Wenn der Hunger später kommt

Regeln am Buffet: Eine Sache ist strikt verboten

Buffets sind bei vielen Deutschen sehr beliebt. Doch für den gemeinsamen Genuss sollten Gäste Regeln befolgen. Manche Verhaltensweisen sind No-Gos.

NRW – Ob im Urlaubs-Resort oder am asiatischen „All you can eat“-Buffet – die große Auswahl lädt zu einem ausgiebigen Mahl ein. Der Gang zu den Selbstbedienungstheken mit herzhaften und süßen Speisen wird von vielen Feinschmeckern häufig so oft wiederholt, bis der Magen kurz vorm Platzen ist. Doch was ist, wenn der Hunger später kommt? Darf man für einen solchen Fall gar eine Tupperdose mit zum Buffet nehmen und sich etwas einpacken?

Buffet/BüffetIn der Gastronomie eine direkte Art der Speisepräsentation
ArtenBankett-, Restaurant-, Themen-, Internationale Bufetts
ZahlungsweiseIn der Regel ein Pauschalpreis pro Person

Buffet kann durch einen extra „Buffet-Knigge“ für alle Feinschmecker zum Genuss werden

Kaum gibt es etwas umsonst, setzt bei einigen Kulinarikerinnen und Kulinarikern der urzeitliche „Raff-Impuls“ ein und die gute Kinderstube verabschiedet sich vorübergehend in die Fresskoma-Ferien. Doch es geht auch anders (mehr Service auf RUHR24).

Damit sich sonst gesittete Buffet-Veteranen nicht immer wieder in Ich-Ags verwandeln, sobald das reichhaltige Angebot zugänglich ist, hat der Gentleman-Blog extra einen Buffet-Knigge, quasi ungeschriebene Buffet-Gesetze, zusammengestellt. Dank dieser soll das Buffet-Erlebnis für alle zu einem Genuss werden.

Überladene Teller, Vordrängeln und Flecken sind am Buffet nicht gerne gesehen

Erstmal das Wichtigste: Am Buffet sind die Wenigsten bisher verhungert, es ist also in der Regel genug für alle da. Vordrängeln ist daher genauso unnötig wie ein völlig überladener Teller. Schließlich kann man sich so oft nach nehmen, wie man möchte.

Ebenso sollte man Rücksicht auf andere nehmen und Flecken auf den Tischdecken sowie in die Schüsseln und Schalen gerutschte Gabeln und Löffel vermeiden. Falls doch mal etwas daneben geht, wäre es im Sinne der anderen Buffet-Genießer und des Caterers, entstandene Verunreinigungen sofort selbstständig zu entfernen oder dem Gastronomie-Personal Bescheid zu geben.

Speisen und Getränke laut Gaststättenverband „zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten“

Das Essen neigt sich dem Ende entgegen, dennoch sehen die übrig gebliebenen Speisen einfach zu köstlich aus, um sie einfach liegenzulassen? Wie gut, dass sich die Tupperdose oder der Frischebeutel in greifbarer Nähe befindet.

Buffets erfreuen sich bei vielen Deutschen großer Beliebtheit.

Aber Obacht: Ein selbst zusammengestelltes Lunchpaket ist nicht im Sinne des Erfinders. Denn wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband laut t-online klarstellt, würden die Speisen und Getränke in einem Restaurant „grundsätzlich zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten“.

Mitnehmen von Speisen durch Eintuppern „in der Regel nicht vom Vertragsinhalt erfasst“

Dementsprechend sei das Mitnehmen von Köstlichkeiten „in der Regel nicht vom Vertragsinhalt erfasst“. Hinweisschilder und ein wachsames Auge des Personals würden das Mitnehmen von Speisen vielerorts auch unterbinden.

Rubriklistenbild: © Sergiy Tryapitsyn/Imago

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