Lifehack für die Küche

Braten in beschichteten Pfannen: Ärgerlicher Fehler beim Öl ist weit verbreitet

Beim Kochen in beschichteten Pfannen können typische Fehler auftreten. Diese können ganz einfach verhindert werden.

Dortmund – Beschichtete Pfannen nutzen viele Verbraucher, um fettarme oder empfindliche Speisen zuzubereiten. Doch die Beschichtung dient nicht als Ersatz für das Fett beim Braten oder Kochen.

NamePolytetrafluorethylen
Andere NamenTeflon, PTFE, Xynflon
Beschreibungweißer, geruchloser Feststoff

Braten und kochen in beschichteten Pfannen: Dieser Fehler kommt häufig vor

Was einige Hobbyköche nicht wissen: Auch in beschichtete Pfannen gehört etwas Fett, bevor es mit dem Braten losgeht. Laut chip.de sollen sich hitzestabile Öle besonders gut eignen. Dazu zählen unter anderem Sonnenblumen- und Rapsöl, welche aktuell aufgrund des Ukrainekrieges allerdings nur schwer erhältlich sind.

Zu kaltgepressten Ölen wie natives Olivenöl sollen Verbraucher beim Braten allerdings nicht greifen. Und das aus gutem Grund: Diese Öle werden beim heißen Braten ungenießbar und sind im schlimmsten Fall sogar schädlich.

Braten und kochen in beschichteten Pfannen: Was beachtet werden sollte

Wer kein passendes Öl zu Hause hat, kann nach Angabe von merkur.de zu Alternativen greifen. Doch nicht nur durch das falsche Fett kann der Geschmack negativ verändert werden. Wie Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale, erklärt, soll es ebenfalls wichtig sein, die beschichteten Pfannen nicht zu hoch oder gar ohne Inhalt zu erhitzen.

Die Kunststoffbeschichtung PTFE, besser bekannt als Teflon, kann beim Braten ab 360 Grad giftige Gase abgeben. Bei anderen Beschichtungen wie beispielsweise Keramik können bei diesen Temperaturen sogar Blasen schlagen oder sich ablösen. Beim Verschlucken der losen Teile soll keine Gefahr drohen (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Kochen und braten in beschichteten Pfannen: Auswechseln des Küchenzubehörs

Diese sollen lediglich unverdaut ausgeschieden werden, wie Anja Schwengel-Exner erklärt. Dennoch rät sie dazu, die beschichteten Pfannen bei einer Beschädigung auszutauschen.

Beim Braten und Kochen können typische Fehler vermieden werden.

Denn andernfalls gelangen Teile der Beschichtung in die Speisen. Auch wenn dies nicht unbedingt gesundheitsschädlich ist, können viele darauf vermutlich dennoch verzichten. Zudem soll die Anti-Haft-Wirkung verloren gehen, wodurch das Bratgut anhaftet.

Rubriklistenbild: © Annette Riedl/DPA

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