Für ein wohlriechendes Blumenparadies

Blumenvase stinkt: Hausmittel gegen üble Gerüche im Wasser

Wer seine Wohnung im Sommer mit frischen Schnittblumen in der Vase dekoriert, muss häufig üble Gerüche hinnehmen. Diese Tricks helfen dagegen.

NRW – Blumenfreunde kennen das Problem: Bereits nach einigen Tagen, in manchen Fällen sogar nach einigen Stunden riecht das Wasser der Blumenvase, in der kürzlich noch der neue Strauß prachtvoll geblüht hat, sehr unangenehm. Damit das häusliche Blumenparadies im anstehenden Sommer ohne diese Gerüche genossen werden kann, sollten Blumenliebhaber diese einfachen Tricks beachten (mehr Lifehacks auf RUHR24).

BlumeAlltagssprachlich: Blumenstock/ Zimmer-, Topfpflanze
ZweckSchmuck, florales Motiv in bildender Kunst
PflanzenforschungBotanik

Blumenwasser stinkt: Einfache Hausmittel sollen üblen Geruch beseitigen

Kaum erfreuen sich Blumenliebhaber am Anblick ihrer frisch aufgestellten Blumen in der Vase, verdirbt ein übler Geruch das Sommer-Ambiente. Das liegt daran, dass die Blumenstiele im Wasser nach einiger Zeit anfangen zu faulen.

Selbst gepflückte Schnittblumen aus dem heimischen Garten, aber auch gekaufte Blumen sollten allerdings länger als ein bis zwei Tage frisch in der Vase stehen, ehe sie verwelken. Dafür sollte das Blumenwasser gewechselt und faulende Stängel umgehend und regelmäßig entfernt werden. Das gilt auch für Blätter, die sich am unteren Teil der Pflanze befinden und entsprechend schnell faulen können, wenn sie mit Wasser bedeckt sind.

Gegen stinkendes Blumenwasser: Regelmäßiges Säubern und Beschneiden der Stiele

Laut 24garten.de sollte das Blumenwasser sogar täglich erneuert werden, um das Faulen der Blumenstängel zu minimieren. Ebenso empfiehlt es sich, die Vase gründlich zu säubern, bevor neue Blumen ihr zeitweiliges zu Hause finden. Hartnäckigen Kalkresten kommt man laut haushaltstipps.com am besten mit einer Essig-Wasser-Lösung oder Reinigungstabletten für Prothesen bei, die über mehrere Stunden einwirken sollten.

Schließlich könnten übrig gebliebene Bakterien die Fäulnis in der Vase fördern. Für Blumenexperten außerdem ein Muss: Die Stiele sollten, im Gegensatz zu weichen Tulpenstielen, stets mit einem sauberen Schnitt mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten werden. Laut bloomon.de entstehen so keine Quetschungen oder Risse, in denen sich die Bakterien und Pilze ansammeln können.

Stinkendes Blumenwasser: Holzkohle und Kupfermünzen sollen helfen

Doch wie reagiert man am besten, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist? Die Lösung ist einfach: Stinkendes Blumenwasser in der Vase lässt sich am besten mit einem Stück Holzkohle bekämpfen.

Ein Stück Holzkohle, das besonders an Grillabenden schnell zur Hand ist, kann die Gerüche in der Vase bündeln und verhindert, dass diese nach außen dringen können. Einige Blumenfreunde schwören zudem auf die Wirkung einer Kupfermünze, dessen Bakterien die Pilze im Wasser vernichten sollen.

Infrage kommen dafür Ein-, Zwei- und Fünfcent-Münzen. Allerdings ist sowohl diese Methode als auch die Verwendung von Kirschlorbeerstängeln bisher nicht durch die Wissenschaft bestätigt worden.

Gegen unangenehme Gerüche aus der Blumenvase helfen einfache Hausmittel.

Stinkendes Blumenwasser: Beim Zucker sind sich Experten uneins

Bei einem anderen Hausmittel scheiden sich allerdings die Geister. Während die einen Blumenfreunde Zucker in das Blumenwasser geben, um die Bildung von Bakterien zu verlangsamen, sind andere wiederum der Meinung, dass gerade Zucker einen idealen Nährboden für Bakterien bildet.

Die Folge sei dadurch eine noch schnellere Geruchsentwicklung. Deshalb rät 24garten.de von diesem konservativen Hausmittel ab.

Rubriklistenbild: © Melanie Kintz/Imago

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