Regeln im Straßenverkehr

Blinken im Straßenverkehr: Fehler können auch für Beifahrer teuer werden

Einige Autofahrer setzen keinen Blinker. Doch das kann den Geldbeutel ganz schön belasten.

Dortmund – Dass der Blinker nicht nur zur Dekoration da ist, wird bereits in der Fahrschule gelehrt. Egal ob man die Spur wechselt oder abbiegt, das Vorhaben sollte anderen Verkehrsteilnehmern nicht verheimlicht werden. Einige Autofahrer vergessen allerdings den Richtungsanzeiger zu betätigen, und andere verzichten absichtlich darauf. Das Ergebnis ist das Gleiche: Lässt man sich erwischen, wird es teuer.

BezeichnungFahrtrichtungsanzeiger
Umgangssprachliche BezeichnungBlinker
NutzungTeil der Fahrzeugbeleuchtung

Richtig blinken: Gefahren und Folgen wenn Autofahrer sich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind eindeutig und zeigen, dass viele Unfälle noch immer durch falsches Blinken und Abbiegen verursacht werden. Bei einem Großteil der Unfälle kamen in den vergangenen Jahren Personen zu Schaden.

Doch das fehlerhafte Verhalten im Verkehr ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch ziemlich teuer werden. Denn wie bei allen anderen Regelbrüchen muss ein Autofahrer auch in diesem Fall mit einem Bußgeld rechnen.

Wer dabei ertappt wird, die Fahrtrichtung falsch oder gar nicht anzugeben, ist laut Bußgeldkatalog zehn Euro los. Wer mit defekten Fahrtrichtungsanzeigern unterwegs ist, zahlt sogar 15 Euro Strafe (mehr News aus dem Ressort Service bei RUHR24).

Ist man in einem Unfall verwickelt, dann wird es häufig um einiges teurer für den Fahrer. Laut ADAC trägt die Person, die den Blinker nicht tätigt, in den meisten Fällen die Hauptschuld und wird für den Unfall verantwortlich gemacht.

Blinken wie in der Fahrschule: Regeln beim Autofahren einzuhalten kann Strafen ganz einfach verhindern

Die Strafzahlungen können ganz einfach umgangen werden, indem man blinkt. Bei den Meisten ist es reine Gewohnheitssache, ob das Abbiegen angezeigt wird oder eben nicht. Laut des Automobil-Club Verkehr können schätzungsweise ein Drittel der deutschen Autofahrer als Blinkmuffel bezeichnet werden.

Man könnte allerdings meinen, dass einige Verkehrsteilnehmer tatsächlich schlichtweg nicht wissen, wie es richtig funktioniert. Genauso, wie andere nicht wissen, wann man hupen darf und wann nicht.

Dabei gibt es bei dem Vorgang gar nicht so viel zu beachten. Grundsätzlich gilt: Jeder Fahrtrichtungswechsel muss vorher angekündigt werden – so will es die Straßenverkehrsordnung.

Checkliste für korrektes Blinken im Straßenverkehr:

  • Beim Abbiegen muss die Fahrtrichtung angegeben werden.
  • Der Fahrspur-Wechsel muss ebenfalls mit dem Blinker angezeigt werden.
  • Beim Kreisverkehr gilt: Beim Einfahren darf nicht geblinkt werden, beim Verlassen muss geblinkt werden.
  • Wer am Seitenstreifen anhalten oder eine Parklücke nutzen möchte, muss ebenfalls den Blinker setzen.

Richtig blinken: Nicht nur Autofahrer müssen sich im Straßenverkehr an diese Reglung halten

Doch nicht nur Kraftfahrzeug-Fahrer sondern auch Fahrradfahrer müssen laut ADAC den Richtungswechsel anzeigen. Anstelle von Blinkern geschieht dies allerdings durch Handzeichen.

Auch Fahrradfahrer sollten ihre Fahrtrichtung anzeigen.

Das soll nicht nur die Sicherheit der Radfahrer gewährleisten, sondern auch zum Schutz von allen anderen dienen. Sollte der Richtungswechsel nicht erfolgen, muss hier sogar mit einem Bußgeld in Höhe von 15 Euro gerechnet werden.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/ picture alliance/DPA

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