Besondere Schnäppchen

Black Friday 2020 bei Ikea heute: Möbelhaus lockt mit besonderer Aktion

Bei Ikea können Kunden ihre alten Möbel verkaufen.
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Das Möbelhaus Ikea bietet mit „Buyback Friday“ und „Zweite Chance“ besondere Möglichkeiten für Kunden, um ihre Möbel zu verkaufen.

Ikea plant für den Black Friday 2020 eine besondere Aktion. Dann können Kunden Objekte in dem Möbelhaus nicht nur kaufen, sondern auch verkaufen.

Dortmund/Stockholm - Bis zum Black Friday 2020 dauert es nicht mehr lange. Doch schon vorab ist klar, dass der Tag der großen Schnäppchen bei den Möbelhäusern von Ikea anders verlaufen soll als bisher.

UnternehmenIkea
GründerIngvar Kamprad
Gründung28. Juli 1943, Älmhult, Schweden
CEOJesper Brodin (1. Sept. 2017–)
HauptsitzDelft, Niederlande

Ikea: Möbelhaus veranstaltet ab Samstag besonderen Black Friday 2020 für Kunden

Egal, ob Möbel, Deko oder sonstiger Schnickschnack - wer bei Ikea einkauft, gibt oftmals mehr Geld aus als geplant. Unter Umständen kauft man sogar Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht.

Um den Fehlkäufen, aber auch geliebten Schätzen, die in den eigenen vier Wände keinen Platz mehr finden, ein neues Zuhause zu schenken, startet die beliebte Einrichtungskette in wenigen Tagen eine besondere Aktion.

Denn aus dem Black Friday 2020 macht das schwedische Unternehmen ab Samstag ( 21. November) den „Buyback Friday“. So können Kunden ihre Ikea-Möbel abgeben und sie an das Möbelhaus verkaufen. Als Gegenleistung erhalten sie dann eine Guthabenkarte, die sie drei Jahre lang einlösen können. Die abgegeben Möbelstücke wiederum landen in der sogenannten Fundgrube, die jedes Ikea-Möbelhaus an den Kassen anbietet.

Der „Buyback Friday“ basiert auf dem „Zweite Chance“-Programm, das Ikea im vergangenen Jahr in Deutschland eingeführt hatte. Dabei können Kunden ihre alten und gebrauchten, aber noch gut erhaltenen Möbelstücke an den Möbelgiganten zurückverkaufen. Allerdings nur für einen Bruchteil des ursprünglichen Verkaufspreises.

„Buyback Friday“ bei Ikea: Warum sich der besondere Black Friday 2020 für Kunden lohnt

Während des „Buyback Friday“ erhöht Ikea den regulären Rückkaufpreis um jeweils 20 Prozent. So erhalten Kunden beispielsweise für ihre gebrauchtes BILLY Regal bei einem aktuellen Neupreis von etwa 38 Euro eine Guthabenkarte im Wert von bis zu 22,81 Euro. Diese Guthabenkarte kann für das gesamte Sortiment genutzt werden - auch für Artikel aus der Fundgrube.

„Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die gebrauchten Schätze sehr gefragt sind. So wechseln die meisten Produkte „innerhalb weniger Tage den Besitzer“, schreibt das Unternehmen in der Pressemitteilung.

Der „Buyback Friday“ passt zu einer neuen Geschäftsidee des Möbel-Giganten. Denn Ikea soll aktuell eine Filiale planen, in der es ausschließlich Second-Hand-Möbel zum Verkauf gibt.

Black Friday 2020 bei Ikea: Warum der „Buyback Friday“ wichtig ist

Beim „Buyback Friday“ ginge es Ikea hauptsächlich darum, die Verschwendung von Produkten zu verringern. „Wir möchten die Lebensdauer unserer Möbelstücke verlängern und verantwortungsvoll mit begrenzten Ressourcen umgehen.“, erklärt Katarzyna Dulko-Gaszyna, Sustainability Managerin bei Ikea Deutschland.

„Deshalb haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, mit dem „Buyback Friday“ nicht zu Impulskäufen zu animieren, sondern darauf aufmerksam zu machen, dass Dinge, die man selbst nicht mehr benötigt, für jemand anderen von großem Nutzen sein können“, erklärt Dulko-Gaszyna weiter.

Im Video: Möbelhaus Ikea plant große Änderung der Filialen

Ikea verdient durch die Rückkauf-Aktion angeblich keinen Cent

Und die bisherige Variante „Zweite Chance“ scheint nicht nur bei Käufern, sondern auch bei Verkäufern großen Anklang zu finden. So sollen aktuell über 1.500 Produkte aus dem Sortiment von Ikea in den Fundgruben auf ein neues Zuhause warten.

Dazu betont das Möbelhaus, dass Ikea an dem Weiterverkauf der Möbel nichts verdiene, da die gebrauchten Produkte zum regulären Rückkaufpreis (zuzüglich Mehrwertsteuer) angeboten werden. Ob das den Tatsachen entspricht, müsste man im Individualfall in den Filialen überprüfen.

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