Umdenken wegen Corona

Burger King plant ab 2021 drastische Änderungen für Kunden

In Burger King soll sich in der Zukunft einiges ändern. Das Unternehmen hat erste Pläne vorgestellt. 
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In Burger King soll sich in der Zukunft einiges ändern. Das Unternehmen hat erste Pläne vorgestellt.

Burger King reagiert auf die Corona-Krise. Die Fast-Food-Kette plant massive Änderungen am Geschäftsmodell. Worauf sich Kunden jetzt einstellen müssen.

NRW – Der Fast-Food-Riese Burger King möchte sein Konzept langfristig überarbeiten. Die Filialen der Zukunft sehen unter anderem vor, dass viele Kunden den Laden erst gar nicht mehr betreten müssen.

Restaurantkette

Burger King

Gründung

1954 in Jacksonville, Florida, Vereinigte Staaten

Zentrale

Miami, Florida, Vereinigte Staaten

CEO

Daniel Schwartz (7. Juni 2013–)

Burger King stellt neues Konzept vor - Kunden müssen Filialen nicht mehr betreten

Demnach sind die Pläne stark von den Hygienemaßnahmen der Corona-Krise beeinflusst. Die Bewirtung von Gästen ist zurzeit noch immer eine heikle Aufgabe, die mit vielen Auflagen verbunden ist. Take-Away-Optionen sind da sowohl für die Kunden als auch für Fast-Food-Ketten komfortabel.

Genau darauf möchte Burger King wohl auch in Zukunft verstärkt setzen, wie das Unternehmen in einem aktuellen Promo-Video zeigt. Wie Stern berichtet, sollen die Filialen der Kette zukünftig wesentlich kleiner ausfallen.

Burger King: Filialen des Fast-Food-Riesen sollen kleiner werden

Um genau zu sein, soll ein Burger King der Zukunft rund 60 Prozent weniger Platz einnehmen, als derzeitige Filialen. Sie sind darauf ausgelegt, dass viele Kunden die Läden erst gar nicht mehr betreten müssen.

Doch wie soll das in der Praxis funktionieren? Bisher ist eine Bestellung bei Burger King sowohl an einer Theke in den Filialen oder per Drive-Through vom Auto aus möglich. Demnach kann das Fast Food in den Restaurants oder unterwegs verzehrt werden. Wer letzteres vorzieht, für den könnte ein Besuch bei Burger King zukünftig angenehmer werden.

Drei Fahrspuren: Burger King will in der Zukunft Drive-Through ausbauen

Denn vor allem sollen die Take-Away-Optionen der Fast-Food-Kette ausgebaut werden. Die größte Änderung betrifft hier den Drive-Through-Bereich, der bei den meisten Filialen wachsen soll. Die Designs der "Restaurants der Zukunft", wie Burger King seinen Entwurf im Video nennt, sehen zwei bis sogar drei parallele Autospuren vor.

Der Platz für die zusätzlichen Spuren soll frei werden, weil die Küche und Sitzmöglichkeiten in den ersten Stock verlegt werden, während darunter die Autos fahren können (mehr aktuelle Nachrichten zur Burger King auf RUHR24.de).

Packstation für Fastfood: Abholung bei Burger King soll einfacher werden

Doch bei dieser Neuerung bleibt es nicht. Auch wer sein Essen vorab per App bestellt, muss die Filiale nicht mehr unbedingt betreten. Stattdessen sollen die Burger-King-Tüten aus Papier zukünftig zur Abholung an einer Außenwand bereitgelegt werden.

Der zugehörige Entwurf in dem Promo-Video der Kette zeigt einen Bereich, der an eine DHL-Packstation mit einsehbaren Fenstern erinnert.

Video: Kampf der Giganten: Wer ist günstiger - Burger King oder McDonald's?

Es soll aber auch die Möglichkeit geben, das jeweilige Restaurant darüber zu informieren, dass man seine Bestellung lieber ans Auto gebracht haben möchte, wenn man etwa bereits auf dem Parkplatz steht.

"Restaurant der Zukunft": Konzept von Burger King kommt vorerst nicht nach Deutschland

Auch der Verzehr soll bei Burger King zukünftig anders ablaufen. Auf einigen mit Solarmodulen überdachten Parkplätzen kann man etwa stehenbleiben, um sein Fast Food in den eigenen vier Autowänden vor Ort zu genießen.

Wer sein Auto verlassen möchte, kann Outdoor-Sitzplätze nutzen. Für diesen Entwurf entscheidend: Die ersten "Restaurants der Zukunft" will Burger King 2021 in sonnigen Gegenden wie Miami und in der Karibik eröffnen. Wie das Design für Deutschland und Europa aussehen könnte ist noch nicht bekannt.

Burger King passt sich Trends aus den USA an

Tatsächlich sollen die neuen Designs auch eher Trends aufnehmen, die viele Fast-Food-Ketten in den USA bereits umsetzen. Etwa die Vorbestellung und Abholung sei im Zuge der Pandemie besonders gefragt, wie Stern berichtet.

Zuletzt erregte Burger King hierzulande Aufsehen mit seinem neuen Angebot: Die neuen "Plant-based Nuggets" bei Burger King werden zwar ohne Fleisch produziert, sollen in den Filialen aber mit der Hähnchen-Variante frittiert werden und sind damit streng genommen nicht einmal vegetarisch.

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