenden Minister Jens Spahn (CDU) hat sich offenbar mit den Ärzteverbänden darauf geeinigt, Menschen, die vor sechs Monaten vollständig geimpft wurden, die Booster-Impfung gegen Corona zu ermöglichen.

Booster-Impfung: Ab wann und für wen gibt es die dritte Corona-Impfung?

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, sollen Ärzte zunächst allerdings älteren Menschen die dritte Corona-Impfung verabreichen, sowie medizinischem Personal und Personen, die ein geschwächtes Immunsystem haben. Wer mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurde, kann sich bereits vier Wochen nach der Impfung „boostern“ lassen.

Laut Ständiger Impfkommission (Stiko) sei mit „älteren Menschen“ die Gruppe der Bürger ab 70 gemeint. Auch Ärztevertreter halten diese Altersgrenze für richtig. Jens Spahn hatte zuvor gefordert, dass sich jeder Bürger, egal welches Alters, sofort boostern lassen können sollte. Diese Regelung scheint jetzt vom Tisch.

Booster-Impfung gegen Corona: Keine Einladung für Bürger zum Termin

Wichtig: Eine Einladung zur Booster-Impfung gegen Corona gibt es nicht. Wer die dritte Corona-Impfung erhalten möchte, muss sich bei seinem Arzt selbstständig melden. Aktuell plant kein Bundesland, seine Impfzentren wieder zu öffnen.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/ dpa

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