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Black Friday 2020: Achtung vor Gefahren bei Shops wie Amazon

Am Black Friday wird mit Rabatten von bis zu 80 Prozent geworben. Mit diesen Tipps wird das Shopping-Erlebnis ein voller Erfolg.

Nordrhein-Westfalen – Bald ist es wieder so weit: Black Friday. Am 27. November beginnt der Shopping-Wahnsinn. Damit daraus kein Fiasko wird, gibt es einiges zu beachten.

AktionBlack Friday
Termin im Jahr 202027. November
Kommende TermineImmer am Tag nach Thanksgiving (vierter Donnerstag im Jahr)

Black Friday: Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Shopping-Erlebnis

Sobald der Freitag angebrochen ist, gibt es Angebote über Angebote. Schon Wochen vorher locken die Unternehmen mit riesigen Rabatten. Häufig werden die Weihnachtsgeschenke am Black Friday gekauft. Besonders in der Zeit der Corona-Pandemie und dem zweiten Lockdown kurz vor Weihnachten versuchen viele Menschen, die vollen Innenstädte zu meiden und Online einzukaufen.

Einige Unternehmen locken aber auch schon mit Angeboten, die vor dem offiziellen Black Friday gelten. Sie sollen etwas „Appetit“ auf die kommenden Rabatte machen. So zum Beispiel Amazon: Bei dem Onlinehändler gibt es schon ab dem 23. November (Montag) die Black-Friday-Week und immer wieder neue Angebote.

Tipps für den Black Friday: Das empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW

Bei den vielen Angeboten kann man aber auch schnell mal den Überblick verlieren. Mit diesen Tipps wird das Shopping-Erlebnis zu einem vollen Erfolg. Denn aufgepasst: Nicht jedes Angebot am Black Friday ist ein Schnäppchen.

Wie op-online.de berichtet, setzen viele Marken gerne mal die Preise vor dem Black Friday* hoch, sodass die Rabatte prozentual höher ausfallen. Die Verbraucherzentrale NRW schreibt dazu: „Durchschnittlich lagen die Preisreduzierungen an solchen Rabatttagen statt versprochener 50 Prozent oder mehr in Wirklichkeit oft bei unter 20 Prozent.“

Um das beste Angebot unter der Masse zu finden, sollte vor dem Kauf auf jeden Fall verglichen werden. Dabei ist es empfehlenswert nicht nur beim Versandriesen Amazon zu schauen. Preissuchmaschinen, wie sie die Verbraucherzentrale NRW auch empfiehlt, können bei der Schnäppchen-Suche helfen.

Black Friday: Diese Fragen sollte sich jeder vor dem Kauf stellen

Aber nicht nur ein Vergleich ist vor dem Kauf wichtig. Jeder Verbraucher sollte sich vorher die folgenden Fragen stellen, um sicherzustellen, dass der Kauf auch wirklich berechtigt ist:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Habe ich so etwas Ähnliches schon?
  • Kann ich es auch gut gebraucht kaufen?
  • Bei Anziehsachen: Passt das Produkt zu den Klamotten im Kleiderschrank?
  • Bei Geschenken: Wem könnte ich das eigentlich schenken? Freut sich der Beschenkte auch sicher darüber?

Zudem wird ein gutes Produkt nicht nur durch den Rabatt ausgezeichnet. Weiterhin sollten Käufer beim Black-Friday-Sale auch auf die Qualität der Produkte achten. Dabei können die Nutzerbewertungen helfen. Denn nur weil es ein Markenprodukt ist, ist es nicht unbedingt qualitativ gut.

Achtung bei Weihnachtsgeschenken: Umtauschfrist könnte Probleme bereiten

Wer dabei auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich im Geschäft beraten lassen. Filialleiter und Geschäftsinhaber kommen den Kunden dabei auch gerne mal entgegen und geben ähnliche Rabatte wie Online. Als Beweis sollten Kunden aber den Preis aus dem Internet dabei haben und beweisen können.

Falls unter den am Black Friday geshoppten Produkten auch Weihnachtsgeschenke dabei sind, sollten Kunden immer auf das Umtauschrecht und die Frist achten. In der Weihnachtszeit bieten Händler teils verlängerte Umtauschfristen an, die jedoch vorher dringend überprüft werden sollten. Denn häufig sind dann die Rücknahmebedingungen strenger als üblich.

Doch beim Shoppen am Black Friday lauern auch Gefahren auf die Verbraucher, wie die Verbraucherzentrale NRW schreibt. Kunden sollten zum Beispiel bei Amazon Marketplace in Vorkasse gehen, erhielten aber ihre Ware nie. Solche Probleme könnten auch beim Black Friday auftreten. Daher wird empfohlen immer per Rechnung oder Lastschrift zu zahlen, sodass man zur Not wieder an das Geld kommen kann.

Marketing am Black Friday: So setzen Unternehmen Kunden unter Druck

Ganz wichtig sei es beim Online-Shopping auch, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Unternehmen nutzen dazu ablaufende Uhren oder Balken um den immer kleiner werdenden Lagerbestand anzuzeigen. Dies sei ein „beliebtes Marketing-Werkzeug“.

Das große Shopping-Erlebnis endet am 30. November (Montag) mit dem Cyber Monday. Bis dahin wird im Online-Handel viel los sein. Aber auch die Geschäfte in den Innenstädten freuen sich über Kundschaft um die Verluste des letzten Jahres vielleicht etwas ausbügeln zu können. Daher setzen sich die Handelskammern dafür ein, dass auch der stationäre Handel den sonst streng geschützten Markennamen „Black Friday“ umsonst nutzen dürfen.

Passend zum Black Friday startet Ikea mit einer neuen Aktion. Dabei kauft der Möbelriese alte Ikea-Möbel (mehr News zu Ikea auf RUHR24.de) zu höheren Preisen wieder ab.

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