Es gibt einen Haken

Neue Corona-App hilft gegen Regel-Chaos: Alle Maßnahmen im Überblick

WhatsApp Messenger
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WhatsApp nimmt eine Änderung bei Sprachnachrichten vor.

Die Corona-Maßnahmen ändern sich immer wieder und unterscheiden sich teilweise je nach Region. Eine App soll Überblick verschaffen.

Dortmund - Erst wurde die Osterruhe von Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt und wenige Stunden wieder verworfen. Außerdem unterscheiden sich die Corona-Maßnahmen in Regionen und Kommunen je nach Inzidenz. Den Überblick zu behalten kann für Bürger schwierig sein.

KrankheitCoronavirus, Covid-19
ErregerSars-CoV-2
Symptome (unter anderem)Fieber, Müdigkeit, trockener Husten

CoroBuddy: Corona-App soll helfen, Überblick bei Regeln zu behalten

Es scheint, als würde jede Region in Deutschland aktuell ihre eigenen Corona-Maßnahmen aufstellen. Was wo gilt und ob man noch in der nächsten Stadt einkaufen gehen kann, etwa per Click & Meet, wird immer undurchsichtiger. Die neue App CoroBuddy soll Bürgern jetzt dabei helfen, den Durchblick zurückzubekommen.

Wie Chip berichtet, wurde die App von Studierenden der Uni Würzburg entwickelt und ist aktuell (Stand 3. April 2021) kostenlos und werbefrei nutzbar. Doch wie funktioniert die Anwendung genau?

„CoroBuddy“ soll Verbrauchern die aktuellen Corona-Maßnahmen in der Region zeigen

Die App „CoroBuddy“ soll per Standort-Freigabe ermitteln, wo der jeweilige Nutzer sich gerade aufhält. Daran orientiert, zeigt die Smartphone-Anwendung welche Regeln gerade im Umfeld gelten (aktuelle News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24).

Das Spektrum, das die App dabei anzeigt, reicht von aktuellen Öffnungen in Gastronomie und Einzelhandel über Sport und Kulturveranstaltungen bis hin zu möglichen Alkoholverboten oder Ausgangssperren. Letztere wünscht sich die Mehrheit der Deutschen nach einer aktuellen Umfrage. In NRW haben sich aber sowohl Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) als auch Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bereits dagegen positioniert.

User können in der App zwischen 15 Kategorien von möglichen Corona-Maßnahmen unterscheiden. So kann man sich gezielt über Einschränkungen in verschiedenen Bereichen informieren. Wo aktuell Maskenpflicht herrscht und wie viele Personen sich derzeit treffen dürfen, lässt sich so leicht herausfinden. Mit der Corona-Warnapp der Bundesregierung oder neuen Corona-App „Luca“ hat CoroBuddy aber nichts zu tun.

Neue App soll Corona-Maßnahmen per Region anzeigen: CoroBuddy hat einen Haken

Einen Nachteil gibt es bei CoroBuddy allerdings: Die App ist aktuell nur via Google Play Store für Smartphones mit Android-Betriebssystem verfügbar. Eine Version für iOS beziehungsweise iPhones soll in Kürze folgen.

Bis dahin empfiehlt Chip die Web-App „Hotspot or not?“ als Alternative. Ähnlich wie bei CoroBuddy sollen auch hier Fragen zu den aktuellen Corona-Maßnahmen schnell geklärt werden. Das Programm ist aber nicht als App verfügbar, sondern muss per Browser gestartet werden. Der eigene Aufenthaltsort wird auch hier zur Orientierung genutzt.

Video: Smudo und Laschet werben für Corona-Warn-App „Luca“

Nutzer müssen zwingend Standort angeben, um Corona-Maßnahmen zu sehen

Den eigenen Standort angeben ist demnach auch für „Hotspot or not?“ zwingend notwendig. Das geht entweder über eine Suchleiste in der App oder je nach Einstellung automatisch. Die Anwendung zeigt dann die aktuelle Inzidenz des Landkreises an. Die Daten gleicht die Web-App mit denen des Robert-Koch-Instituts (RKI) ab.

Daran gemessen zeigt die App an, welche Regeln wo gelten. Allerdings empfiehlt es sich bei „Hotspot or not?“, die Regeln noch einmal auf den offiziellen Seiten der Bundesländer abzugleichen. Eine Regel aus Bayern wird laut Chip hier beispielsweise nicht korrekt angezeigt. Von der App CoroBuddy sind derartige Fehler bisher nicht bekannt.

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