Garten-Tipps für den Herbst

Chrysanthemen winterhart? Es kommt auf ein entscheidendes Detail an

Wer sich im Garten noch bis in den Herbst hinein an einer bunten Blütenpracht erfreuen will, sollte auf Spätblüher setzen. Dazu zählen Chrysanthemen. Doch sind die auch winterhart?

Dortmund – Sie blühen in schönstem Gelb, Orange, Weiß, Lila oder Rot: Chrysanthemen gehören zu den beliebtesten Blumen, wenn es darum geht, im Garten noch etwas Farbe in den ansonsten tristen Herbst zu bringen. Mit der richtigen Pflege blühen sie teilweise sogar noch im November. Doch sind die farbenfrohen Pflanzen auch winterhart?

PflanzeChrysanthemen
GattungKorbblütler (Asteraceae)
VorkommenÜber 5000 Sorten, aber nicht alle sind winterhart
BlütezeitAb August

Chrysanthemen bringen Farbe in den Herbst-Garten: Nicht alle Sorten sind winterhart

Ende August kommt die große Zeit der Chrysanthemen. Mit dem ersten Herbstlaub bringen sie Farbe in jeden Garten. Die Pflanze, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum kommt, gehört inzwischen zu den Verkaufsschlagern im Spätsommer. Denn Chrysanthemen zählt zu den Herbstblühern.

Hobbygärtner, die nun planen sich langfristig ein buntes Farbenmeer mit Chrysanthemen für den Herbst anzulegen, sollten beim Kauf oder der Anzucht der Chrysanthemen einiges beachten. Denn inzwischen gibt es nahezu 5000 Sorten der rund 40 Arten – doch nur wenige der Pflanzen sind mehrjährig oder winterhart (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Was bedeutet „winterhart“?

Wenn eine Pflanze als „winterhart gilt, bedeutet das in der Regel, dass das Gewächs ohne Probleme und egal zu welchen Bedingungen oder Temperaturen im Freien überlebt. Winterfeste Pflanzen überstehen die kalte Jahreszeit nur mit bestimmten Schutzmaßnahmen. Rosmarin muss beispielsweise bei Frost abgedeckt werden, sonst treibt er im Frühjahr nicht wieder aus. 24garten hat einige immergrüne Pflanzen für den winterlichen Garten* aufgelistet.

Chrysanthemen im Garten: Diese Sorten gelten als mehrjährig

Die aktuell vielerorts im Gartencenter angebotenen Chrysanthemen im Topf sind in der Regel nicht winterhart. Dahingegen sorgen Garten-Chrysanthemen draußen für hervorragende Blütenpracht. Sie sind robuster als die Blumen im Topf, was vor allem daran liegt, dass Gärtner sie anstatt in einem Gewächshaus schon im Freien heranziehen.

Wer die winterharten Sorten im Handel sucht, sollte auf die Bezeichnung „Garden-Mums“ achten, wodurch sie in der Regel gekennzeichnet werden. Die Zucht an der frischen Luft hat sogar einen weiteren Vorteil. Sie lässt die Blumen gleich noch kräftiger und noch länger erstrahlen.

Chrysanthemen: Verblühte Pflanzen richtig pflegen für längere Freude

Das liegt daran, dass die Stauden nicht gleichzeitig alle Blüten öffnen. Das heißt auch, dass die Blütenpracht bei der richtigen Pflege langfristig im Garten erstrahlt. Dafür müssen Hobby-Gärtner lediglich Verblühtes ausputzen. So halten sich die Blumen mehrere Wochen.

Sind Chrysanthemen winterhart oder nicht? Ein Detail entscheidet.

Die richtige Pflege, die auch bei Geranien von entscheidender Bedeutung ist, sorgt nicht nur für ein langanhaltendes Farb-Strahlen, sondern retten sie auch über den Winter. Hierzu brauchen die Chrysanthemen allen voran einen nährstoffreichen Boden. Winternässe mögen die Pflanzen gar nicht, deswegen ist es wichtig, in dem Boden eine Drainage aus Kies und Sand zu legen. Darüber hinaus sollte der Standort windgeschützt und trocken gewählt werden.

Chrysanthemen: Auch die Farbe entscheidet, wie winterfest die Blume ist

Einige Arten sind besonders winterfest. Wer etwa gelbes Leuchten in den Garten bringen möchte, der sollte sich „Goldmarianne“ oder „Kleiner Bernstein holen“. Für eine violette oder rosa Blütenpracht eignet sich „Mei-Kyo“. Und für ein loderndes Rot ist „Brockenfeuer“ perfekt.

Neben der richtigen Pflege hängt die Dauer der Pflanzenpracht aber auch von der Blütenfarbe selbst ab. So zeigten Versuche, dass die rosafarbene und violette Sorten am längsten blühen, berichtet das Portal mein-schoener-garten.de. *24garten ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpaPatrick Seeger

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